Vom Gaisburger Marsch zum Kebab

ältestes Haus Gaisburgs

Heute fuhr  ich mal wiederüber die  B10 in den Stadteil Gaisburg im Stuttgarter Osten. Seit auf der Gaisburger Brücke 1989 ein Asylbewerber aus Liberia zwei  Polizisten mit einem Bajonett erstach und erschossen wurde, habe ich immer ein mulmiges Gefühl, wenn ich dort entlang komme.

Bis 1840 gab es dort noch Malaria, wenn der Neckar Hochwasser hatte.

Den Ort gibt es seit dem 11. Jahrhundert und die Burg wurde von König Rudolf zerstört, um die widerspenstigen Württemberger zu bändigen. Die  widerspenstige Geiß findet sich  aber immerhin noch im Wappen.

Der Gaisburger Marsch ist ein leckerer Eintopf, mit dem einst die Frauen zu ihren kriegsgefangenen Männern marschierten, damit diese wieder zu Kräften kamen. Da warfen sie alles Nahrhafte hinein wie  Spätzle aus Kartoffeln und Nudeln, Rinderbrühe, Ochsenfleisch, Butter und Gemüse…

Einmal im Jahr wird dies nun im Stadtteil Gaisburg gefeiert.

Aber nun gibt es in Gaisburg neues Gericht: den Gaisburger Kebab:

Gaisburger Kebab 2

4 Kommentare zu “Vom Gaisburger Marsch zum Kebab

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