Julfest – Midwinter – Rauhnächte

Ju(hu)l , heute am 21. Dezember ist Wintersonnenwende und jetzt nimmt das Sonnenlicht wieder zu.
Früher wurde dieser Tag mit Julfeuern und brennenden Räder gefeiert, die ins Tal rollten.Weihnachten (wih heißt heilig) bedeutete einen Zeitraum von 11 Tagen und 12 Nächten, den Rauhnächten, die zwischen dem Sonnenjahr (365Tage) und dem Mondjahr (12mal 29,5 Tage gibt 354) Tage liegen.
In dieser Zeit der Lücke stehen die sonstigen “Gesetze” still, denn es ist ja eine Zwischenzeit, eine Zeit, in der das Tor zur Geister- und geistigen Welt besonders weit auf ist.
In dieser Zwischenzeit, sollten sich die Menschen anstatt zu arbeiten, besinnen und im Kreise ihrer Lieben die Wiederkehr des Lichtes feiern.Sogar demjenigen, der draußen nur seine Wäsche aufhängt, könnte Schlimmstes widerfahren, denn:
Draußen tobt die wilde Jagd Wotans (Odins) mit dem einäugigen achtfüßigen Schlachtross Sleipnir durch die Lüfte zusammen mit den Verstorbenen, auf der Jagd nach einem Eber, begleitet von seinen Raben Mugin und Munin („der Gedanke und die Erinnerung“) und den Wölfen Geri und Freki („der Gierige und der Gefräßige“).

Deshalb feiere man besser daheim mit Julbier, reichlich Kerzen– und Lichterschmuck, Plätzchen, warmen Met und einem Festtagsschmaus und opfere wie unsere Vorfahren Äpfel, Nüsse und Honig.

Während die Natur draußen unter ihrem Schneekleid leblos erscheint, schenkt die große Mutter dem Sonnengott neues Leben. Mit den länger werdenden Tagen erwacht auch die Natur und das Leben wieder um uns herum und wir erkennen, dass jeder Tod nur ein vorübergehender Schlaf ist.

Noch ein paar besinnliche Rauhnächte,

Dschjoti

4 Kommentare zu “Julfest – Midwinter – Rauhnächte

  1. Gibt es heute bei den Asatrus noch den Glauben an die Planetenscheibe und die Große Mutter, die den Sonnengott erst hungern lässt, und dann wieder nährt – im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung, dass die Erde ein Globus ist und sie Jahreszeiten durch ihre Umlaufbahn um die Sonne gegeben sind?

    Gefällt mir

  2. Du kannst ja mal unter www. asatru-forum.de nachschauen.
    Aber natürlich sind das ja verschieden Welten, die materielle mit dem Erdball und die feinstoffliche, die wieder ganz anders aussieht und ganz andere gesetze hat und da wäre eine Planetenscheibe oder eine Kuh eben auch möglich.
    Liebe Grüße Dschjoti

    Gefällt mir

  3. Was frühere Unwissenheit und Naturglaube hervorgebracht hat lebt jetzt im Feinstofflichen weiter?
    Wie verhält es sich dann, wenn verschiedene feinstoffliche Götter und Welten aufeinander treffen, die eigentlich unvereinbr sind?
    Ich denke mir die Antwort schon: unsere Logik gilt dort nicht mehr und alles ist möglich, nicht?

    Gefällt mir

  4. Kennst Du nicht die Geschichte, von Luzifer, der aus dem Himmel geworfen wurde?
    Luzifer ist der gefallene Engel, der Schönste und Mächtigste der himmlischen Legionen, der um seine Kraft und Position wusste und daher gegen Gott rebellierte, da er die von ihm erwartete Unterwerfung nicht länger leben konnte und wollte.
    Es siegt immer der Stärkere…

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s