Kwan Yin und was wir mit und Steiners Katze gemeinsam haben

Kwan Yin heißt: jemand, der auf die Laute (der Welt) hört.
Sie ist eine Göttin der Barmherzigkeit, der Frauen und Kinder, der Gnade und des Mitgefühls.
Kwan Yin gilt als Bodhisattva. Ein Bodhisattva ist ein Wesen, welches bereits erleuchtet ist, aber den Eingang ins Nirvana solange zurückstellt, bis alle Wesen die Erleuchtung gefunden haben. Damit zeigt sie die Barmherzigkeit und allumfassende Liebe für alle Wesen auf dieser Erde.
Kwan Yin trägt die Perlen der Erleuchtung und wird meist mit einem Gefäß abgebildet, in dem sich das heilende Wasser des Lebens befindet, das jedes Ungleichgewicht ausbalanciert und Heilung auf allen Ebenen des Daseins schenkt. Der Drache, mit dem sie ebenfalls sehr oft abgebildet wird, ist ein altes Symbol für Spiritualität, Klugheit, Stärke, Transformation aber auch für Schutz.
Sie lebte als Tochter eines Fürsten in China und erfuhr das Mitgefühl für die Armen, Obdachlosen und Bedürftigen, denen Sie Nahrung, Liebe und Obdach aber vor allem Selbstliebe und Selbstannahme gab.
Was ermöglicht Kwan Yin uns?
Sie hat vielen kinderlosen Frauen geholfen.
Sie hilft uns, die Liebe zu allem was ist in uns selbst wieder zu finden, die Kraft des Herzens zur Entfaltung zu bringen, Barmherzigkeit zu erfahren und zu leben, damit wir ebenfalls zum Aufstieg bereit sein werden. Mit ihrer Hilfe können wir uns auf eine sehr sanfte und liebevolle Weise von Karma befreien .
Ihre Fähigkeit zu heilen ist grenzenlos. Heilung auf der spirituellen Ebene im buddhistischen Sinne bedeutet die Verwirklichung der beiden Aspekte von Weisheit und Mitgefühl, die zur Befreiung aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt führen. Weisheit ist die Erkenntnis von Ursache und Wirkung (Kausalität) und Vergänglichkeit, das Mitgefühl ist das gute, reine Herz, das jegliche Selbstbezogenheit transformiert und besiegt.
Die Königstochter Miau-schan (wundersame Güte) ist eine irdische Form von Kwan Yin . Sie lebte etwa im 3. Jahrhundert vor Christus. Ihr Vater ließ sie enthaupten weil sie ein kontemplatives Leben dem weltlichen Glanz am Königshof vorzog. Sie stieg hernieder zur Hölle und befreite durch die magische Kraft ihres Wesens die verdammten Seelen. Buddha riet ihr danach, sich zurückzuziehen und in Meditation zu leben. Er gab ihr einen Pfirsich aus den himmlischen Gärten, um ihr unsterbliches Leben zu sichern.
Kwan Yin lehnte es ab, in das lichtdurchflutete Paradies einzugehen, solange noch irgendein menschliches Wesen von ihm ausgeschlossen ist.

Es ist unwahrscheinlich, dass ein Mensch in unserer heutigen materiellen Welt die Eigenschaften in Kwan Jins Vollendung genauso wenig erreichen kann, wie Rudolf Steiners Katze reine Vegetarierin werden konnte.

Immerhin kann man es mit diesem 1000 – Hand – Guan Yin – Video ja mal versuchen, denn im berühmten Lotus-Sutra heißt es: den Namen Kwan Yin zu hören und ihre Erscheinung zu sehen, erlöst die Wesen von allen Leiden.:

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