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Sind Supermärkte mit automatischen Kassen- wirklich super?

Während der Reise von Deutschland nach Saint Hilaire in Frankreich waren überall Wolken und Staus und es regnete in Strömen. Nur an einem Fleckchen am Horizont schien die Sonne und dort fuhren wir hin.

Nachdem wir uns bei Kaffee und Kuchen etwas ausgeruht hatten, fuhren wir erst einmal einkaufen.

Einkaufen im Supermarché in Frankreich war auch super. Da gab es Kassen-Automaten in den man selber seine Waren eingeben durfte.

Es war ganz einfach, wenn man wusste, auf welche Taste man drücken muss. Meistens funktionierte es nicht so richtig und Verkäuferinnen standen bereit um den Kunden beim Eintippen zu helfen (Kundentraining). Manchmal war es gar nicht so einfach den Barcode zu finden.

So viel wie ich sollte man auch nicht im Einkaufswagen haben, hieß es da. Schließlich wollen andere ja auch mal drankommen.

Dafür konnte man sich am Ausgang Bücher mitnehmen, die die Leute dort abgelegt hatten und seine eigenen ausgelesenen ins Regal stellen.

Aber irgendwie war ich doch froh, als ich wieder daheim bei unserem Supermarkt war und eine richtige Frau an der Kasse saß und lächelte und wir ein paar belanglose menschliche Worte wechseln konnten.

Außerdem gibt es ja immer noch mehr Arbeitslose, wenn die Kassiererinnen auch noch durch automatische Kassen ersetzt werden.

Bonusmarkt

Beim Einkaufen fand ich neulich in einem kleinen Laden alle Lebensmittel, die ich sonst immer nur beim REWE bekomme. Ich wunderte mich zwar etwas über das Personal, aber dann fiel mein Blick auf einen kleinen grünen Zettel:

Unser Lieferservice für Sie

Kostenlos im Nahbereich!

Das kam mir irgendwie merkwürdig vor. Den Kassierer traute ich mich nicht danach zu fragen.

Am nächsten Tag schaute ich auf den Zettel. Da war ein link drauf:

http://www.bonusmarkt.de.

Ich schaute ins Internet und fand:

BONUS bedeutet: Berufliche Orientierung, Nachbarschaftsläden und Service gGmbH.

Hier lernen benachteiligte Jugendliche und Langzeitarbeitslose, die nur geringere Chancen auf unserem Arbeitsmarkt haben, Fachkenntnisse des Lebensmitteleinzelhandels.

Außerdem versorgen die Bonus-Märkte die Umgebung mit Lebensmitteln.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bonus-Markt

Das Rätsel ist nun gelöst und scheint mir eine tolle Idee zu sein, vor allem für ältere und kranke Menschen, für die das Tragen der Einkäufe entfällt.