Von Cochin nach Kovalam

Onam- Elefanten

Morgens standen wir noch unter dem Einfluss des Kathakali- Tanzes, der uns stark beeindruckt hatte. Eigentlich wären wir noch gerne ein Weilchen geblieben. Wir hatten keine Lust auf die lange Fahrerei im Auto und dachten, dass wir Cochin auch hätten auslassen können. Die Kathakali- Vorführung gab es schließlich auch schon in Kumily und von der Stadt hatten wir so viel auch nicht gesehen.

Dann kamen die Angestellten beim Frühstück im Hotel mit dem Teetopf, den sie fest in ihrer Hand hielten und aus dem immer nur eine halbe Tasse eingegossen wurde.

Weitere Angestellte schauten uns beim Essen zu und fragten allzu oft, ob es uns auch schmeckt. Die Kellner schauten alle paar Minuten unter die Topfdeckel, obwohl niemand an den Speisetöpfen war.

Wir machten dann noch einen Spaziergang im weitläufigen Hotelpark.

Hotelpark Cochin

Zum Hotel gehörten weiße und braune Hasen, die frei herumliefen. Es gab auch einen riesigen, allerdings überfüllten Swimmingpool.

Dann mussten wir auch schon unsere Koffer holen und unsere Pullover und Mützen und Socken anziehen. Unser Taxifahrer hatte das Taxi nämlich auf weniger als 16°C herunter gekühlt. Das zeigte jedenfalls mein Thermometer aus dem Rucksack an. Er konnte gar nicht verstehen, warum wir es wärmer haben wollten und fuhr im kurzärmeligen Hemd.

Onam- Mandala

Ich war immer recht froh, wenn wir ab und zu einmal anhielten um den Onam- Feierlichkeiten unterwegs beizuwohnen und um mich bei fast 40°C wieder etwas aufzuwärmen.

Auf den Straßen sammelten sich lange Schlangen vor den Weingeschäften. Zum Feiertag, Onam wird hier nämlich Alkohol getrunken. Wenn die Inder betrunken sind, lachen sie mit seltsam hohen Stimmen.
Deshalb stand wohl in der Hausordnung des Hotels, dass nicht mehr als 9 Personen nach 22 Uhr in ein Zimmer dürfen.

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2 Kommentare zu “Von Cochin nach Kovalam

  1. Ich beneide dich um diese tolle Reise und all die unglaublichen Eindrücke. Ich mag Indien sehr, aber es ist weit über 20 Jahre her, dass ich das letzte Mal in Indien war und leider hatte ich keine Möglichkeit für Sightseeing. Aber eines Tages werde ich das nachholen.

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  2. Es war immer schon mein Traum dort hin zu kommen und ich bin froh, dass ich ihn wahr werden ließ. Hier haben wir so viele Verpflichtungen, dass es kaum ein Entkommen gibt.Mein Weltbild hat sich seither auch stark verändert.
    LG Dschjoti

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