Tag-Archiv | Basilikum

Sai Babas Büroklammern

Während ich ein Buch über den indischen Heiligen Sai Baba las, fragte ich mich immer wieder,warum er ausgerechnet Asche, den symbolischen Sieg über die Begierde, materialisierte und nicht lieber etwas Nützliches.

Sai Baba konnte immer die Fragen aus dem Publikum erspüren und ließ die entsprechenden Antworten in seine Rede einfließen.

Als Lesezeichen benutze ich häufig eine Büroklammer und auf einmal hatte ich zwei davon. Und einen Tag später waren es 3.

In dem Moment, in dem ich darüber las, wie Sai Baba einen Ring verschwinden ließ, verschwand vor meinen Augen die im Buch steckende Büroklammer. Obwohl ich äußerst gründlich suchte, fand ich sie auch nicht auf dem Boden. Erst am nächsten Tag lag eine weitere, andere Büroklammer bei den anderen dreien auf dem Tischchen neben meinem Stuhl. So ging es an den nächsten Tagen immer weiter.

Nun habe ich das Buch ausgelesen und inzwischen liegen 9 Büroklammern auf meinem Tischchen:

Büroklammern

Sinnestäuschung? Vergesslichkeit? Ein Wunder?

Unser Denksystem lässt es nicht zu, dass so etwas passiert. So sind wir schließlich erzogen worden. Also muss es ein Trick, eine Lüge, eine Sinnestäuschung sein.

Oder bin ich ein Opfer der von mir geschaffenen Realität, in der nur das, was wissenschaftlich erklärbar ist, existiert?
Ich lebe schließlich in einer Welt, in der Magie nur ein cleverer Trick ist, in der Sai Babas Ascheerzeugung als Schwindel dargestellt wird.

Während ich mit einem neuen Buch und einer tulsigrünen Büroklammer zurück in die Welt sinke, worin nur zählt, was ich mit meinen 5 Sinnen erfassen kann, fällt am anderen Ende des Zimmers ein Blumentopf mit meiner Tulsipflanze, vom Fensterbrett.

Was hat DAS denn nun wieder zu bedeuten?

Aber auch in diesen seltsamen Tulsi-Geschichten habe ich keine Erklärung gefunden:

http://www.ewwt.org.in/ewwt/magazine/february-2010/tulasi-devi/

Selbstmordattentäter auf meinem Balkon

Ich bin zum Gegenangriff übergegangen,nachdem mich gestern eine Killerbiene gestochen hatte.

Obwohl ich ganz friedlich lesend auf dem Balkon saß und meinen Kaffee schlürfte, hat das Biest derart zugestochen, dass ich zuerst gar nicht wusste, woher der Schmerz kam.

Nachdem am Bauch nichts war, steckte der Stachel samt Giftsack in meinem Arm und der Selbstmordattentäter flog hämisch grinsend davon. Sie hat mir eine Elefantitis am Arm verpasst:

Elefantitis

Später versuchten noch mehr von ihnen mich zu attackieren. Eine davon hat aber sogar von meinem Solarschmetterling einen Schlag auf den Kopf gekriegt.

Dann habe ich alle Blumen kräftig mit Kaffepulver gedüngt, Teebaumöl darüber gegossen und meinen Riesenkasten Tulsi (Basilikum) neben meinen Stuhl gestellt.

Aber von wegen „bienenvertreibende“ Pflanzen. Da saßen dann auch noch Bienen auf den Blüten der Tulsipflanze drauf und bedrohten mich, wenn ich zu nahe kam. Leider stinkt es auf dem Balkon jetzt so nach Anti- Bienen- Duft, dass ich an diesem Ort auch nicht mehr sitzen mag.

Die Killerbienen flogen irritiert umher, als heute morgen keine blühenden Pflanzen mehr da waren. Die habe ich jetzt nämlich alle ausgetauscht gegen andere Pflanzen, die sie nicht so mögen.

So ein doofer Nachbar kommt nämlich nicht ohne seine Schmusetiere aus, die ihn regelmäßig in den Kopf stechen. Das sind 4 Bienenvölker und er will auch noch 3 mehr von diesen Bestien hier mitten im einem reinen Wohngebiet groß ziehen. Wasser hat er keines in seinem Garten für sie bereitgestellt und Blumen auch nicht, weil Rosen ja keine Blumen seien. Deshalb kommen seine aggressiven Völker dann zu mir und wollen hier ihren Staat errichten.

Anscheinend dürfen noch mehr solche Schläfer ihr Unwesen treiben, bis sie eines Tages aufwachen:

wenn es uns dann noch gibt.

Wie ich Samhain mit den Ahnen feiern werde

Weil morgen, an Allerheiligen, wenn ich meinen 81. Geburtstag feiern möchte, keiner von meinen Freunden und Verwandten Zeit hat mit mir zu feiern, werde ich heute Abend , am 31. Oktober Samhain mit meinen Ahnen zusammen feiern.

Der Bruch im Zeitgefüge wird an diesem Tag der Vorhang zwischen der Welt der Menschen und der Geisterwelt besonders dünn werden lassen.

Ich werde die Geburtstagskerze ins Fenster stellen, damit sie den Weg durch den Schleier leichter zu mir finden.

Den Esstisch wollte ich mit dem Basilikum schmücken, den ich vor dem Schnee retten wollte, aber er ist leider in meinem Tomatenminigewächshaus erfroren:

MinnigewächshausOKt2012

Es ist die Zeit der Vergänglichkeit, des Loslassens, des In-sich-Gehens und die Zeit, neue Weisheit zu erlangen.

Für Göttinnen wie Kali, Hel, und Morrigu aber auch die Ahnen und sonstige Gäste aus der Geisterwelt habe ich dieses Video erstellt:

Nachdem wir es zusammen angeschaut haben, werde ich dem lauschen, was sie mir mitteilen möchten.

Hier gibt es noch mehr Info über Samhain:

http://dschjotiblog00.blog.de/2009/10/31/samhain-halloween-7279128/

Ich wünsche Euch ein besinnliches Samhain

Der Heilige Basilikum und die unvergleichliche Tulsi

Wenn sich mal wieder alle gegen dich verschworen haben, alle Ampeln rot werden, wenn Du abgekämpft von der Arbeit kommst, jedermann schimpfend über dich herfällt und dir der Kopf zu platzen scheint, dann ist es höchste Zeit Deine Zuflucht bei Tulsi zu suchen.

Tulsi befreit unser Herz von unseren Ängsten, muntert uns auf und gibt uns neue Lebenskraft. Sein Duft beruhigt unsere Nerven und wir können wieder klar denken. Sanft zieht es uns aus unserem seelischen Tief bis Körper, Seele und Geist wieder eine Einheit bilden und die Kundalinienergie wieder fließt. Sie stärkt unsere Aura und unsere Ausstrahlung, so daß auch das Mitgefühl mit anderen Menschen wieder entfaltet wird. Wenn wir dann noch Basilikumtee trinken, (aber lieber nicht mit Ganges- oder Neckarwasser) werden wir garantiert gut schlafen.

Das Tulsi heißt im Sanskrit „Die Unvergleichliche“, und bei uns auch Königsbasilikum oder Heiliges Basilikum. Bei vielen Hindus gilt Tulsi als besonders ‚heiliges Kraut‘, besonders bei religiösen Zeremonien. Es repräsentiert die Gegenwart Vishnus bzw. seiner Inkarnation Krishna oder dessen Gattin Lakshmi .

Wie viele indische Frauen setze ich mich vor meinen Basilikumtopf mit den zarten Blättern, läute ein Glöckchen schwenke meine Butterlampe und spreche mein Gebet. Dann zupfe ich ein kleines Blättchen als Opfergabe für Krishna ab. Als er nämlich einmal in Gold aufgewogen werden sollte, schaffte dies sein ganzes Geschmeide nicht, sondern nur ein einziges Tulsiblättchen konnte die Waage bewegen. Noch heute kann man die Blättchen im Wald, in dem Krishna seine Jugend verbrachte, in Rinderwahn (Vrindavan) pflücken.

Vishnus Anhänger tragen kleine Kugeln, geschnitten aus dem Holz der Zweige des Strauches, als Segen spendende Kette um den Hals und als Gebetskette.

Da die Pflanze sogar Sünden abwaschen kann, wird sie den Sterbenden unter die Zunge gelegt und in das Feuer, in dem die Toten verbrannt werden, geworfen.

Die Menschen verwenden Tulsi, die Inkarnation der Hindu-Göttin, die den Menschen nun als Heilpflanze dient, zur Stärkung des Immunsystems, gegen Stress, gegen Entzündungen und zur Verdauung, aber auch für Reichtum, Nachwuchs und Glück.

Dieses Video sollten sich besonders Ehemänner bis zum Schluss anschauen: