Tag-Archiv | Asket

Wer hat Shiva gesehen?

Auf meinem Sonntagsspaziergang am heißesten Tag des Jahres traf ich mitten im Schwabenländle auf Shivas Reittier Nandi.

Zebus im Schwabenländle

Buckelrinder, die sonst nur in tropischen oder subtropischen Gebieten Asiens leben, auch Zebus genannt stammen vom Auerochsen ab und sind optimal an die Hitze angepasst.

Ich hielt Ausschau nach Shiva, dem Asket im Aschekleid und hoffte, ihn auf seinem Tigerfell in der Sonne liegend im Freibad zu finden. Aber mit dem Ganges ist so ein Freibad natürlich in keinster Weise zu vergleichen. Außerdem hätte der Bademeister sicher darauf bestanden dass Shiva seine Asche abduscht.

Als ich seinen Dreizack aus einem Heuhaufen hervorstehen zu sehen glaubte, war es aber nur eine Frau, die das Gras zusammen rechte. Vielleicht hat er Nandi, seinem Reittier einen Holzschrein sägen wollen und hat sich dabei im Wald verlaufen.

Jedenfalls hat Shiva seine Reittiere prächtig mit schwäbischem Gras genährt. Wie üblich wollten sie die Gräser aus Nachbars Garten, obwohl auf ihrer eigenen Wiese genug wuchs.

Ich musste beim Pflücken der Grasbüschel und Blumen achtsam sein, falls sich Shivas Schlangen darin versteckt haben.

Wenn ich die Begierde überwunden hätte und zur Selbsterkenntnis gelangt wäre, hätte ich wie Shiva auf Nandi reiten können um ihn zu finden.

Weiß einer von Euch wo Shiva sich gerade aufhält?

Kumbh Mela 2010 (14. Januar bis 30. April)

Wenn Jupiter in das Tierkreiszeichen „Wassermann“ und die Sonne in das Sternzeichen „Widder“ eintritt, ist es wieder soweit.
Millionen von Besuchern nutzen das heilige Ereignis des Amrita Kalash um ihr Inneres und Äusseres zu reinigen, indem sie ein Bad nehmen und sich dadurch von ihren Sünden befreien und schneller zur Erleuchtung zu gelangen.
Alle großen Yogis, Sadhus und Asketen kann man hier treffen, ebenso die spirituellen Krieger und mächtigen Naga Sadhus, den ganzen Körper beschmiert und mit Asche bedeckt. Ihr geistiger Führer ist Seine Heiligkeit 1008 Shri Shri Soham Baba.

In einer mondlosen Nacht, begannen die Kräfte des Guten und des Bösen, um den Topf Kalasha, der mit dem Nektar der Unsterblichkeit gefüllt war zu kämpfen.
Zwölf Tage jagten sie sich um die Erde. Dabei wurden vier Tropfen verschüttet. Diese vier Tropfen fielen an vier Stellen in Indien: Haridwar, Prayag, Ujjain und Nasik herab. Es war der
Beginn des spirituellen Lebens.
Amrita Kalasha ist in unserem Herzzentrum verborgen, die Flamme, die Gott in unserer Seele versteckt hat, um sie im Feuer der Ewigkeit zu erleuchten. Sie scheint sowohl in den Herzen der Heiligen als auch in den Herzen aller Menschen. Wir können das Licht, die Flamme, die Göttlichkeit in uns selbst entdecken.