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Die Naturgeister am Alpenrosenweg,Baumkronenweg und am Lechfall

Lechfall

Zwischen dem Schwansee und dem Alpsee lockten mich die Naturwesen weg von den Japanern auf den Alpenrosenweg, den einst König Maximilian II für seine Frau Marie anlegen ließ.

Sie zeigten mir wundersame Ausblicke auf die Landschaft mit den Schlössern, Bergen und Seen. Im 19. Jahrhundert blühten hier unzählige Alpenrosen und so erhielt er seinen zauberhaften Namen.

Im Walderlebniszentrum führten mich die Waldgeister noch eine Weile an der Nase herum und wollten mich nicht zum neu gebauten Baumkronenweg lassen.

Vom Ende des Baumkronenweges, der in Österreich lag, wollte ich nämlich am Lech entlang und am Lechfall vorbei nach Füssen laufen und da herrschen schließlich die mit den Waldgeistern verfeindeten Wassergeister.

Der Kassiererin am Eingang zum Baumkronenweg gehörte wohl auch zu den Waldgeistern, weil sie behauptete, dass es so einen Weg am Lech entlang nicht gäbe. Aber die Wassergeister zeigten mir dann den Weg, den sie natürlich überall schon bewässert hatten:

Am Lechfall erwarteten sie mich schon mit ihrem eindrucksvollen Naturschauspiel. Immer wieder stürzten sie sich in die tosenden Wassermassen des Lechs in die Tiefe. Dann hänselten sie mich, als ich es ihnen nicht nachmachen wollte.

http://www.mythologie-atlas.de/altlandkreis-f%C3%BCssen/f%C3%BCssen/lusalten-lechfall/

Zu Fuß von Wasserburg nach Lindau

Wir stiegen in Wasserburg aus dem Zug als es noch ziemlich bewölkt und recht kalt war. Aber wir fanden das Örtchen recht idyllisch:

Als sich alle gestärkt hatten, liefen wir den bequemen Weg am Wasser entlang nach Lindau:

Unterwegs wunderten wir uns, über die vielen Menschen, die wie Jesus über das Wasser laufen konnten. Das waren einmal die Schwimmer, die auf einem langen Steinsteg bis weit in den Bodensee liefen, damit sie nicht im Grundschlamm versinken.

Die anderen waren Stehpaddler, die sich wie die Hawaiianer auf ein Surfbrett stellen und mit einem langen Paddel durchs Wasser manövrieren.

In Lindau umrundeten wir zuerst die Insel und stürzten uns zuerst in die vollbesetzten Straßencafés und Biergärten.Dann ging es ins Getümmel der Altstadt:

Die Straßenmusikanten liefen wieder auf Hochtouren.
Hier erfreute ein Ziehharmonika- Spieler die Passanten:

Gegen Abend leerte sich die Stadt allmählich, aber die Sonne schien bis zum Untergang.