Der Schatz von Wißgoldingen

Unterhalb des 757 m hohen Stuifen, dem höchsten der drei Kaiserberge, liegt Wißgoldingen.
Dieses aus einer alemannischen Siedlung entstandene Dorf änderte immer mal wieder seinen Namen. 1275 schrieb es sich Wisgoltingen, 1426 wurde es zu Wißbaltingen. Heute gehört es zu Waldstetten.

Die Pfarrkirche Heiliger Johannes Baptist und Katharina gab es damals auch schon.
Die unteren Teile des Chorturms sind romanisch. Statuen, Bilder und Symbole sowie der Altaraufsatz stammen aus dem Barock. Die Muttergottes zog hierher um, weil es ihr in der alten Kapelle nicht mehr gefiel. Die Kirche wurde im Laufe der Zeit mehrmals renoviert.
Wunderschöne Ölbilder verzieren die Wände und die Pietà wurde vom Bildhauer H. Schnepf geschnitzt.

Die Naturgeister wisperten dass unter den Ruinen des Schlosses auf dem Graneckle einst ein Schatz versteckt war, den sich ein paar Diebe holen wollten, sogar mit Zaubersprüchen aus den heiligen Büchern Moses. Aber diesen Schatz haben sie den Dieben immer wieder mit vereinten Kräften abgenommen und dann woanders versteckt. Sogar Mutter Erde hat vor Schmerzen gebebt über diese Habgier.

Nun haben die Naturgeister den ganzen Ort mit ihren Zaubergesängen verzaubert, damit niemand den Schatz mehr finden soll.

2 Kommentare zu “Der Schatz von Wißgoldingen

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