Meine Meditation zum Weltuntergang

Ich meditierte am 21.12. 2012 zur Musik “Spirit of Tashi Jong “:

Dort wirddas Mantra des Shakyamuni- Buddhas, des Buddhas unseres Zeitalters rezitiert:

om muni muni maha muni ye swa ha.

Es soll erleuchten und schützen.

Anfangs begleiteten mich dabei zwei Engel, die man auf Zeichnungen Leonardo da Vincis sehen kann:

Danach entfalteten sich nach allen Seiten blaue Lotusblüten aus meinem Herzchakra.

Irgendwann schwebte ich dann über dem Platz des himmlischen Friedens in Peking. Es war Nacht und der Platz war menschenleer. Nur eine Ratte nagte am Zehennagel meines rechten Fußes. Als sie dann mein Schienbein hinauf rutschte, wurde es mir zu bunt und ich unterbrach meine Meditation.

Beim hissen der Flagge wollte ich sowieso nicht mehr dort sein. Nicht auszudenken, wenn die mich da entdeckt hätten:

Als ich dann zur Balkontür hinaussah, grinste mich meine Maus hier an:

Die Welt war also noch nicht untergegangen.

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15 Kommentare zu “Meine Meditation zum Weltuntergang

  1. Hi Dschjoti,

    Ich schrieb meist das jener ´Shakjamuni Buddha´ damals aus Sri Lanka/Cylon (sofern die sich dann mal dort dafür entschieden haben) eine UFO-Notlandung hatte.
    Woher man aber ´das Mantram´ dessen ´Mythosgestalt´ kennt ist mir u.a. auch ein Rätsel bzw. keines. Ich halte mithin nicht viel bis wenig von diesem hypnotisierenden vor sich hin Gedöhnse, glaub die haben nur nichts besseres zwischendurch zu tun. Das betrifft nicht die Leute, betrifft nicht die anderen Sachen, z.B. die Sandmalerei, und auch nicht die Bibliothekssachen, aber dieses Gedöhnse ist nicht mein Ding. Mithin bin ich, denn auch nur bei Blöden dazu, einer der ´Free Tibet´ Erzfeinde (chinesische Seite) derer. Aber das bin ich ja zu anderen auch.

    Schwebtest du meditativ über dem Platz der ´Himmlischen Friedens´? Auch so nen Story, wenn man es althistorisch betrachtet, Du weißt sog. ´wissenschaftlich´, spätestens erneuertlich sei den ´Tienmen´ Zwischenfällen.

    Übrigens ist Shakjamuni damals auch wieder auf den Baum geklettert, der Typ war damals nur im mythischen Koma für die Leute zu ertragen (auf der Fahnenstange). Einige meinen das Shakjamuni eigentlich ein erleuteter Affe war, auch so ne Shiva-Schreibernatur (Hannuman).

    Das Video-Bild mit der Maus finde ich klasse, hat die Maus enen Karton bekommen wo se sich einmummeln kann, oder ist sie wieder in die freie Wildbahn?

    Liebe Grüße,
    Mithrahee

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  2. Na klar schwebte ich meditierend über den Platz des himmlischen Friedens. Im Wachzustand hätte ich mich ja vor den chinesischen Soldaten mit den vielen Gewehren gefürchtet.

    Da ich in dieser Maus Ganeshas Reittier sehe, darf sie im Winter hinter der Terasse in meinen Blumentöpfen überwintern. Sie legt sich dort auch immer einen Vorrat an, den sie sich nachts beim Vogelhäuschen stibitzt.Dazu muss sie den Efeu hochklettern und über den Balkon laufen.Die Katzen, die durch den Garten laufen wissen Bescheid, dass diese Maus nicht gefangen werden darf.

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  3. Auch ich habe wie täglich meditiert.

    Und selbstverständlich auch wie immer ohne Ablenkung durch Musik oder Tiere.

    Ich habe schon mal vor meinem Kaminfeuer zu meditieren versucht und empfand sogar das sanfte Flackern des Feuers durch meine geschlossenen Augenlider als unangebracht.

    Sanfte Musik, das Feuer einer Kerze usw. sind meist recht angenehm und scheinen in eine „meditative Stimmung“ zu versetzen, aber das ist in Wirklichkeit nur „mood-making“ und hat mit echter Meditation nicht zu tun, sondern verhindert in Wirklichkeit die tiefste Versenkung bis zum transzendieren der feinsten Ebenen des Bewußtseins.

    Gerade diese angenehmen Sinneseindrücke halten das Bewußtsein fest und machen jegliches Loslassen von Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen unmöglich.

    Das aber ist ja geade der Sinn der Meditation: die Erfahrung der absoluten Stille jenseits aller relativen Wahrnehmung – also eigentlich die Erfahrung, NICHTS zu erfahren.

    Senn ich einen Film vom Traumreisen irgendwohin erleben möchte, gehe ich entweder ins Kino oder schalte einfach mein TV ein. Es gibt ein Bewußtsein des Wachens, Schlafens oder des Träumens. Was Du unter Meditation verstehst ist eigentlich Träumen.

    Meditation findet nur in dem kurzen Übergang zwischen den Bewußtseinszuständen statt, nämlich genau dann, wenn man weder wach ist noch träumt oder schläft – wenn man also auf der Leinwand mal keinen Lebensfilm sieht sondern die blanke Leinwand sichtbar wird.

    Der Lebensfilm wird auch die Täuschung der Maya genannt, das Relative, was uns die wahre Realität des Absoluten verschleiert. Erst wenn sich durch tiefe Meditation der Schleier der Maya für einen Augenblick öffnet, können wir die wahre Realität des Absluten Seins erkennen.

    Es ist wie im Kino die weiße Leinwand, auf der unendlich viele Bilder abgebildet werden können.

    In dem Augenblick, wo Du irgendetwas wahrnimmst, ob es eine außerkörperliche Reise ist oder die Maus, ist die Meditation beendet.

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  4. hallo Advaita,
    die Bandbreite meiner Meditation sehe ich viel weiter. Für mich bedeutet meditieren auch mein Bewusstsein zu erweitern. Ich meditiere auch im wachen Bewußtsein und beobachte mich dabei. Eine Gehirnhälfte meditiert oft bis in die Versenkung, wie du es beschreibst. Die andere ist hellwach und passt auf, dass nichts geschieht, was ich nicht will.Manchmal schreibt meine Hand auf, was ich erlebe, weil ich es sonst im Wachbewußtsein nicht mehr alles weiß.
    Beim Träumen ist es aber anders. Da sind die Gefühle dabei und ich kann Angst bekommen, was in der Meditation normalerweise nicht geschieht.
    Wenn ich einen Film im Kino anschaue, hat der normalerweise nichts mit mir zu tun und bin meistens hinterher ziemlich energielos. Beim Meditieren bin ich hinterher meistens putzmunter und fühle mich sehr lebendig.

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  5. (… ich habe zwar hier ’n Katertier, das gerade wieder Rabatz macht – wahrscheinlich Frühlingsgefühle infolge des Wetters! -, aber die Maus kommt am besten… viel besser als z. B. Herren in Uniform… und so…)

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