Wie ich mich vom Wäscherschloss nach Varanasi beamte

Von Birenbach aus liefen wir die Abkürzung durchs Rapsfeld und befanden uns plötzlich im Rittersaal des Wäscherschlosses:

http://www.360cities.net/image/waescherhof-waescherschloss-ritterzimmer-germany#0.00,0.00,70.0

Auf der Burg Wäscherschloss in Wäschenbeuren waren bereits die Geisterjäger zu Besuch gewesen. Ob sie wohl noch ein paar Gespenster für uns übrig gelassen haben? Würden wir sie heute Abend sehen? Oder hatte ein übereifriges Medium die Wesenheiten eventuell bereits ins Licht geschickt?

Wir kamen auf der Burg aus dem frühen 13. Jahrhundert an, als die Dämmerung kaum noch Farben erkennen ließ.

Schlosshund

Am Eingang empfingen uns schon ein paar Staufer mit ihrem Schlosshund. Der Hund war bestimmt das Klopferle vom Rechberg, der einst den Tod seines Herrn, Graf Ulrich und danach auch von anderen Familienmitgliedern durch Klopfen deren Tod anzeigte.

Ritter Konrad war der Namensgeber der Burganlage.

Dann kamen wir in den riesigen Innenhof, der sich optimal für Musikveranstaltungen z. B. von Corvus Corax eignet:

Damit wir in der mittelalterlichen Umgebung nicht mit unseren unpassenden Outfits die Geister verschreckten, durften wir uns weiße oder braune Gewänder auswählen.

Die Kinder bekamen Laternen, um uns den Weg zu den historischen Burggemächern zu leuchten.

Dann wurden uns Geschichten aus dem Mittelalter erzählt:

Wie die Kinder bis zu 7 Jahren von der Burgherrin unterrichtet wurden und danach zum Vater als Page in die Ausbildung kamen…

Wie sich Barbarossa auf dem Weg zwischen KlosterLorch und der Burg Hohenstaufen in eine Wäscherin verliebte und ihr die Burg Büren schenkte…

Wir hielten auch Ausschau nach dem Lichtlein des Minnesängers vom Hohenstaufen, jenes Edelknaben, der sich unsterblich in die Burgherrin des Rechbergs verliebt hatte und mit seiner Funzel über den Aasrücken lief um ihr auf seiner Laute vorzuspielen, bis der Burgherr ihn so verprügelte, dass er im Kerker seinen Verletzungen erlag.

Seither spukt dort der Staufergeist in Gestalt eines hin und her wandelnden Lichtes, das aber auch von Kaiser Rotbart oder dem hingerichteten Konradin stammen könnte. Mit meiner Taschenlampe haben wir aber nur ein paar Schafe erschreckt.

Wir bestaunten die Totenmaske der Hildegard von Bilgen:

Ich verließ das Wäscherschloss selbstverständlich durch den Kamin im Rittersaal in Richtung Varanasi. Auf diesem Weg gibt es auch keine lästigen Flughafenkontrollen.

Hier ist der link. Falls Ihr mir zum Ghat folgen wollt, müsst Ihr dann nur noch auf den Pfeil im Kamin klicken:

http://www.360cities.net/image/waescherhof-waescherschloss-ritterzimmer-germany#-114.61,0.02,109.6

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4 Kommentare zu “Wie ich mich vom Wäscherschloss nach Varanasi beamte

  1. Das Wäscherschloss ist ja ganz schön. Geistern will ich auch nicht begegnen, deshalb zieht es mich niht dahin.
    Aber das mit dem Beamen ist schon gut. Meinst Du , ich sollte mal zum Wäscherschloss und dort in den Kamin hineinkriechen. um in Varanasi rauszukommen?

    Jetzt hab ich den visuellen beamer versucht und hab mich völlig verfranzt. Bin sonstwo rausgekommen nachdem ich in Varanasi war….

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  2. Vielen Dank, das ist natürlich praktisch mit dem Pfeil…eine nette Einrichtung, aber weißt Du auch, wie ich mich von hier auf die Burg beamen kann?

    Ich wäre Dir für eine schnelle Antwort dankbar, dann wüsste ich gleich, was ich morgen mache…

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