Machen Spendentrichter spielsüchtig?

In den Eingang des Gebäudes ließ ein kleiner Junge Münzen rollen und wurde dabei von seiner Oma belehrt, dass man nicht mit Geld spielen darf. Sie hatte wohl noch nichts von Großbanken gehört. Aber immerhin folgte ihr Enkel ihr und hob seine Münze brav auf. Am Ende des Gebäudes stand dann der Spendentrichter, in den er diese Münze dann mit ihrer Erlaubnis verschwinden lassen durfte:

Man könnte wirklich meinen, dass diese Spendentrichter süchtig machen, beim Anblick der rollenden Münzen die unaufhörlich in immer enger werdenden Spiralen in das kleine schwarze Loch im Trichter rollen und dort unweigerlich verschwinden.

Wissen die Kinder eigentlich wofür die Spende gut ist? Ihnen scheint es egal zu sein, verzaubert genießen sie das Rollen der kleinen Metallscheiben, die sie den Eltern aus den Taschen gezogen haben.

Es ist eine geniale Idee und ich frage mich, wann diese Geldschlucker vor den Kassen in den Supermärkten stehen werden. Es verschwinden Tausende von Euros pro Jahr darin, aber sonst würden die Münzen im Wert von 1,5 Milliarden Euro bei uns ja laut einer Studie der Bundesbank nur ungenutzt in den Schubladen liegen. Hier steht noch mehr darüber, wieviele Spenden von wem eingenommen wurden:

http://www.spenden-trichter.de/

Früher wurden die Kinder zum Sparen erzogen und heute werden sie motiviert den Euro rollen zu lassen. Ob wir so die Finanzkrise in den Griff bekommen?

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7 Kommentare zu “Machen Spendentrichter spielsüchtig?

  1. Is doch logisch, die deutsche messianische Weltherrschaftsrasse ist doch ´locker cool´, die Merkel-Generation, wovon ja auch einige von anderen sind, hat doch gelernt wie man sich zu verhalten hat.

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  2. Mit Neid muss ich zugeben, dass ich als Junge viele Münzen rollen ließ, aber so eine geniale Formgebung habe ich damals für mene Trichter nicht entwickelt.
    Ich frage mich, warum die golfspieler noch nicht so geniale Formen haben für ihre Löcher. Hiermit würden die Golfbälle viel einfacher in die Löcher finden und die armen Spieler müssten sich nicht so anstrengen.

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  3. Ich finde es einerseits von diesen Kindern nicht ungewöhnlich diese Sache daran zu beobachten. Es hat ja was mit spielen zu tun.

    Hatte auch die Nachricht von ´so wahr ich mir helfe´ der ´Kinderzusatzgelder´ (man gönnt sich ja sonst nichts) die nicht abgeholt/verbraucht wurden gehört. Vielleicht gibt’s bald internationalen Schießunterricht, ~ zur Geldverwendung „dann rollt der Rubel“.

    Ich denke nicht ´in überschrittenen materiellen Grenzen´, welche mithin dann ´bewußt´ wären. Ein Bewußtsein jenseits der Realität gibt es nicht, denn die Realität ist das subjektive und auch individuelle Bewußtsein.

    Grüße

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  4. Kommst ja viel im Internet rum; Früher war ich auch für´Schützenunterricht´ wie diese Astrid Vockert vermeintlich sagte. Das hebt tatsächlich die Konzentration, da man auch etwas von dieser ´Psycho’lalla’Nummer´ (+ Therapie-Kosten) abgelenkt ist ~ die Realität ist ja völlig anderes. Die Miststücke von Psychologie wollen doch sowieso nur wissen wie pervers man sein kann/könnte ~ was anderes haben die doch sowieso nie gemacht.
    Damals hatte das auch noch den Sinn-Charakter „der allgemeinen Volksbewaffnung“ – wesentlich -, was auch später im KBW Programm drin stand.

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