Wie ich einem Afghanen die Haare färbte

Nachdem ich meinen Afghanen nass abgeschrubbt hatte, mischte ich die Farben im Behälter und trug das Färbemittel mit einer Bürste auf.

Als Kind hasste ich ihn, weil ich immer seine Fransen kämmen musste. Später hing er an meiner kalten Kellerwohnungswand und irgendwann diente er wieder als Teppich und fand in jeder neuen Wohnung seinen Platz.

Da wohl an einer Stelle die einfallenden Sonnenstrahlen gar zu stark darauf brannten, wurde er dort sehr unansehnlich und ich beschloss, ihn zu färben.

Leider fand ich kein geeignetes Rot bei den Textilfarben in der Drogerie. Außerdem passte der Teppich nicht in die Waschmaschine. So kam ich auf die Idee ihn mit einem Haarfärbemittel aufzumotzen. Ein geeignetes Auslaufmodell grinste mich schon im Preis heruntergesetzt für 1.99 Euro aus dem Regal an.

So ein altes Erbstück ist bestimmt aus Ziegen-, Schaf- oder Pferdehaar gewebt und was für Menschenhaare geht, muss doch auch für Tierhaare funktionieren, dachte ich und machte mich an die Arbeit.

Später sah die Badewanne aus, als ob jemand darin geschlachtet worden wäre. Aber zum Glück ging die blutrote Farbe wieder ab:

Teppichfärben

Falls ihr eure riesigen Wohnzimmer- Teppiche auch mal färben wollt, könnt ihr vielleicht folgendermaßen vorgehen:

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10 Kommentare zu “Wie ich einem Afghanen die Haare färbte

  1. … ich dachte erst an ein männliches Wesen, eines gewissen Volkes und dann an nen Hund, aber als er dann an Deiner Wand hing, war ich mir sicher, da muß was anderes mit gemeint sein … :))

    liebe Grüsse
    Karen

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