Der karmische Baumgeist

Heute, beim Spaziergang, dachte ich, ich hätte eine Sehstörung:
Zwei Buchen, die sich so liebten, dass sie ihre Stämme ineinander wachsen ließen!

Karmabaumgeist1

Dass 2 Bäume ineinander wachsen, kommt zwar vor, wenn die Sämlinge anfangs eng beieinander stehen. Aber hier scheint es sich doch um mehr zu handeln. Es sieht aus wie eine karmische Verbindung.

Entsteht aus der Verbindung zweier Bäume ein dritter, neuer Baum, mit Eigenschaften von jedem einzelnen, und doch mit einer eigenen Charakteristik?

Welche Frucht mag wohl aus einer solchen Verbindung hervorgehen, wenn es sich um einen Aprikosen- und einen Kirschbaum handelt? Ist es eine Aprikosenkirsche oder bekommt sie eine ganz neue Form und ein anderes Aroma?

Dieses Ineinander wachsen geschieht sicher nicht nur auf der materiellen Ebene, sondern auch auf der geistigen, seelischen und energetischen Ebene.

Jeder Baum hat eine individuelle Grundstruktur, sein eigenes Energiefeld, sein einzigartiges Muster. Treffen zwei Bäume zusammen, so verbinden sich ihre Energiefelder zu einer neuen Aura, dem neuen Baumgeist und somit entsteht ein gemeinsames Schicksal.

Die beiden Bäume mögen ihre Verbindung manchmal als Belastung, ein anderes Mal als Lust und Bereicherung erleben. Je nachdem, wie der Baumgeist gelaunt ist und welches Karma er verkörpert. Er wird schon dafür sorgen, dass die beiden ihre Blockaden lösen und ihre Anlagen entwickeln und zum Göttlichen finden.

6 Kommentare zu “Der karmische Baumgeist

  1. In der Geomantie gibt es die sogenannten Baumehen, die häufig zwischen Buchen aber auch unterschiedlichen Bäumen vorkommen. Die Buche ist der Venus zugeordnet, dem Planet der Liebe und leider gibt es auf der Rinde diese Liebesbeweise in Form geritzter Herzen.
    Dann pfropfen die Gärtner gerne unterschiedliche Pflanzen aufeinander und manchmal entsteht dadurch was Neues, z. B. die Josta Beeren, eine Kreuzung aus Johannisbeere und Stachelbeere, schmeckt aber nicht so intensiv.

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  2. Ich liebe Bäume. Sie sind so erhaben und souverän. Sie gehen beständig ihren Weg nach oben. Scheinbare Widerstände werden nicht bekämpft, sondern akzeptiert und umschlungen, wie im Vid eindrucksvoll gezeigt. Das Fahrrad in dem Baum hat mich allerdings dann schon irritiert ….

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  3. Die „Baumwunder“ entstehen meist oder vielleicht immer aus Wunden, Verwundungen.
    Und
    was versthst Du unter Karma bei einem Baum? Karma kommt vom Hindi karna, machen. Der Baum muss also etwas Schlechtes getan haben in seinem früheren Leben. Oder war er vielleicht früher gar kein Baum?

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  4. Karma kann ja auch aus Gedanken und Gefühlen der Bäume entstehen.
    Vielleicht haben die beiden Seelen der Bäume, die sich so sehr lieben in ihrem letzten Leben ganz weit auseinander gestanden, dass sie erst jetzt zusammensein können, so wie sie es sich in einem früheren leben gewünscht haben.

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