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Flüchtlingskinder zu Goethes und Beethovens Zeiten

Marmotte xy

Murmeltier heißt auf französisch marmotte. Ich kenne sie eigentlich nur von Postkarten oder Tierfilmen aus der Schweiz.

Doch als ich zu »Avec que la marmotte« in den Mai hinein tanzte und mir dazu Gedanken zu dem Text machte, erfuhr ich dass Goethe den Text des Marmottebuben für das Theaterstück „Jahrmarkt in Plundersweiler“ schrieb und Beethoven das Lied vertonte:

https://www.youtube.com/watch?v=wdJZEqYaXEc

 Ich komme schon durch manche Land,

avec que la marmotte.

Und immer was zu essen fand,

avec que la marmotte

. Refrain: Avec que si, avec que la, avec que la marmotte. Avec que si, avec que la, avec que la marmotte.

  Ich hab‘ geseh’n gar manchen Herrn,

avec que la marmotte.

Der hat die Jungfrau gar zu gern,

avec que la marmotte.

Refrain:

 Hab‘ auch geseh’n die Jungfer schön,

avec que la marmotte.

Die täte nach mir Kleinem seh’n!

avec que la marmotte.

Refrain:

 Nun lasst mich nicht so geh’n, ihr Herrn,

avec que la marmotte.

Die Burschen essen und trinken gern,

avec que la marmotte.

Refrain:

Es geht hier um die Wander- und Flüchtlingskinder aus Savoyen und der Schweiz, die mit dressierten Murmeltieren als Straßenmusikanten mit der Drehleier und auf Jahrmärkten auftraten um zu überleben. Niemand wollte sie haben und deshalb wanderten sie immer weiter, manche bis nach Schweden.

Im 19. Jahrhundert wurde es dann schick, mit den Murmeltieren spazieren zu gehen und die Wände der Salons wurden mit Gemälden von weinenden und zerlumpten Bettelkindern mit Murmeltieren geschmückt.

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Wie wir zu einem tönenden Kunstwerk werden können

tonen

Die Welt besteht aus Schwingungen. In der Seele eines jeden Wesens schwingt ein Grundton und sein Leben wird von bestimmten Tönen und Farben begleitet.

Klingen Töne, so reagieren unsere Muskeln darauf und die Energie kann fließen. Es gibt einen neuen Forschungsbereich hierzu, die Vibroakkustik.

In unserer Zeit hören wir meistens künstlich erzeugte Töne, die unser Gehör so beeinflussen, dass wir nicht mehr diejenigen Töne wahrnehmen, die aus unserem Inneren heraufsteigen.

Schauen wir aber in der Stille der Meditation tief in unser Inneres, indem wir uns an unseren Ursprung begeben, können wir unsere eigene Quelle des Klanges wieder finden und entdecken, wie wir Klang und Farbe sind.

Um in Verbindung mit dem Urton, der aus Schwingungen und Frequenzen besteht, zu kommen und unsere Chakren zu öffnen, begannen wir Geräusche und dazu Bewegungen und Streckübungen zu machen, anfangs zaghaft und stakkato artig, bis wir erkannten, dass diese, aus uns herauskommenden Töne nicht falsch oder richtig sein konnten.

Während die Arme gen Himmel ragten und ein Vokal mit weit geöffnetem Mund und locker herabhängendem Kiefer gesungen wurde, lockerte sich das Zwerchfell, das wir anschließend noch einmal kräftig massierten, damit es schön weich wurde.

Wir sangen dann gemeinsam Vokale zu den Vibrationen der Klangschale. Das klang etwa so wie die Frühlingsgesänge der Pinguine:

https://www.youtube.com/watch?v=EoO3OJ1fp8U

Durch unsere Stimme verbanden wir uns untereinander und lernten unsere Energie strömen zu lassen und mit dem Körper und nicht mit dem Kehlkopf zu singen.

Wenn ein Mitglied unserer Gruppe unharmonisch tönte, brachten die anderen die Melodie wieder in Harmonie.

Durch die sphärischen Töne, die aus der Kristallklangschale schwebten, wurde der Raum ganz licht und weit und wunderschöne Bilder stiegen aus meinem Inneren empor:

https://www.youtube.com/watch?v=bz1BRRR7zWM&feature=youtu.be

Als die Schwingungen in meine Aura eindrangen, fühlte ich unendlichen Frieden, Trost und Geborgenheit.

Mehr zu diesem Thema findet ihr unter:

http://www.wahrheitssuche.org/musik.html

Was ist die Wirklichkeit?

fischuvogel

Während ich eifrig mitdiskutierte, ob es Multitasking gibt oder nicht und was irgendwelche Wissenschaftler dazu meinen, malte meine Hand das Fisch- Vogelpaar, von dem ich vor einiger Zeit folgende Geschichte des von Vassilis Vassilikos hörte:

Ein Fisch mit dem Unterleib eines Vogels und ein Vogel, mit dem Unterleib eines Fisches verliebten sich ineinander. Der eine ärgerte sich darüber, dass sie nie zusammenleben konnten. Der andere empfand es als Glück, weil er meinte, dass sie durch die Trennung immer ineinander verliebt sein könnten.

Übrigens sollen die hübschen flinken Silberfischchen das fehlende Bindeglied zwischen den echten Fischen und den Vögeln sein.

Warum ich mich nicht gleichzeitig mit Ohr und Mund an einer Diskussion beteiligen können soll, während Hand und Auge sich den schönen Künsten widmen, habe ich schon in der Schule nicht verstanden. Wir Menschen besitzen schließlich zwei Gehirnhälften und viele Areale, in denen wir alles verarbeiten können.

Was mir auch noch durch den Kopf ging: was ist denn nun die Wirklichkeit?

Die bewusste Welt, in der ich mit anderen diskutiere oder die unbewusste Welt, deren Bilder heraufsteigen und sich auf dem Papier manifestiert?

Oder gar die www-Welt in der ich diese Gedanken verbreite?

Was meint ihr denn dazu?

Im Adventswald in Rudersberg

adventswald

Ich kam mir vor wie in einem Märchenwald, als ich in Rudersberg den Weihnachtsmarkt besuchte. Plötzlich war ich von riesigen dicht stehenden Tannen umringt und wäre mir winzig klein vorgekommen, wenn nicht die Buden und Stände, sowie die Menschen darin und davor, genauso klein gewesen wären wie ich. Dafür waren es aber umso mehr, die sich mit den angebotenen Leckereien vollstopften.

Vor lauter Menschen und Bäumen fand ich zuerst gar nicht die Buden mit dem Kunsthandwerk, aber mit der Zeit wurde ich ganz einfach von der Menschenmasse dort hin geschoben und konnte mich am vielfältigen Angebot erfreuen.

In der Johanneskirche konnte ich mich ein wenig von dem Trubel erholen. Dort spielte eine beruhigende Musik aus dem Lautsprecher und ich konnte schöne Schnitzwerke und eine etwas andere Weihnachtskrippe bestaunen.

https://www.youtube.com/watch?v=Kl_IO0COi18&feature=youtu.be

Schade, dass ich nicht am Sonntag dort war, dann fährt nämlich der historische Dampfzug zwischen Welzheim, Rudersberg und Schorndorf zum Adventswald. Da wäre ich gerne mitgefahren…

Zauberhafte Eselsohren

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Endlich weiß ich wieder, was ich mit meinen ausgelesenen Büchern machen kann. Meine Freundinnen nehmen zwar gerne deutsche Bücher, aber mit den englischen wird es schon schwieriger und französisch oder spanisch will dann schließlich gar niemand mehr.

Wenn ich die Seiten als Geschenkpapier verwende, komme ich gleich mal in die grüne Kiste und im Secondhandladen wollen sie auch immer nur bestimmte Bücher.

Aber die Rettung kommt zwar nicht aus Japan heißt aber hmm?

Ich darfs nicht verraten, weils ein europaweit eingetragene Wortmarke ist, für Bücher. Ausserdem musste ich das Wort aus meinem Film rausnehmen….

Es macht jedenfalls riesig Spaß lauter Eselsohren in die Bücher zu falten und dabei Nachrichten zu hören. So entkomme ich der Bilderflut der Medien, nehme zur Kenntnis was in der Welt passiert und habe am Schluss ein schönes Kunstwerk zu bestaunen.

Hier habe ich ein Video erstellt, wie ich das Kunstwerk angefertigt habe:

 

Moto heißt übrigens Buch und ori bedeutet falten auf Chinesisch und Japanisch.

Was macht Ihr denn mit euren ausgelesenen Büchern?

 

 

Es grünt so grün

Permanent Marker auf PC

wenn wasserfeste Permanent Marker auf dem Monitor blühn…

Nein, hier waren keine kleinen Kinder zu Besuch, ich war es selber!

Beim Pausen vom PC auf meine Zeichnung, habe ich den falschen Marker gegriffen und schon ist es passiert. Zwar kann der Stift bis zu 2 Wochen offenliegen ohne einzutrocknen, aber auf meinem Monitor war er sofort festgetrocknet und nicht mehr mit Spucke abwischbar.

Zum Glück habe ich noch Spiritus im Keller gefunden und habe ihn 2:1:1 mit Wasser und Spüli gemischt. Mit Ohrenstäbchen habe ich die Flecken dann entfernen können.

 

Das verzauberte Land um Bad Boll

Alte A8 verzaubert

Ich wanderte zu Ferienbeginn durch das gut beschilderte Labyrinth am Albtrauf und schaute zu, wie sich die Blechlawinen über die A8 ergossen.

Die Naturgeister geleiteten mich mit ihren Gesängen und so wie sie mit Worten zauberten, so taten sie dies auch mit allem um mich herum, bis ich nur noch mit ihren Augen die Wunder der Natur wahrnahm.

Beim Deutschen Haus rastete ich an einem wunderschönen Teich.

Oben auf dem Kornberg angekommen, suchte ich die sagenhafte Bertaburg. Ich konnte dort weder eine Ruine, noch Mauerreste sehen. „Deshalb heißt diese Behausung Burgstall“, meinte die plötzlich auftauchende Tante vom Kaiser Barbarossa.

Als Witwe war Berta nach Boll gezogen um dort auf dem Kornberg, oberhalb von Bad Boll in ihrer Bertaburg zu wohnen.

Sie gründete den Chorherrenstift und die romanische Stiftskirche in Boll, in der sie begraben wurde.

Berta verriet mir, dass sie jahrelang Mehl und Brot, das sogenannte Bertamahl, an die Boller gestiftet hatte und dann von ihnen so lange verehrt wurde, bis ihre Gebeine zu leuchten begannen. Seither besitzt die Gräfin Berta von Ravenstein und von Boll auch noch den Heiligentitel. Kein Wunder, da sich ihr Name vom althochdeutschen Wort „berath“ ableitet, das glänzend und strahlend bedeutet, genauso wie das keltische Wort belos.

Bei der 200 Jahre alten Silberpappel schien mir der keltische Gott Belenos, des Lichtes und der Heilung in dieser verzauberten Gegend auch noch stark präsent zu sein. Damit ihm niemand zu nahe tritt, war ein Eichenzaun drum herum errichtet worden.

 

Von der Boller Heide aus lassen sich übrigens wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten.