Palmsonntag in Jerusalem

Wir kamen als Pilger nach Jerusalem um die heiligen Stätten zu besuchen an denen das Leiden Jesu und die Auferstehung stattfanden und um einen Teil der heiligen Karwoche mitzufeiern. Palmsonntag, der Sonntag vor Ostern, war der Tag, an dem die Juden sich erinnerten, dass Gott sie aus Ägypten befreit hat.

Wir starteten gut ausgerüstet mit gesegneten Palmzweigen und Kamera, mit der Prozession bei den Franziskanern. Auf dem Ölberg wollte ich flüchten, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie so viele Menschen durch so enge Gassen passen können ohne zerquetscht zu werden. Aber meine Reisebegleiter redeten mir gut zu und zeigten mir Ausweichstellen, falls es zu Tumulten kommen sollte.

Aber alles blieb zwar ausgelassen und fröhlich, aber friedlich, bis wir dann über das Kidrontal in die Altstadt von Jerusalem gelangten. Jede Volksgruppe intonierte und tanzte anders. So viele verschiedene Sprachen habe ich noch nie gehört. So muss es wohl gewesen sein, als auch Jesus zum Ärger der hohen Priester und der Pharisäer, auf einem Esel reitend als Friedenskönig in Jerusalem einzog und die Leute ihm zujubelten:

4 Kommentare zu “Palmsonntag in Jerusalem

  1. ich dachte eigentlich, die große Glücksaura, die in Jerusalem erzeugt wird, müsste sich genügend ausbreiten um dort allen Frieden zu geben. Naja, ist aber wohl leider nicht so.

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  2. In Jericho war eine große Arbeitslosigkeit ausgebrochen. Viele Menschen mussten auswandern und woanders nach ihrem Glück suchen. Unter ihnen war auch ein junger Mann, der sich auf die Reise nach Jerusalem machte, um dort eine neue Anstellung zu finden. Er verließ Jericho zum ersten Mal und er fühlte sich etwas unsicher und ängstlich.

    Da er vorher schon etwas über die Menschen in Jerusalem erfahren wollte, fragte er unterwegs jemanden: „Kannst Du mir sagen, wie die Leute in Jerusalem sind?“

    Der so Angesprochene fragte zurück: „Wie sind denn die Leute in Jericho?“ Der arbeitslose Mann antwortete: „Ach, sie sind böse, hinterlistig und unsympathisch.“

    „Ja, genau so sind auch die Leute in Jerusalem.“ war darauf die Antwort.

    Sehr besorgt reiste der Mann weiter und traf wenig später einen anderen Mann. Wieder fragte er: „Kannst Du mir sagen, wie die Leute in Jerusalem sind?“ Und wieder stellte der andere die Frage zurück: „Wie sind denn die Leute in Jericho?“

    Diesmal antwortete der junge Mann: „Die Leute in Jericho sind nett, freundlich und sehr liebenswert.“ Darauf bekam er zur Antwort: „Ja, genau so sind auch die Leute in Jerusalem.“

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