Besuch bei der hawaiianischen Feuergöttin Pele

Wir meditierten am Martinstag Abend in der Stille. Eigentlich möchte ich wieder zu den Buddhas, die ich jedoch nur flüchtig wahrnehme. Ich habe Schwierigkeiten die beklemmenden Bilder zu verscheuchen, die immer wieder vor mir auftauchen: häßliche rostrote verfallene Backsteinmauern, direkt vor mir. Felsmalereien, wie die in den Höhlen von Lascaux tauchen auf. Dann Scharen von Kindern und Etruskern, die in Pyramidengrüften und Felsenhöhlen an Sandsteinmauern entlanglaufen und durch diese verschwinden, so daß sie aussehen wie Reliefs.. Ich habe ein Gefühl der Verlassenheit, weil ich nicht mit ihnen gehen kann. Ich öffne meine Augen und richte mich an dem Licht wieder auf. Nun erscheint ein häßliches Stahlgitter, mit dazwischengeschobenen Stahlträgern in Augenhöhe mit einer scheußlichen Ausstrahlung- ich öffne schnell meine Augen und betrachte wieder die Salzsteinlampe. Ein kopfgroßes braunes rundes Auge blinzelt vor mir – was das nun wieder soll? Ich schaue wieder zu der Salzsteinlampe mit ihrem warmen orange Licht . Dann versuche ich es wieder weiter zu meditieren und sehe vor mir die Öffnung eines Vulkans. Hoffentlich ist das nicht zu heiß für mich, 3000 Grad Celsius? Mutig ziehe ich den Krater zu mir heran, tauche in ihn ein. Das ist ein schönes Gefühl, so warm und geborgen fühle ich mich an – ich bin der Vulkan. Wie es sich wohl anfühlt, wenn man Feuer speit, so wie Grisu der Drache? Da sprudelt schon die Lava aus meinem Kronenchakra heraus, helles leuchtendes Licht fließt durch mich hindurch. Ich fühle mich leicht und gereinigt wie nach einer Dusche. Nun umarmt mich Pele die hawaianische Vulkangöttin und läßt mich wissen, daß ich soeben in ihren Körper , den Vulkan einkehren durfte. Dies war eine wahrhaft göttliche Erfahrung.

2 Kommentare zu “Besuch bei der hawaiianischen Feuergöttin Pele

  1. Ist ja irre, Das komische Gitter sah zwar so aus, habe ich aber nicht mit einer U-bahn in Verbindung gebracht. Und die rennenden Kinder sahen so aus wie die im Relief, nicht wie die weißen Männchen an den grünen Türen.
    Das mag wohl die Zeitströmung gewesen sein. Es wäre interessant was andere da erlebt haben.
    LG Dschjoti

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