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Once in a Blue Moon

Blue Moon

Heute Nacht wird wieder eine ganz besondere Nacht sein.

Wenn der Vollmond zum 2. Mal in einem Monat erscheint, oder wenn in einer Jahreszeit (zwischen Frühlingsanfang und Sommeranfang) vier Vollmonde erscheinen, heißt die Nacht des 3. Vollmondes  Blaumond (blue moon), weil es so selten stattfindet, also nur etwa alle zweieinhalb Jahre: once in a blue moon, wie die Engländer sagen.

In dieser 15. Nacht im Monat Schaban wird auch Allah von den Muslimen um Vergebung ihrer Sünden gebeten um bis Ramadan wieder rein zu sein.

Es ist die segensreiche Nacht der Vergebung in der das Schicksal für das nächste Jahr festgeschrieben wird.

Diese Nacht wird auch oft mit Feuerwerk begrüßt und die Moscheen strahlen hell erleuchtet, wie in den anderen heiligen Kandil- Nächten(Kandil heißt leuchten). So wurde diese heiligen Nächte schon im Osmanischen Reich zelebriert.

Am nächsten Morgen ist dann Fasten angesagt und die Gräber der Angehörigen werden besucht.

Wie feiert ihr denn diese Nacht?

Taharrush gamea Taḥarrush jamāʿī تحرش جماعي‎

means collective sexual harassment in crowds.

Before 2006 taḥarrush referred to the sexual abuse of children.

This behaviour of men who raped women in large groups I only knew from wars, somewhere far away in the past or in far away countries.

Now we have to occupy with this subject here in Germany. Mainly from internet I get my information, because nobody seems to want to discuss this danger. Nobody seems too much interested or would not  know what to do.

Particularly at festivals and other large gatherings rapers encircle women, while outer rings pretend being rescuers. So even if real helpers appear, the women do not know who helps and who attacks.

These men from hell pull her garments off, hurt and rape her. That`s called the circle of hell.

Since 2005 sexual mass assaults have been recorded from demonstrations Egypt, like at Black Wednesday and also in Cairo 2006, when a crowd of young men assaulted women for 5 hours in the street. Police did not help, but taxi drivers and shopkeepers tried to help the women.

Criminal men who participate Taharrush gamea, are usually 20 to 30 years old and rape women from seven to 70, also women fully veiled and men.

Though 500 such attacks took place there between June 2012 and June 2014, still people went to Egypt for holiday and felt safe.

2011 an American reporter Lara Logan, was sexually assaulted and beaten by hundreds of men. Also several journalists were raped in the following years.

Again nothing happened.

Here you find more about this horrible subject:

https://en.wikipedia.org/wiki/Taharrush_gamea

Now Taharrush gamea has reached not only Köln, but also many places in Germany and Europe at New Year´s Eve celebrations and Carneval is not far away. People disguise as clowns and sheep and do not see the danger.

What do you think, we should do to protect our freedom, to help the poor refugees and to lead the rapers to God?

Die unislamischen islamischen Heiligen

Der Islam kennt zwar keine Heiligen, die zwischen dem Gläubigen und Allah vermitteln, aber das Volk in der islamischen Welt hat das immer anders emfunden.

Weil der Prophet Muhammad den Islam verkündete, wird er ganz besonders verehrt. Ebenso verehrt werden aber auch seine Gefährten, die ersten vier Kalifen Abu Bakr, Omar, Osman und Ali und Muhammads Gattin Chadidscha und ihre Tochter Fatima.

Vor der Ankunft der ersten Türken war das Gebiet der heutigen Türkei christlich. Die zur Religion des Islam übergetretene Bevölkerung bewahrte aber, was ihnen heilig war. So entstanden viele Stätten der Verehrung. Besonders bei den Sufis bekam die Bevölkerung Hilfe durch Heilige, die ihnen in den Nöten des Alltags beistanden. Der Heilige Georg verwandelte sich einfach in den muslimischen Hidrellez.

Fast jedes Istanbuler Wohnquartier besitzt sein eigenes Heiligengrab, mit einer turban-bekrönten osmanischen Grabstele, mit grünem Zaun und Grabstein. Auf der Mauer stehen Kerzen und manchmal steht dort auch eine Tafel, auf der die offizielle Religionsbehörde darauf hinweist, dass das Abbrennen von Kerzen an Heiligengräbern unislamisch ist.

Obwohl Heiligenverehrung und Personen- und Gräberkult im Islam eigentlich abgelehnt wird, sind Gräber frommer Männer und Frauen zu Pilgerstätten geworden. Unter ihnen waren bedeutende Mystiker und Mystikerinnen, welche die reine Gottesliebe predigten und sehr bescheiden lebten. Die Bezeichnung „Sufi“ soll auf ihr einfaches Wollgewand zurückgehen. Manche gründeten Sufi-Orden, wie jenen der „Tanzenden Derwische“.

Maulana Rumi war einer der größten mystischen Dichter des Islam und gründete den Maulawi-Orden der tanzenden Derwische.

Seine größten Werke sind der Divan-e Schams, den er seinem mystischen Lehrmeister Schams-e Tabrizi widmete, das Masnavi, eine große epische Gedichtsammlung, und die metaphysischen Diskurse Fihi ma fihi.

Um sich mit Gott seelisch zu verbinden und in seiner Liebe aufzugehen, schrieb er Gebete, die auch gesungen wurden oder tanzte den wirbelnden Derwischtanz.

In Rumis Gedichten steht z. B. der Geliebte für die ewige Sehnsucht des Menschen und für das Transzendentale oder der Schmetterling, der an der Kerze verbrennt für das suchende, liebende Herz.

Raben

Als ich dieses Gedicht in meinem Garten las, erhob sich um mich herum ein überirdischer Gesang:

Ich suchte am Kreuz der Christen, doch da war Er nicht;
Ich ging in den Tempel der Hindus und in die alten Pagoden,
doch nirgends fand ich eine Spur von Ihm.
Ich suchte auf Bergen und Tälern, doch
Weder in der Höhe noch in den Niederungen fand ich Ihn.
Ich ging zur Ka’ba nach Mekka, doch auch dort war Er nicht.
Ich fragte die Gelehrten und Philosophen,
doch Er war jenseits ihres Begreifens.
Da schaute ich in mein Herz, und dort,
an Seinem Wohnort, sah ich Ihn;
an keinem anderen Ort war Er zu finden.
(Juwelen persischer Weisheit)

Rabi’a von Basra geb. ca. 720 ist die berühmteste arabische Mystikerin. Sie hatte viele Schüler, unter ihnen den Mystiker Hasan al-Basri.

Einst ging sie mit einem Eimer Wasser und einer Fackel durch die Straßen von Basra und rief:

„Ich möchte Feuer ans Paradies legen und Wasser in die Hölle gießen, damit niemand mehr Gott aus Angst vor der Höllenstrafe oder in Erwartung paradiesischen Lohnes anbetet!“

Mit diesen Gedanken beeinflusste sie Generationen von Sufis und auch den türkischen Sufi Yunus Emre, ein volkstümlicher Sänger und Dichter des 13. und 14. Jh. Dieser wandernde Derwisch ist einer der wichtigsten Dichter der türkischen Geschichte. Für ihn war das Paradies eine Schlinge, um menschliche Herzen zu fangen. In seinen Liedern preist die gesamte Schöpfung ihren Schöpfer.

Er wurde in mehr als hundert anatolischen Dörfern geboren und starb 1320 und 1321, in mehreren anatolischen Orten, an denen es entsprechende Gedenkstätten gibt.

Iftar, das Fastenbrechen

Wie es mir der Prophet aufgetragen hat, stand ich schon lange vor Sonnenaufgang auf, um mich für den Fastentag ausreichend zu stärken. Aber mein Magen weigert sich etwas anzunehmen.

Also schlief ich weiter, bis mich kurz vor dem ersten Sonnenstrahl mein Allahwecker für mein rituelles Morgengebet, mit dem rituellen islamischen Ruf zum Gebet, dem Azan, aus dem Schlaf riss:

Azanwecker

Hier habe ich ein lieblicheres Azan aus Jerusalem hereingebastelt , weil ich befürchte, dass mein kaputter Azanwecker bei einigen einen Hörsturz verursachen könnte.

Ich goss also schnell noch meine Blumen mit den darin schlafenden Elfen und trank einen Liter Tee, damit wir am Tage nicht vertrocknen würden.

Zum Glück war es an diesem Julitag so heiß, dass ich sowieso keinen Hunger hatte. Aber mein Durst war unbeschreiblich. Mein Kopf schmerzte, die Lippen wurden rissig. Gut, dass der Prophet Labello nicht verboten hat!

Aber ich wollte ja auch die Barmherzigkeit Gottes, die alles umschließt, wiederentdecken und mich ihm nähern, indem ich Körper und Seele reinigte und für seine Gaben dankte.

Alle meine Sünden sollten mir nun vergeben werden, sogar ohne Beichte! Mir wurde besonders bewusst, welchen Wert die Nahrung für die Menschen hat.

Mein Ego begann im Angesichte Allahs, von dessen Güte ich abhänge, zu schrumpfen. Ich wurde zufriedener und ausgeglichener, auch weil ich im heiligen Monat Ramadan weder streiten noch Zwietracht säen darf, sondern möglichst viele gute Taten vollbringen soll.

In den Emiraten darf bis auf die traditionelle arabische Laute während des Ramadan nicht mal Musik gespielt werden. Also schaltete ich schnell das Laudate aus und legte eine CD mit erlaubter Musik ein.

Abends beobachte wie sich die Sonne zum Horizont senkte. Nun durfte ich mich, dank der Erlaubnis des Propheten, auf das Fastenbrechen freuen, das ich mit meinen Freundinnen verbringen würde.

Ich wusch mich von oben bis unten und kleidete mich züchtig, wie es erwartet wird. Statt mir Henna auf meine Hände zu malen, lackierte ich mir nur die Fingernägel.

Bei meiner Ankunft winken mir einige meiner türkischen Freundinnen schon von Weitem zu, während andere die Schüsseln mit den Speisen vorbereiten.

Eine Weile erzählte uns die Imamin etwas über den Ramadan. Das Zuckerfest ist der erste Tag, der mit der Sichtung des Neumondes beginnt und es beendet den Ramadan. Sogar die Kinder lauschten andächtig und warteten geduldig bis zum üppigen Essen.

Wir haben das Fasten schließlich zum Wohlgefallen Gottes durchgeführt und nicht um unsere Bäuche schrumpfen zu lassen. Auch wollten wir unsere wilde Seelen mit dem Entzug von Nahrung und Wasser zu zügeln, damit sie so gezähmt sind, dass sie beim Eintritt unseres Todes auch brav den Körper verlassen.

Natürlich winken auch für all die Mühen die multifachen Belohnungen.

Der Ramadan wird nach dem Mondkalender gefeiert und findet deswegen jedes Jahr 10 Tage früher als im vorigen Jahr statt. Weil der Engel Gabriel die 1. Offenbarung des Korans in der Zeit des Ramadan brachte, wird in den letzten 10 Tagen vor diesem Tag noch mehr im Koran gelesen.

So wie der Prophet Mohamed lesen viele während des Fastenmonats den ganzen Koran und besuchen sich gegenseitig. Manche teilen sich das Lesen des Korans auch auf, so dass nicht jeder so viel lesen muss.

Das Terawih- Gebet wird im heiligen Monat Ramadan zusätzlich in Verbindung mit dem Nachtgebet verrichtet.

So kann man noch mehr Verdienste ansammeln um von Allah belohnt zu werden. Aber ich kultivierte lieber die Tugend der Genügsamkeit.

Sobald die Dämmerung anbrach und das tägliche Fasten beendete, griffen alle zu und redeten durcheinander. So ein Festessen gab es schon lange nicht mehr.

Ich begann das Fastenbrechen mit einer mit einer Walnuss gefüllten Dattel und einem riesigen Schluck Wasser und betete:

“O Allah, um Deinetwillen habe ich gefastet und an Dich geglaubt und mit Deiner Versorgung breche ich das Fasten. Im Namen Allahs, des Allbarmherzigen, des Gnädigen”.

Danach fiel ich über die restlichen Datteln her und habe mir keine Gedanken mehr gemacht, ob es eine gerade oder ungerade Anzahl war. Hauptsache die Datteln vor dem Gebet sind ungerade. Zum Glück gab es genug davon, so dass die anderen auch noch welche essen konnten.

Endlich durfte ich trinken. Das Wasser, das von Gott kommt, schmeckte mir so köstlich wie der Nektar des Paradieses.

Nun feierten wir unsere Verbundenheit und freuten uns, dass wir den Ramadan erleben konnten. Er ist ein Neuanfang zur Heilung und zum Wiederentdecken des Göttlichen.

Wie sieht eigentlich ein göttliches Pferd aus?

In Indien heißt es, dass Kühe heilig sind und Pferde göttlich. Ich versuche nun dahinter zu kommen, wie so ein göttliches Pferd aussieht:

Al Buraq
In der besonderen Nacht der Himmelsfahrt des Propheten Mohammeds übergab ihm der Erzengel Gabriel ein geflügeltes Pferd mit dem Gesicht einer schönen Frau, den Burak. Auf diesem Pferd flog Mohammed in Begleitung des Erzengels Gabriels zum Tempelberg nach Jerusalem. Nachdem Mohammed das islamische Ritualgebet verrichtet hatte, führte ihn Erzengel Gabriel durch die sieben Paradiese zu Allah.

Chiron
Chiron ist ein heilkundiger griechischer Zentaur, mit dem Oberkörper eines Menschen und dem Unterteil und Beinen eines Pferdes. Er symbolisiert die Harmonie des Menschen mit dem Pferd und vereint die Vernunft des Menschen mit der Kraft und des Pferdes.

Sein Vater ist Kronos und seine Mutter die Nymphe Phylra. Er lehrte freundlich und bereitwillig das Jagen, die Medizin und die Musik. Zu seinen Schülern gehörten Äskulap, Achilles, Jason und Herkules.

Chiron verletzte sich an einem von Herkules‘ vergifteten Pfeilen. Es gab kein Gegengift und dem unsterblichen Zentauren droht das Schicksal, ewig grausame Schmerzen erleiden zu müssen. Die Götter stellten ihn deshalb als Sternbild Schütze mit seinem Pfeil und Bogen sichtbar ans Firmament.

Pegasus
Dichter schwingen sich an diesem unsterblichen weißen Hengst mit Flügeln zu den geistigen Höhen hinauf. Sein Vater war der Meeresgott Poseidon.
Beim Aufstampfen mit seinen Hufen entstehen überall solche Quellen wie die Musenquelle auf dem Berg Helikon.

Sleipnir
Die Bauern ließen die schönsten Ähren auf dem Feld für Sleipnir stehen. Sleipnir war das achtbeinige Lieblingspferd des nordischen Gottes Odin. verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten. Blitzschnell konnte es über die die Meere und durch die Luft jagen.

Die Ohren der Marwari-Pferde Rajastans sehen aus wie zwei sich küssende Papageien:

Fazit: das göttliche Pferd sieht aus wie ein weißes Pferd, mit 8 Beinen und 2 Flügeln mit einem Gesicht wie eine Frau mit zwei sich küssenden Papageien auf dem Kopf.

Glaube

Johannes lehrt uns: im Glauben erblicken wir die Wahrheit.

Wenn wir etwas nicht verstehen, wenn der Verstand es nicht fassen kann, glauben wir. Dann müssen wir nicht mehr zweifeln und finden unseren Frieden.

Wissenschaftler scheinen hiermit oft mehr Schwierigkeiten zu haben als das gewöhnliche Volk:


Eine Hymne aus der Guru Grant Sahib, das Toleranz gegenüber allen Menschen fördert, jeden Glauben und Religion, Frieden, Liebe und Wohlwollen..

„Raamkalee, Fifth Mehl:
Some call Him, ‚Raam, Raam‘, and some call Him, ‚Khudaa-i‘.
Some serve Him as ‚Gusain‘, others as ‚Allaah‘.
He is the Cause of causes, the Generous Lord.
He showers His Grace and Mercy upon us.
Some bathe at sacred shrines of pilgrimage, and some make the pilgrimage to Mecca.
Some perform devotional worship services, and some bow their heads in prayer.
Some read the Vedas, and some the Koran.
Some wear blue robes and some wear white.
Some call themselves Muslim, and some call themselves Hindu.
Some yearn for paradise and others long for heaven.
Says Nanak, one who realizes the Hukam (order) of God’s Will,
knows the secrets of his Lord and Master.

Ich wünsche Euch einen festen Glauben und einen schönen Start in die neue Woche.

Bhajans

Bhajans sind heilige Gesänge, zum Lobe Gottes oder seiner Inkarnationen (der Götter, mit verschiedenen Namen). Sie werden in der Gemeinschaft gesungen .
Es handelt sich hier um die Götter Ganesha, Shiva (wird sehr rhythmisch besungen), Vishnu, Krishna, Rama oder Devi, aber es werden auch Allah, Jesus, Buddha, Zarathustra und Sai Baba als Wiederverkörperungen Gottes besungen. Einzelne Gesichtspunkte des Göttlichen werden gepriesen um diese so in uns zu erfahren. Ebenso erfährt sich die Gottheit durch uns.
So sind mir auch die Reden von Jesus verständlich:

Johannes 6:56 Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.

Johannes 15:5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

Bhaj kommt von lieben, verehren, sich hingeben, teilen.
Sie sind aus den uralten Wissen, den Veden der Hindus entstanden. Weise Männer und Seher, die Rishis haben sie in ihrer Seele erfahren.
Erlernt werden sie durch vormachen und nachahmen.
Ramakrishna legt nahe, dass man zuerst die Gottheit visualisieren soll. Das ist für Christen schwierig, da man sich ja kein Bild von Gott machen soll. Aber man darf ja auch zu den Heiligen beten. Dabei vergisst man sich dann und traut sich auch aus voller Kehle zu singen. In dieser Meditation geht man völlig in dem Lied auf und erfährt ein Glück ( Flow), das uns ganz und gar erfüllt.

Es wird zwar behauptet, dass die Luft und sogar die Atmosphäre durch Bhajan singen gereinigt wird, aber warum ist dann meine Wohnung so staubig? Ich glaube es ist doch nicht so gut meinen Staubsauger gegen Bhajan-CDs einzutauschen.

Om Namah Shivaya

Shree Saraswati