Tag-Archiv | Benares

Jesus (Issa) in Indien

Die Vaishnava Schrift Bhavishya Purana sagt die Reise von Jesus nach Indien voraus.

In den Legenden wird berichtet, dass es zu jener Zeit in Judäa eine starke Strömung buddhistischer Ideen gab und dass Issa (Jesus) seine Eltern verließ und in Richtung Indus ging , um sich in der höchsten Lehre (Buddas) zu vervollkommnen. Er verbrachte seine Zeit in mehreren alten Städten Indiens, wie Benares. Alle liebten ihn, weil Issa in Frieden mit Vaischas und Schudras (Kasten) verweilte, die er unterrichtete und denen er half.
Er lehrte sie: Verehrt nicht die Götzen. Betrachtet Euch nicht als etwas Besseres als die anderen. Demütigt euren Nachbarn nicht. Helft den Armen. Unterstützt die Schwachen. Tut niemandem Böses. Begehrt nicht das, das ihr nicht besitzt und das von anderen besessen wird.
Viele, die von solchen Worten hörten, wollten Issa töten. Aber Issa entwich ihnen.

Interessant ist, dass der Inhalt dieser Legenden dem der buddhistischen Schriften gleicht und sie ergänzt:

Buddhas geistiges Wesen inkarnierte sich in der gleichermaßen heiligen Person Issas. Das erhabene Leben dieses Heiligen, dem die Heiden den Tod gaben, ist in vielen tausenden buddhistischen Schriften überliefert. Die wichtigsten dieser Urkunden wurden während verschiedener Epochen in Indien und Nepal geschrieben, befinden sich jetzt aber in Lhasa.

In seinem vierzehnten Lebensjahre – so ist dort zu lesen – kam der junge, von Gott gesegnete Issa nach Sind, um sich bei den Aryas in den göttlichen Wissenschaften weiter auszubilden.
Er wanderte durch das Fünfstromland und querte Radschputana, zog weiter nach Dschagarnath (Orissa), wo die irdische Hülle Krischnas ruht. Mit Freuden wurde Issa von den Brahmanas willkommen geheißen.

Die Priester lehrten ihn die Veden lesen und auslegen, unterrichteten ihn im Gesundbeten und Heilen der Besessenen und erklärten ihm, wie er die heiligen Schriften dem einfachen Volke verständlich machen kann.

Issa hielt sich sechs Jahre in Dschagarnath, Radschagriha, Benares und anderen heiligen Orten auf. Er lebte in Frieden mit dem Volke, dem er die heilige Schrift erklärte. Sklaven und Cûdras bewunderten ihn und baten ihn um Rat.

Es gibt sogar Hinweise darauf, dass Jesus nach seinem angeblichen Tod wieder nach Indien gegangen ist.