Tag-Archiv | Österreich

Heimfahrt vom Gardasee über den Fernpass

Geschirr

Eigenartiger Weise musste das Geschirr zum Abzählen auf dem Küchentisch aufgereiht werden. Danach bekamen wir unsere Kaution zurück und konnten abreisen.

Wir konnten dieses Mal über den Fernpass fahren, der jetzt nicht wegen Hochwasser gesperrt war. Aber dank der vielen Baustellen, dauerte die Rückfahrt genauso lange wie die Hinfahrt.

Wir fuhren durch wunderschöne Landschaften, sahen blühende Wiesen und türkisblaue Seen. Auf vielen Bergen lag Mitte Juni immer noch Schnee. Zum Glück fuhren wir nicht so hoch hinauf. Stattdessen ging es durch mehrere Tunnel, die ganz schön lang waren.

Plötzlich fühlte ich, wie sich mein Herzchakra öffnete und die Schwingungen der Umgebung feiner wurden. Wir fuhren auf den „Heiligen Berg“, die Zugspitze zu.

Er ist ein ganz besonderer Kraftort, an dem wir unsere Lebensenergie kräftig aufladen können. Ob wohl die Motorradfahrer deshalb so halsbrecherisch rasten und meistens vor den Kurven überholten?

http://www.youtube.com/watch?v=STi7BdqwnZc

Danach gab es nicht mehr viel zu filmen, weil die Landschaften auf der Autobahn zu schnell an uns vorbeirasten. Die hatten wohl auch zu viel Energie abgekriegt…

Heimreise

Für Freitagabend war Hagel angesagt worden. Also packten wir, als die dunklen Wolken heran zogen, schnell unsere Sachen ins Auto und fuhren vor dem Unwetter davon:

Gosau

Nach Gosau holte es uns gelegentlich ein und die Scheibenwischer hatten bis Salzburg viel zu tun.

Und an welcher Stelle hat das Navi dann wohl seinen Geist aufgegeben?

Navi mitten in München

Selbstverständlich mitten in München!

Von wegen: „Geringer Programmspeicher“!

Er hatte bestimmt etwas dagegen, dass wir quer durch München fuhren und nicht schön brav auf dem äußeren Ring herum, wie er es immer wieder vorgeschlagen hatte.

Nur gut, dass ich dem Biest grundsätzlich nicht über den Weg traue und immer die Karten dabei habe. Petrus war auch sauer, und es fing wieder an zu regnen:

Unwetter über dem Olympiapark München

Als wir endlich raus aus München waren lieferte uns der Himmel über der Autobahn ein wundervolles Schauspiel:

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Die gefährliche, geisterhafte Traun

Am nächsten Tag liefen wir den ebenen Weg an der vorbei rauschenden Traun entlang :

Die Traun ist noch so klar, dass wir sogar die darin herumschwimmenden Fische filmen konnten:

Einst wurden Salz und Holz auf der gefährlichen Traun transportiert. Wo früher die Boote flussaufwärts gezogen wurden verläuft heute ein beliebter Wander- und Spazierweg.
Bis zur Goisererbrücke bei Bad Goisern begleitete uns das Rauschen der Traun.

Interessant waren auch die Staustufen:

Bei diesem Spaziergang konnten wir uns wieder ausgiebig an den schönen Blumen erfreuen:

Berggeister in Österreich

Auf den Predigtstuhl trauten wir uns nicht ganz hinauf, der Weg war zu steil und zu matschig. Wir trafen aber wieder den Geist des Feuers:

Sein milchweißliches Gift Hautsekret kann er bis zu einem Meter weit ausstoßen.

Plinius der Ältere schrieb über ihn: »Der Schleim, welcher ihm wie Milch aus dem Maule läuft, frisst die Haare am ganzen menschlichen Körper weg; die befeuchtete Stelle verliert die Farbe und wird zum Male.

Durch dieses Sekret kann der Salamander, eine Weile dem Feuer standhalten.

Bei der Kreuzigung schleuderte ein Soldat Christus einen Salamander ins Gesicht. Derjenige der dem Blick des Salamanders standhält ohne Ekel zu empfinden erhält 100 Jahre Sündenvergebung durch Jesus Christus – heißt es.

In einer Pfütze saß Diese Gelbbauchunke:

Gelbbauchunke

Zum Glück wirkte ihr gelbes Gift kaum auf meiner Hand. Es kitzelte nur ein bißchen.

Weiter unten begann bei der Rathluckahütte ein Sagenpfad mit schönen Holzschnitzereien:

Vom „Lindwurm-Loch“ liefen wir noch etwas weiter auf dem Höhenweg und nachdem wir durch die „Ewige Wand“ gingen wurden wir von einem traumhaften Blick über das Tal überwältigt:

Da wir über die Traun zurück liefen, wurde doch noch eine ganztägige Wanderung daraus. Wir konnten die ewige Wand jetzt noch mal von unten betrachten:

Im Hintergrund hört Ihr die Traun rauschen.

Die Goiserner Hütte hatten wir bei dem Wetter leider auch nicht erreicht, weil der Wegverbesserungsverein zwar unten das Gras zur Bank weggemäht hat, aber weiter oben, wo es steil und rutschig wurde und die Teufelskrallen blühten, keine Seile für uns bereit gelegt hatte.

Hier am oberen Ende der Rodelbahn konnten wir etwas ausruhen und die Aussicht genießen, bevor es zu den steileren Stellen ging:

Rastplatz

Spaziergang zur Hütteneckalm

Wir wollten mal eben einen Spaziergang um die Almhütte herum machen um den Kuckuck zu besuchen, der immer von dort oben herunter schrie.

Hütteneckalm

Der Weg entpuppte sich dann aber als mehrstündige Wanderung, weil er auf der Karte falsch eingezeichnet war und weiter oben dann im Geröll endete.

Gleich morgens lief uns der erste Feuersalamander über den Weg:

Oben auf der Hütteneckalm gab es einen Gasthof mit Ziegen

und Enzianwiesen

Enzian

Trollblumen dienen den Trollen als Fackeln um ihnen den Weg zu leuchten.

Trollblumen

Hier beobachteten wir einen Schmetterling:

Gegen Abend sprang auch noch ein Reh über die Wiese:

Lässt sich mit Regenschirmen der Euro retten?

Auf einem Ausflug nach Bad Ischl wunderten wir uns sehr. In der Trinkhalle spukte nämlich plötzlich eine 2. Sissi herum:

Zwei Sissis in der Trinkhalle

Und dann lag da noch die Göttin Ostara auf dem Tisch in einem Schaufenster herum.

Ostara

In dieser Gasse:


kaufte ich die Solar Schmetterlinge:

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/06/10/solar-schmetterlinge-13839547/

In einer Kirche hingen viele Regenschirme. Warum konnten sie denn nicht einfach das Dach reparieren?

Regenschirme in der Kirche

Es war eine Aktion in Zusammenhang mit den vielen Rettungsschirmen, die immer und immer wieder aufgespannt werden um den Euro zu retten.

Bad Goisern

Die Häuser waren hübsch mit Blumen und Pflanzen geschmückt und verziert:

Holzverzierung

Hier erfrischten wir uns an einem originellen Brunnen:

Im Hallstätter See badete noch niemand, er war viel zu kalt.
Auf dem Dachstein lag noch Schnee und das eiskalte Schmelzwasser floss hinein.
Aber wir konnten am See schön spazieren gehen.

Hallstätter See

Echte Goiserer, die unverwüstlichen Schuhe der Förster, Holzknechte und Bergsteiger kann man hier kaufen:

Goiserer

Im Juni standen noch viele Maibäume herum:

Flohmarkt
Beim Flohmarkt roch es unangenehm und wir fanden den alten Kruscht ganz schön teuer.

Viele Österreicher trugen an den Feiertagen ihre Tracht. Es gibt sogar Babydirndl:

Babydirndl

In den Geschäften gab es jede Menge Dirndl, sogar beim Aldi, der auf österreichisch Hofer heißt.

Die Menschen haben dort wohl keine Werkzeugkästen wie wir, sie hängen ihr Werkzeug nämlich an der Hauswand auf.

Werkzeug

Im Ort Bad Goisern stellten die Handwerker ihre originelle Kunst gemeinsam aus:

Toilettenstuhl

Hier konnten wir uns z. B. über die Toilettenhäuschen amüsieren.

Toilettenhäuschen

Wußtet Ihr, dass ein Armleuchter so aussieht:

Armleuchter

Von Ötzis Schuh gab es auch einen Abdruck:

Ötzis Schuhabdruck

Wollt Ihr Euch nicht mal so ein Blumendirndl nachbasteln?

Strohblumendirndl

Von Kühen und Ameisen

Von Kühen und Ameisen
Kälbchen

Die Kühe waren gleich neben unserem Grundstück und wir mussten achtgeben, dass sie uns nicht die Handtücher wegfraßen, so gierig machten sie sich über das saftige Gras her.

Überall hatten sie schon ihre „Kuhgangerln“ in den Matsch an den Hängen eingegraben (Pfade, die sie immer wieder entlang liefen).

Jeden Tag tauchten neue Kühe auf, so dass wir uns bald auch wie Kühe in der Herde vorkamen:

Besonders wenn sie mit uns zu Abend speisten, konnten wir ihr lautes Schmatzen und Schnaufen hören. Dies und das gelegentliche Muhen waren mal eine Abwechslung, weil wir ja sonst nur das Konzert der Rasenmäher unserer Nachbarn zu Hause kannten:

Sie düngten auch fleißig und erhöhten den Stickstoffgehalt im Boden. Deshalb gediehen die Blumen auf den Weiden umso prächtiger:

Dann kamen die Fliegen, Bremsen und Ameisen, von denen sich eine sogar in einer Sänfte tragen ließ:

Manchmal wollten die Kühe auch mal unsere Almhütte besichtigen.

Eine Kuh nahm Anlauf:

und dieser Bulle probierte es auf diese Art:

Für den Fall, dass das Zauneinreißen mal gelang, hatten sie Glocken umhängen, damit man weiß, wo man sie suchen muss:

Die Bäuerin vom Nachbarn schenkte uns leckere Milch, aus deren Rahm wir sogar Schlagsahne machen konnten.

Milchtasse

Dschjoti auf der Almhütte

Nun sollten wir also wie einst die Kuhhirten in einer Almhütten überleben.

Zum Glück mussten wir nicht deren schwere körperliche Arbeit übernehmen.
Unsere Almhütte hatte auch kein Plumpsklo, sondern war gut ausgestattet mit Strom und fließendem Wasser und mit unserem Auto konnten wir sogar bis vors Haus fahren:

Almhütte

Obwohl unsere Wirtin uns vorausfuhr, war es später gar nicht so einfach den Weg zu unserer Almhütte zu finden, weil wir lieber die Landschaft betrachteten, anstatt uns den Weg zu merken.

Landschaft

Wir waren nun umgeben von einem Bach, einem Forellenteich

saftigen Weiden und Kühen:

Wir pflanzten erst mal unseren Salat hinters Haus und säten Kresse aus:

Salat

Später sahen wir dann die Hochbeete der Einheimischen. Nun wussten wir, warum sich alle Schnecken auf unseren Salat stürzten:

Hochbeet

Sie hatten keine Kletterseile dabei!

Dann setzten wir uns gemütlich kaffeetrinkend mit Apfelstrudel und Marillenknödeln vor die Hütte und beobachteten, wie sich die Radfahrer den Berg hoch abstrampelten.

Neben der Almhütte plätscherte auch ein leise gurgelndes Bächlein:

bächlein

Das schwollaber in den nächsten Tagen zu einem reißenden Gebirgsbach an:

Es klang dann natürlich ganz anders und bald schon konnte ich am Klang der Bäche heraushören, an welchem Ort wir uns befanden. Die Karten stimmten nämlich meistens nicht und die Kennzeichnungen waren auch öfter mal weg.

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Fahrt nach Österreich

Auf unserer Reise mitten durch München erblickten wir zu unserer Überraschung früh morgens um 6:30 Uhr einen tropfenden Taucher in voller Ausrüstung mit Schwimmflossen aus dem Gebüsch neben der Isar heraus auf den Gehweg staksen.

In Fuschl konnten wir nicht mal aussteigen um am See zu frühstücken, weil es dort nicht genügend Parkmöglichkeiten gab und überall Parkverbot war.

Fuschl

Besser gefiel es uns dann am Wolfgangsee, wo wir gemütlich frühstücken und schön am Wasser entlang spazieren konnten:

Wolfgangsee

Dabei konnten wir die Schwäne beobachten:

Schwäne auf dem Wolfgangsee

Wir bewunderten die schönen verzierten Häuser:

Häuser am Wolfgangsee

Dieser schöne Gasthof Lueg war gähnend leer und verlassen:

Gasthof Lueg

obwohl er früher mal berühmt und so gut besucht war, dass der Erzbischhof sein Taschengeld aufbessern konnte:

Maut