Der Japan- und Bonsaigarten im „Blühenden Barock“ in Ludwigsburg

Dieser japanische Garten strahlte eine geheimnisvolle Ruhe aus, die auf uns überging.

Japangarten

Um uns in den japanischen Garten einzufühlen ließen wir uns auf einer Bank nieder und lauschten dem lieblichen Vogelgezwitscher und dem leisen Plätschern des Bächleins, welches sich zusammen mit holperigen, unebenen Wegen durch den Garten schlängelt und den Lauf des Lebens symbolisiert.

Pflaumen- und Kirschbäume mit ihren welkenden Blüten zeigen die Vergänglichkeit. Bunte Blumen(„hana“ heißt auch Schönheit) lenken die Japaner beim Meditieren durch ihre Farben ab. Um alles Weltliche hinter sich zurückzulassen stellen sie lieber Steine auf.

Einen japanischen Garten anlegen heißt nämlich „ishi wo tatsu“ = Steine aufstellen. Diese Steine können Tiere wie Hunde, Schweine oder Kälber symbolisieren. Wir fragten uns, welchen Göttern sie wohl gewidmet sind. Nach einer Legende verwandelte sich ein Fisch, der einen Wasserfall hinauf kam in einen Drachen und fand so Satori (Erleuchtung). Sand und Kies stellen Wasser dar, mit geharkten Wellen.

Dann näherten wir uns gemächlich wieder dem Ausgang indem wir noch einmal die Schönheit dieses Gartens in unserer Seele nachklingen ließen.

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8 Kommentare zu “Der Japan- und Bonsaigarten im „Blühenden Barock“ in Ludwigsburg

  1. gern geschehen!
    für Kinder gibt es jetzt auch viel mehr als früher. Aber für uns war das eben alles märchenhaft. Heute sind die elektronischen Dinge für Kinder ja ganz normal.
    Liebe Grüße
    Dschjoti

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