Samhain, Blick aus der Anderswelt

Samhain

Das Reich der toten Seelen ist vielfältig. Überall ist zum Ende des Sommers, dem  keltischen Samhain, die Gegenwart des Übersinnlichen zu spüren.

Nachdem ich durch  das magische Tor, ihren Eingang zur Zwischenwelt geschlüpft war, begann ich die Welt mit ihren Augen zu sehen. Die Schöpfung vollzieht sich in nächtlicher Finsternis. Das Leben entspringt dem Tod wie der Tag der Nacht. Der ewige Kreislauf von Geburt und Tod, Ende und Anfang, das ist Samhain.

Ich empfinde sie nicht makaber oder düster, sondern bunt und geheimnisvoll und so anders …

An vielen Stellen brannten bereits kleine Lichter und die Naturgeister sangen ihre wundersamen Chöre. Sie sangen von lieblichen Gefilden, dem Land der ewigen Jugend und dem schwarzen Riesen, der den Zauberbeerenbaum bewacht, dessen Früchte ewige Gesundheit verheißen.

Sie besangen das Flüchtige der Realität und die Dunkelzeit, in der die Grenze zwischen der Welt der Toten und der der Lebenden so dünn wird, dass sie sich gegenseitig besuchen können.

Früher, als die Verstorbenen noch einen Platz in unserer Welt hatten, bekamen sie ebenfalls einen Teller bei Tisch, wenn nicht gar die Familien sich auf dem Friedhof am Grabe versammelten um zusammen mit den Verstorbenen zu speisen.

https://www.youtube.com/watch?v=aXx4FjJ8PVU&feature=youtu.be

Auch die Götter kommen noch vom Himmel herab um sicherzustellen, dass wir den Winter überstehen. Deshalb sollten wir ihnen Opfergaben bereitstellen.

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3 Kommentare zu “Samhain, Blick aus der Anderswelt

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