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Besuch beim Heiligen Bernhardus

Bernardus

Die Kirchenglocken von Weiler in den Bergen läuteten am späten Vormittag als ob der Teufel seine Bocksprünge an ihren Seilen ausführte und ein Geier kreiste über dem Ort. Eigentlich wollte ich ja noch ein paar Sonnenstrahlen an meine Haut lassen, als ich durch die Bilderbuchlandschaft wanderte, aber eisige Windgeister pfiffen durch das Loch in meinem Anorak. Ein Verkehrsschild mitsamt Glaubenswegzeichen mit der abgebrochenen Wallfahrtskirche des Hl. Bernhardus hatten die Geister bereits in den Graben gepustet. Die Naturgeister waren wieder ganz aus dem Häuschen.

Auf dem Himmelsreichbänkchen vom Graf Otto ruhte ich aus, meditierte und schickte die Naturgeister dann in Richtung Himmelreich. So konnte ich mir dann in Ruhe die Kunst im Walde und auf den Feldern anschauen. Aus diesen Dolmen wurde ich aber nur schlau, nachdem ich die Tafel, auf der alles erklärt wurde, studierte.

Am besten gefiel mir das Einhorn von Schwäbisch Gmünd, weil ich es immer gut erkennen konnte, ohne irgendeinen Text zu lesen.

Um den Hl. Bernhardus in seiner Kapelle zu besuchen musste ich auf 774 m auf ihn hinaufsteigen. Er bewirkt wundertätige Heilungen. Nur so erkläre ich es mir auch, dass ich dort oben mit einem über hundertjährigen Liebespärchen in den Büschen zusammenstieß. Das war bestimmt Graf Otto, der 1880 eine neue Wallfahrtskapelle stiftete, um männlichen Erben zu seinen sechs Töchtern zu bekommen.

Gut, dass ich den Hl. Bernhardus nicht persönlich angetroffen habe, sonst hätten wir uns sicher in die Haare gekriegt, weil er seinerzeit die Kreuzzüge befürwortet hatte.

Als nach dem steilen Abstieg mein Handy seine Anweisungen durch die Obstbaumwiesen plärrte, schauten die Naturgeister und die Kühe ganz schön verdattert drein.

https://www.youtube.com/watch?v=FqaAa1eiVqE&feature=youtu.be

Zurück in Weiler in den Bergen meditierte ich noch einmal in der spätromanischen Michaelskirche aus dem 13. Jahrhundert wie der heilige Michael die Seelen der Verstorbenen ins Licht führt und freute mich über den sonnigen Septembertag.

Der Remstalhöhenweg bei Waldstetten

Bunker

Ich wanderte inmitten einer traumhaft hügeligen Landschaft zwischen Waldstetten und Schwäbisch Gmünd herum, wo bei den Eichen Schilder vor den Eichprozessionsspinnern warnten.

Bei  Waldstetten hatte ich einen tollen Ausblick auf die  Drei-Kaiser-Berge Stuifen, Hohenstaufen und Hohenrechberg.

Überall schauten die Sonnenblumen nach Osten um den Sonnenaufgang zu begrüßen und auf den jüngsten Tag zu warten, wenn der Erlöser im Osten erscheint um die Toten aus ihren Gräbern zu erwecken. Die jungen Sonnenblumen, deren Stängel noch elastisch sind, drehten jedoch ihr Gesicht zur wandernden Sonne.

Meistens sind auch alte christliche Kirchen nach Osten ausgerichtet.

Schon vor 955 stand in Waldstetten, wo die  heutigen St. Laurentius-Kirche steht, eine Kapelle aus Holz. Immer wieder wurde in den verschiedenen Jahrhunderten daran herum gebaut, so dass sogar einmal der Gottesdienst in einem Schafstall gefeiert werden musste.

Die Gottesackerkapelle wurde 1831zu Ehren des Heiligen Antonius  gebaut.

https://www.youtube.com/watch?v=PTrjCANA578

Im Wald bei Waldstetten traf ich auf einige der 28 Munitions-Bunker aus den 1930ern, in denen  die US Army in den Fünfigern des letzten Jahrhunderts ihre Teile gelagert haben. Inzwischen haben es sich die Naturgeister und Fledermäuse dort  gemütlich gemacht.

Bei Schwäbisch Gmünd traf ich dann wieder auf die Überreste der alten Römer.

Killesberg Teil 3- Killesbergturm und Seerosenteich

Killesbergturm

Als ich fröhlich die Stufen des Killesbergturmes empor stieg, wurde ich kurz darauf von einer entgegenkommenden Deutschen angefaucht, dass da irgendwo kleine Pfeile auf den Stufen seien, die beweisen sollten, dass ich in die falsche Richtung liefe. Natürlich bin ich nicht umgekehrt.

Später beobachtete ich auch, dass sich kaum jemand daran hielt, weil alle die tolle Landschaft betrachteten und nicht die winzigen Treppenstufendreiecke. Die Kinder hüpften sogar kräftig, so dass der Turm ordentlich zu schwingen anfing.

Vom 400m ü.M. hohen  Killesbergturm aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung.

https://www.youtube.com/watch?v=DLIWsTtypmI

Am Seerosenteich im Tal der Rosen war nicht so viel los, so dass die Teichhühner ihren Jungen erlaubten an Land zu gehen.

Killesberg Teil 2 Stauden und Dahlien

Karoussell

Im Höhenpark am Killesberg in Stuttgart sind alle möglichen Dahlienarten zu bewundern. Manche sehen nicht mal aus wie Dahlien aber wunderschön sind sie alle.

https://www.youtube.com/watch?v=9zY96ZTBF7E

Weil hier im Oktober die Königin der Dahlien gekürt wird, tummelten sich zwischen den Dahlien so viele Menschen, die die Schönste auswählen wollten. Mir ist das jedenfalls nicht gelungen, weil eine schöner als die andere war. Der Verschönerungsverein, der den Turm finanzierte, hat da vielleicht weniger Schwierigkeiten mit der Auswahl.

Killesberg Teil 1 – Grüne Fuge und Robinienwäldchen

Baumgeist

Wo ich früher durch die Messehallen lief, stehen jetzt Wohnblocks in Schuhschachtelform.

Durch  ein Labyrinth, das wohl ein Weg sein sollte,  lief ich durch eine Rasenlandschaft  zum See. Dieses nachhaltig chaotische Gelände heißt:  die  Grüne Fuge. Schnell mal eben über den Rasen zur U-Bahn laufen, geht da nicht.

Die Naturgeister hielten sich auch lieber unten am See und in den alten knorrigen Bäumen des Robinienwäldchens auf. Dort lassen sie auch gerne die Sau raus, wenn man ihnen zu nahe kommt.

https://www.youtube.com/watch?v=O3B6sEzzdcA

Auf die tödliche Gefahr beim Klettern auf die Bäume, weist immerhin sogar das Friedhofsamt hin.

Stuttgart, Killesberg, Höhenpark, Ausflug, Grüne Fuge, Robinienwäldchen, Naturgeister,

Festumzug Welzheim 2015

verzaubertes Welzheim

Auf meiner Fahrt nach Welzheim stand plötzlich ein Kamel auf meiner Fahrbahn, an dem ich wegen der unübersichtlichen Kurven nur schlecht vorbei kam. Ich konnte nirgends anhalten und das Kamel noch nicht fotografieren.

Die Wind- und Regengeister waren friedlich und die Sonne lachte über die Menschen, die sich in Welzheim zum Festumzug versammelt hatten.

Sicherheitshalber betete ich noch einmal in der Sankt Gallus Kirche, da ich mich an die Bauernregel „Hedwig und St. Gall‘  machen das schöne Wetter all“, erinnerte. Zum Glück sprach der Heilige Gallus, der einst dämonische Stätten zerstörte und  Götzenbilder in den Bodensee warf, nicht nur Latein.

https://www.youtube.com/watch?v=AvYAnVRAiso

Als ich aus der Kirche herauskam, waren die Straßen von Welzheim mit Menschen gesäumt.  Urige Gestalten liefen umher und jeder trug ein Fähnchen um zu beweisen, dass er seine 2€ Eintritt für die Stadt Welzheim bezahlt hat.

Dann endlich kamen die ersten Gruppen des Festumzuges:

https://www.youtube.com/watch?v=kk-Ou3E2TxY

Die Kinder sackten jede Menge Süßigkeiten ein und die Erwachsenen bekamen Getränke um in Stimmung zu kommen. Alle waren fröhlich und ausgelassen.

Mir hat der 2. Teil besonders gut gefallen, weil hier mehr getanzt wurde, alles noch farbiger war und weil ich mich freute, das Kamel wiederzutreffen.

https://www.youtube.com/watch?v=s7P5JMPYdK4

Nach ungefähr zwei Stunden war der Umzug vorbeigezogen und ich fuhr wieder zurück. Die Heimattage gingen aber noch bis Montag.

Krishna im Donzdorfer Schlosspark ♪ ♫ ♩ ♬ ♭

Krishnazauber

Aus dem Schlosspark in Donzdorf höre ich  Krishna auf seiner Flöte spielen.

Hier hatte ich vor einiger Zeit schon Wunderliches erlebt:

https://dschjoti.wordpress.com/tag/zunftkerzen/

Ich öffne mich körperlich und energetisch durch feine Bewegungen, die bei den Zehen beginnen und aufwärts immer größer werden. Frische Energie sprudelt durch mich hindurch und aus mir heraus.

Ich setze mich auf eine Bank und reinige meine Aura, indem ich damit beginne Lichtfäden wie mit einem Kamm aus meiner Aura auszukämmen. Die verbrauchte Energie fange ich mit den Händen ein und gebe sie nach oben ans Licht zur Transformation ab.

Nun  beginne ich zu meditieren:

Für Gopi Krishna ist das einzig sinnvolle Ziel der Meditation, Gott und die Menschen besser lieben zu lernen. Was sind denn Eure Ziele, wenn Ihr meditiert?

Meditation auf der Kuchalb

Kuhfelsen

Meine dunklen Körperenergien fließen nun durch meine energetischen Wurzeln ab. Mutter Erde lässt frische  Energie durch sie in meinen Körper hinaufsteigen.

Die  Energie  fließt hinauf bis in mein Kronenchakra und ergießt sich wie ein Springbrunnen in meine  Aura.

Indem ich mit meiner rechten Hand die Haralinie ziehe und die linke nach unten halte, verbinde ich mich mit Himmel und Erde.

Mit jedem Atmen strömt supramentales Licht in mich ein, ergießt sich in die Chakren und strömt in das Feld in der Mitte unseres Pentagramms.

Zuletzt sammle ich das Licht in meinem Herzzentrum wieder ein.

Nun  beginne ich  zu meditieren.

Sowie ich die Augen schließe, öffnet sich mein 3. Auge und ich beobachte, wie zauberhafte Bilder von meinem letzten Besuch auf  der Kuchalb vor mir aufsteigen:

https://dschjoti.wordpress.com/?s=Kuchalb

Beim  Entspannen gleitet mein  Inneres Lächeln zum Herz hinab. Chi breitet sich im ganzen Körper aus. Energie strahlt in die einzelnen Organe, die sich weich anfühlen. Ich lächele in sie hinein, bis sie sich entspannen.

Wo sind nur die Bauchspeicheldrüse und die Milz, durch die ich meine Aufmerksamkeit wandern lassen soll?

Wieder lief ich um  die Windräder herum zum Kuhfelsen nur dieses Mal war es Sommer, der  Nebel war verschwunden und ich hatte eine wunderschöne Aussicht:

Die Meditation beendete ich mit dem Dank an die Göttliche Führung.

Schamanische Reise um mein Krafttier zu finden

Nachdem ich durch das Traumloch in meinem Kopfkissen gesprungen bin, befinde ich mich nun auf der Reise in die Unterwelt, um mein Krafttier zu finden.

Die mächtigen Töne der Trommel dringen tief in meine Seele. Da die Trommel mein Reittier ist, trägt mich ihr Rhythmus zusammen mit meinem gleichmäßigen Atem in die andere Realität, in einen heiligen Raum.

Wentalgrotte

Hier, wo das Zentrum der Welt in meiner Mitte liegt, verbinde ich mich mit der Natur und begrüße ehrfürchtig die Geister, die vier Himmelsrichtungen, die Erde und den Himmel.

Ich nehme zwar meinen Schutzengel als Schatten wahr, aber mein Krafttier will seine Gestalt nicht zeigen. Es spricht aber mit meiner Seele und schickt mir einen Löwen, dem ich folge.

Da ich nichts erwarte, bewege ich mich unheimlich schnell durch die fremdartige felsige Landschaft. Ein Adler bringt mich dann auf einen steilen Felsen hinauf, wo ich nur ein Dornengebüsch erkennen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=qeyGi9J2Cbw&feature=youtu.be

Hier habe ich früher schon einmal das Wental besucht:

https://dschjoti.wordpress.com/tag/albuch/

Ich höre an den langsamer werdenden Trommelschlägen meines Reittieres, dass ich zurückkehren muss.