Dschjoti beim Mantrasingen mit Ganesha

Zu Acht sangen wir uns an diesem Abend durch die acht Paradiese.

Das indische Harmonium vibrierte immer schneller mit der Erde, in der wir verwurzelt waren und ließ seine Töne zusammen mit unserem Gesang auf den Tönen der Violine zum Himmel empor steigen.

Während wir unsere Mantren sangen, vereinigten wir uns mit dem Göttlichen und die Energie strömte in das buddhistische Rad der Erlösung mit seinen acht Speichen.

Um die Wirkung der Mantren zu erhöhen konzentrierte ich mich auf Bindu, den Punkt des Universums, in dem das Universum entsteht und vergeht.

Dabei wurden nicht nur unsere Herzen und unser Bewusstsein, sondern auch der Raum in dem wir sangen ganz weit. Noch nie haben wir unseren Meditationsraum so groß und gewaltig erlebt.

Da der weise Gott Ganesha, der Schutzherr der Wissenschaften für den Neuanfang und die Transformation steht, begrüßten wir ihn zuerst in der heiligen Sprache des Sanskrits.

Sobald er in dem indischen Harmonium den Herzschlag des Universums vernahm, tanzte er mit seiner Energieschlange um den Bauch gewickelt in unserem Kreis herum. Unsere Guritha sprang sofort derart begeistert auf, dass ich dachte, seine Reittiere, Mäuse und Ratten hätten sie erschreckt.

Dann tanzte sie mit ihm und durfte sogar mit seinem abgebrochenen Stoßzahn auf ihrer Violine spielen. Dabei trippelte er mit seinen Lotusfüßen die ganze Zeit total verzückt auf ihren Notenblättern herum und wiegte seinen lieblichen Elefantenkopf hin und her.

Meine früheren Begegnungen mit Ganesha habe ich hier beschrieben:

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/03/20/besuch-hindutempel-kirchheim-8212426/
http://dschjotiblog00.blog.de/2010/06/08/ganesha-4-koepfe-10-arme-zahn-8761827/
http://dschjotiblog00.blog.de/2012/01/14/ganesh-maha-mantra-12451883/

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5 Kommentare zu “Dschjoti beim Mantrasingen mit Ganesha

  1. Ich finde es ganz ehrenwert, wie Ihr, das Altenheim und die psychisch Kranken miteinander gesungen habt. Ganz klasse, wie sich alle eingebracht haben. Hört sich großartig an. Habs gleich nochmal angehört…

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  2. Pingback: Wie ich Ganeshas Geburtstag feiere | dschjoti

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