Meditation zum Thema Mitgefühl

Wir sitzen im Kreis um über das Mitgefühl zu meditieren. Eine Lampe mit einem Selenit gibt ein bißchen kaltes buntes Licht in die Dunkelheit des Raumes ab. Ich habe auch darauf geachtet mich zu schützen. Auf einmal setzt sich der Dalai Lama neben mich. Er drängelt sich richtig an mich, als ob nicht genügend Platz da wäre. Der Kreis der 12 Meditierenden ist eigentlich nicht im Raum beschränkt. Dann spielen auf einem Dorfplatz im Tibet ein Mädchen mit einer roten und ein Bub mit einer blauen Jacke. Im Hintergrund sind hohe Berge. Ich erinnere mich, daß ich meinen Körper keinesfalls während der Meditation verlassen soll. Erleichtert stelle ich fest, daß ich noch in meinem Körper bin und der Dalai Lama an meine Rechte Seite gedrückt , beruhigt mich jetzt auch. Er sucht irgendwas in einer alten Schublade für mich- aber die ist leider leer.
Plötzlich ändert sich sie Umgebung: Eigenartige Geräusche, wie das Hauchen eines Windes und langgezogene Jammertöne beunruhigen mich. Die Farben der Umgebung sind verschwunden. Ich bin in einem Totenland und der Dalai Lama ist weg. Ich habe ein unheimliches Gefühl. Irgend etwas stimmt nicht und ich beende die Meditation.
Danach schaue ich mir ein schönes Video zum Thema Mitgefühl an:

9 Kommentare zu “Meditation zum Thema Mitgefühl

  1. Fantastisch – und wo ist jetzt die SChwelle zwischen Meditation und Traum?
    Wenn es den Sekundenschlaf gibt beim Autofahren, vielleicht gibt es dann den Minutentraum beim Meditieren?
    Baba sagt man soll beim Medtieren in 3 Stufen vorgehen:
    Kontemplation, Konzentration, Meditation.
    Bei der Kontemplation betrachtet man die Gestalt Gottes. Die Konzentration bewirkt das Verschwinden der Gedankenflut. Und dann kommt die Meditation des Glückszustands mit Gott.
    So glaube ich das jedenfalls zu erinnern. Und wo ist da Dein Meditationserlebnis angeliedelt? Ist Buddha Dein Gott und Der Lama Dein angestrebter Glückszustand?

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  2. Beim Traum gehst Du mehr oder weniger unbewußt und zumeist ohne Schutz auf Astralreisen, so als ob du in irgendeinen Zug einsteigst, ohne zu wissen wo Du hinfährst und zwischendurch pennst du, so daß du hinterher nicht mehr weißt, wo du warst. Bei der Meditation kannst Du mehr selbstbestimmen, Du kannst das Ambiente richten, mit Düften, Kerzenlicht,Farben, Musik und Dir so die Schwingungsebenen selbst aussuchen, also ob du auf schamanische Reisen die mehr erdgebunden sind gehst oder lieber mit den feineren Energie der Engelwesen in Kontakt treten willst. Wenn Du merkst, daß Dir die Meditation nicht mehr guttut, kannst du sie einfach beenden, was bei Alpträumen ja nicht immer so einfach ist.
    Die Gestalt Gottes habe ich noch nie gesehen, ich denke daß ich diese Starkstrom-Energie wohl nicht aushalte, ich bin halt kein Avatar, wie Sai Baba. Und Buddha ist auch nicht mein Gott, sondern ein Teil von ihm, ein Gefäß Gottes, wo er sich drin ausdrücken kann, wie in jedem Wesen.
    Ich habe dieses Meditationserlebnis so verstanden: Der Dalai Lama selbst steht wohl für das Thema Mitgefühl, das sich mir in der letzten Zeit stark aufgedrängt hat. Bewußt ist mir dazu auch, daß ich um anderen helfen zu können weniger das Mitleid als eher das Mitgefühl leben muss. Deshalb habe ich bei mir selber angefangen und statt in dieser trostlose Landschaft (Mitleid) zu verweilen, lieber den Buddha of Compassion angeschaut und angehört und diese Erfahrung weitergegeben.
    Liebe Grüße Dschjoti

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  3. Also das ist der Text, den ich gesucht habe. Als Assoziation drängte (s)ich mir sofort das Tibetanische Totembuch auf, wo eine Reise durch alle Dimensionen beschrieben ist, die Lichtvollen und die Dunklen.
    Der Dalai Lama zeigt sich als geistiger Führer und Lehrer.
    Die leere Schublade ist ein tolles Symbol für das sich leer machen von Gedanken, Gefühlen, Vorurteilen, aber auch sich selbst begrenzende Wertungen, das schaffe ich nicht, das ist zu heavy.
    In den Gefühl der reinen Liebe und Offenheit kann man die dunkle Seite in sich und anderen erlösen, bzw. auflösen.
    Alles darf sein, wie es ist. Kampf und Widerstand lösen sich auf. Es bleibt Frieden. Das Nichts. Die Aufhebung der Dualität.
    Ein toller Traum, eine tolle Vision. Und auch gut, dass Du rechtzeitig bewusst abgebrochen hast, weil es ja noch Unterschiede gibt zwischen Vision und Verwirklichung und Du Dein persönlichen Grenzen respektiert hast.

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  4. Liebe Siria1,
    danke für Deinen interessanten Kommentar. Gut, daß ich nun weiß, was die leere Schublade beinhaltet und auch was Du danach schreibst, hilft mir jetzt weiter.Dich hat wohl ein Engel geschickt.Danke auch für das Abonnement,
    Liebe Grüße Dschjoti

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  5. Hallo Dschoti,

    danke fürs Annehmen.

    Auch ich habe auf Deiner Seite interessante Hinweise gefunden. Z. B. die astrologische Deutung über das ausgebrannt sein. Diese Konstellation kenne ich eher als Hinweis für Erfahrungen des Ausgegrenzt seins, aber das eine kann ja die Folge des anderen sein.

    Viele Grüße

    Siria1

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  6. Ja, das Gefühl des Ausgegrenztseins geht gewöhnlich mit dieser Konstellation einher.
    Saturn Konjunktion Uranus bedeutet Spannung und plötzliche Entspannung.Die Person handelt dann für andere überraschend ( eventuell auch aus einem Gefühl des Ausgegrenztseins heraus)und bricht auch aus einengenden Situationen aus. Wenn sie dem Druck standhält, kann sie auch Einiges positiv verändern.
    Wichtig ist, daß man mit dieser Konstellation im Transit sein Leben ändern muß, sonst wird es in 14 Jahren noch schlimmer, wenn Saturn zu Uranus in Opposition kommt.
    Viele Grüße Dschjoti

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