Cochin

Ich war schon sehr verblüfft in Cochin so viele Männerpärchen Händchen halten zu sehen. Aber das ist bei dem Frauenmangel ja kein Wunder.

Als das allerdings verheiratete junge indische Paare in Mahabalipuram am Strand machten, kam die Moral-Polizei und nahm sie mit aufs Revier.

Die Diskussion geht immer darum, dass die Kinder verdorben werden und die Frauen nicht mehr verheiratet werden können.

Cochin ist eine 3 Millionen- Stadt, dessen Hafen schon seit der Antike für seine Gewürze bekannt ist.

Fort Cochin

Hier flickten die Fischer ihre chinesischen Fischernetze aus den Zeiten Kublai Khans und ließen sich dabei von den Touristen für ein paar Rupien zusehen.

Fischernetze Cochin

Es war immer noch Onam und alle hatten ihre schönsten Kleider angezogen und wandelten die Uferpromenade entlang.

Cochin Uferpromenade

Leider rasten wir an allen tollen kleinen Läden vorbei, hinter unserem Guide her, um ins jüdische Viertel zu kommen. Dort wimmelte es von Anmachern, die es uns dann auch vermiesten, uns in den kleinen Läden umzusehen.

Wir besichtigten die jüdische Siedlung und gingen in die Synagoge aus dem 15. Jahrhundert. Die 60- Personengemeinde spricht heute noch aramäisch- hebräisch. Auf einer Wand war die Geschichte der Juden in Indien dargestellt.

Dann schauten wir in die Franziskanerkirche hinein, in der Vasco da Gama begraben ist.

Abends gingen wir dann noch in eine Kathakali- Vorstellung.

Kathakaliwerbung

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