13. Mit Shiva beim Heiligen Paul

Saint Paul 1

Nun flog Shiva mit mir auf seiner Mistgabel, er nennt es Dreizack in ein wunderschönes mittelalterliches Bergdorf in dem wir den Heiligen Paul besuchen wollten, so wie schon so viele berühmte Filmschauspieler vor uns.

Auch haben sich hier viele Künstler niedergelassen und Chagalls Grab haben wir auch hier entdeckt.

Weil der Heilige Paul sich aber bisher weigerte, sich darstellen zu lassen, verschönern die Künstler den Ort eben mit anderen Kunstwerken. Ein armes Pferd haben sie sogar mit Hufeisen zugenagelt:

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=2CmdhVnpAKg&feature=youtu.be

 

Ich habe versucht sie zu filmen, aber so zauberhaft wie der Ort war, so wurde auch wieder der Film.

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12. Das Phantom

Friedhof x1

Ich stritt noch auf dem Friedhof mit Shiva, dass diese Zurechtweisung zu stark war, und er die Festung nicht hätte zerstören dürfen. Aber dann war er so sauer, dass er den israelitischen Friedhof absperrte.

Daraufhin winkte mir aber Garibaldi schnell auf den katholischen Teil des Friedhofs zu kommen, bevor Shiva den auch noch absperrt und zeigte mir das Grab des Schriftstellers Gaston Leroux, der den Roman „Das Phantom der Oper“ schrieb.

https://www.youtube.com/watch?v=K9l4HV4IdFs&feature=youtu.be

Ob das Phantom sich wohl hier versteckt hält?

11. Die reinigende Wirkung der Kaskaden

Quellnymphe

Das Schloss mit seiner Zitadelle Colline du Château fanden die Erbauer so sicher, dass Shiva es von Ludwig XIV. zerstören ließ um ihnen zu zeigen wohin ein aufgeblähtes menschliches Ego führen kann. Nun konnten wir nur noch traurig durch die Ruinen der einstigen Anlage streifen.

Doch dann meinte eine wunderschöne Quellnymphe, dass wir doch nicht, wie die anderen Menschen, wie Wasser den Berg hinunter laufen sollen um dann in der Erde zu verschwinden.

So folgten wir ihr in ihr Reich, in dem wir bei den großartigen verzauberten Wasserfällen nicht nur pitschnass, sondern auch gereinigt und verwandelt wurden und in neuer Gestalt über den Regenbogen weiterwandeln konnten, ohne ihn mit den Füßen zu berühren.

Ich nahm nun wieder den azurblauen Himmel, das besondere Licht, die Weite und die Klarheit wahr…

10. Die reinigenden Wasserspiele

 

Ich erfreute mich am Zauber der Musik und wandelte mit Shiva und den Béatricen in den wundersamen exotischen Paradiesgärten umher. Wir suchten den Fluss der Erkenntnis mit dem reinigenden Wasser der Reuetränen.

Wasserspiele

Aber immer wieder störten uns die Gespenster die als dunkle Schatten vergangener Zeiten umher huschten. Daran war Shiva schuld, weil er mal wieder gierig wie er war, das Wasser des Styx, das das Reich der Lebenden von dem der Toten trennte, ausgetrunken hatte.

Als schließlich die Naturgeister auftauchten, wurde die Musik lebhafter:

https://www.youtube.com/watch?v=I0RDg0Hj3M0

Die Naturgeister hüpften munter zwischen den Wasserfontänen im Zaubergarten mit seinen kunstvollen und farbig leuchtenden Wasserspielen hindurch und feierten ein rauschendes Fest.

 

9. Ist Béatrice auch Beatrice ?

Béatrice Parc

Béatrice in ihrer Villa auf der Halbinsel Cap Ferrat, war gewiss nicht zu beneiden und Shiva meinte, wenn sie alles hat, muss ihr als Ausgleich auch etwas sehr Wichtiges fehlen…

Mit 19 Jahren wurde sie mit einem 15 Jahre älteren Mann verheiratet, der sie betrog und mit einer entsprechenden Krankheit beschenkte, so dass sie auch noch kinderlos blieb.

Ich bewunderte gerade ihre schönen Gemälde, ihre Porzellansammlung und die Innenräume ihrer von dunklen Schatten bewohnten Villa, als mich liebliche Töne in den Garten riefen:

https://www.youtube.com/watch?v=kJBvPAg6wq8&feature=youtu.be

Hier befanden sich die Heiligen Hallen des Paradieses und eine wunderschöne Gestalt schwebte mit Shiva auf einer Blumenwolke zu mir herab.

Es war Dantes Beatrice und sie begannen sogleich mit mir zu philosophieren. Ob die Béatrice von vorhin denn nun dieselbe sei wie sie, die Geliebte Dantes und ob sie dann gleichzeitig und nebeneinander her oder nacheinander existierten.

Shiva führte natürlich die Wiedergeburt an. Aber auf meinem Handy stand immer noch dasselbe Datum von heute.

8. Die Schatten im Hause Renoirs

Renoirs Villa mit seinen Gemälden fand ich in einem wunderbaren uralten Olivenhain, wo sie sich gut versteckte. Die Villa enthielt auch noch alte Möbel und sie war zwar innen sehr interessant, aber dort spukte es.

Schatten von Renoir

 

Überall huschten die wunderschönen, aber düstere Geister der Vergangenheit herum. Renoir selbst malte wohl auch lieber im Freien.

Später, im Rollstuhl, malte er dann unter Schmerzen, mit einem an die Hand gebundenen Pinsel.

Hier war wirklich ein Modell-verschlingender Vampir am Werk, den ich nur Dank Shivas Dreizack von mir fernhalten konnte.

https://www.youtube.com/watch?v=xnpJcWBoDbQ&feature=youtu.be

So floh ich dann recht bald hinaus zu den Vögeln, die im Schatten der Olivenbäume herumflogen und dort beobachtete ich dann auch die Naturgeister.

 

 

7. Die Sonne will nicht gestört werden

Die Stadt war völlig verzaubert von Touristen und anderen Naturgeistern und dann trafen wir im Grimaldi Schloss die Ziege Esmeralda, die sogar die Sonne, bzw. den berühmten Maler Picasso stören durfte.

Sie zeigte uns seine Bilder. Den Macho, den ich noch nie leiden konnte, der mit der Schattenseite des Lebens kämpft, der einen stinkenden Ziegenbock mehr liebte als seine Familie, wollte ich gar nicht kennenlernen.

Picasso malte sich sogar selbst als alten Ziegenbock, der eine junge Frau umwirbt. Das mussten die Naturgeister gleich mal spiegeln:

Pic Zig

Ausgerechnet Picasso meinte, Matisse sei verrückt. Aber wenn ich mir Picassos Friedenstempel ansehe, in den auch der Krieg mit wohnen darf… und seine Figuren mit den Körperteilen an den falschen Stellen….

Shiva meinte dass die Sonne schließlich auch schon vor dem Klimawandel recht heiß am Mittelmeer brannte, wo die alternden Künstler mit ihren Musen ihr Leben ausklingen lassen:

https://www.youtube.com/watch?v=Tt-EpMTQdEg&feature=youtu.be

Und so lästerten wir lange noch über die verzauberten Gemälde, Skulpturen, Tiere und die von ihm ausgemalte Schlosskapelle, während wir den wunderschönen Sonnenuntergang genossen und die Ziege fütterten.