Tag-Archiv | Bewegung

Tintenfisch Meditation

Wir meditierten zuerst ein wenig und bewegten uns dann zur Musik.

Danach wollten wir unsere Muskulatur lockern und entspannen, indem sich eine von uns auf den Rücken legte und jede einen Arm oder ein Bein und eine den Kopf von ihr in beide Hände nahm und vorsichtig in verschiedene Richtungen hin und her bewegte. Die so Bewegte, sollte sich möglichst passiv verhalten und sich völlig entspannen.

So werden Wahrnehmungsprozesse in Gang gesetzt und Spannungen abgebaut.

Meine Vorgängerinnen fanden das alles sehr angenehm und eine meldete sich sogar freiwillig, zu beginnen.

Zuletzt kam ich an die Reihe, mich auf die Matte zu legen.

Zuerst empfand ich das Geschehen höchst unangenehm und sogar bedrohlich und ich wehrte mich mit heftigen Tritten, bis ich mir bewusst machte, dass es ja eigentlich für mich entspannend sein sollte. Also beherrschte ich meine Abwehrreflexe und begab mich brav in die Meditation.

Von der Musik hörte ich nur noch ein Gluckern, wie unter Wasser und meine Strukturen veränderten sich.

Octopus

Ich war ein Oktopus und erinnerte mich an den Kraken Paul, der damals die Fußballergebnisse vorhergesagt hatte. Seitdem ich weiß, was für kluge und interessante Tiere das sind, esse ich auch keine Tintenfischringe mehr.

Lebensenergie strömte in mein Krakenhaupt und floss durch meine Fangarme bis in meine Saugnäpfchen. Meine Chakren rotierten.

Es fühlte sich eigenartig an, wie sich meine Tentakel in den Strömungen des klaren Wassers auf und ab und hin und her bewegten. Ich ging ganz in den sanften Bewegungen auf, die ich gegen den Widerstand des Wassers vollzog und ich genoss es sehr, meine Umgebung mit den vielen bunten Korallen und Fischen zu betrachten und die zeitlose Ewigkeit zu spüren.

Hinterher setzten wir uns noch zusammen um uns über unsere Erfahrungen und Empfindungen auszutauschen. Rosi berichtete von ihrer Gruppenvision, dass sie einen Freundschaftsring wahrnahm, der sich um eine riesige helle Flamme gruppierte.

Rossini Reise mit Dile al Amor

Neulich begab ich mich auf die Rossini Reise und trainierte positive Bewegungen, die Peter Bergholz mit Musik verbindet. Das sind minimale Bewegungen, mit denen ich innere Bilder hervorrufen kann.

Bei diesen „Winning Moves“ werden Arme, Beine und der Kiefer zur Musik von Gioacchino Rossini bewegt, um Verspannungen zu lockern.

Wie Ihr ja bereits wisst, löse ich meine Verspannungen am liebsten mit Bewegung und schöpfe wieder Vertrauen zu mir selbst.

Auf der CD werden im ersten Teil kurze Anweisungen gegeben, damit ich weiß, was ich tun muss. Danach kann ich die Bewegungen selbst ausführen.

Es erinnerte mich an die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Es werden Themen wie „Stärken meines Selbstbewusstseins“ behandelt und es kann jeder sein spezielles Thema selber tanzen.

http://www.zarabande.de/06_rossini_cd.html

Im Takt der Musik bewegte ich nun meinen Kiefer, ließ ihn kreisen und machte ihn auf und zu.

Ich klopfte dann meinen Körper von oben nach unten und zurück ab.
Beim tanzen durch den Raum kickte ich meine Ellenbogen nach hinten, mit klapperndem Kiefer.

Ich marschierte mit hochgezogenen Knien und schwang meine Arme und meinen Kiefer.

Danach schwang ich mit meinen Armen, bis ich wusste was es heißt Flügel zu haben. Ich rannte so schnell ich konnte mit wippendem Kiefer durch den Raum, bis ich glaubte ein Vogel zu sein.

Dann ruhte ich mich mit Schmetterlingsarmen aus und bewegte mich und auch meinen Kiefer nur langsam.

Nach diesen Übungen war ich glücklich und zufrieden und machte sie gleich noch mal zu meiner Lieblingsmusik und ohne Anweisung.
Da fielen mir dann auch immer bessere Bewegungen ein.

Ich bewegte meinen Körper und ließ meinen Unterkiefer zur Musik tanzen: lalalalala…

Mit Samadeva zur Sphärenmusik

Mit der „sprudelnden Quelle“ bereite ich durch sanfte fließende Bewegungen, die Verspannungen lösen, den physischen und den Energiekörper auf weitere Übungen, vor:

Meditation:

Ich schwebe über eine Brücke zu dem mystischen Kloster, in den Wolken, das nur hin und wieder von manchen Menschen zu finden ist. Wundersame Musik führt mich vorbei an den Räumen in denen geputzt und gearbeitet wird, in den Raum in dem gesungen, musiziert und getanzt wird. So auch Ahuramazda, der Gruß an die Sonne. Das Video endet mit Sama, dem Tanz der Planeten, wie ihn die Derwische von Konya tanzen.

Ganz vergeistigt setze ich mich nun hin zur Stillen Meditation um der himmlischen Sphärenmusik zu lauschen:

Nun fühle ich mich um 99 Jahre verjüngt.

Meditation in vier Richtungen

Sie wird in die 4 Himmelsrichtungen nach Norden beginnend, dann nach Süden, Osten und Westen geübt.

Medi

Nachdem alle Übungen zusammen kombiniert wurden, wirbelten wir wie die Derwische um unsere eigene Achse, wie hier auf dem Video:

Es gibt auch eine ähnliche dynamische Meditation von Osho, die Osho’s No Dimension Meditation heißt und deren Bewegungen aus der Sufitradition kommen um den Körper zu sensibilisieren. Sie beginnt langsam und wird im Laufe der Zeit immer schneller. Die Energie wird hier im Bereich des Haras unter dem Nabel zentriert.

Wie verhindert der Meditierende dass es bei ihm knallt?

Bei meiner letzten Meditation gab es in meinem Kopf mal wieder einen lauten Knall, der sich anhörte, als ob eine elektrische Ladung überspringt. Mein Körper zuckte zwar kurz zusammen, aber es tat nicht weh und danach fühlte ich mich herrlich leicht und entspannt. Laut Aussagen meiner Mitmeditierenden konnte nur ich ihn hören. Natürlich kann es auch mit einer Steigerung der Wahrnehmung zu tun haben. Aber kann man im Wachzustand so einen Knall ignorieren?

Jetzt ließ mich dieses Thema nicht mehr los.

Ich fand heraus, dass auch andere dieses Phänomen schon erlebt haben, manche sogar mit wunderschönen lebhaften Bildern und Eindrücken, die dazu in ihnen aufstiegen. Manche meinten dazu dass sich Chakren geöffnet hätten oder verschiedene Götter dafür verantwortlich seien.

Medusa

So einen Knall hatte ich auch schon beim Beginn oder Ende einer Astralreise, bei der sich der Astralkörper vom physischen Körper löst.

Von der medizinischen Seite fand ich Erklärungen, dass es an zu wenig Sauerstoff im Gehirn liegen kann oder an einer Verkrümmung der Halswirbelsäule. Die Medizin hält sowas für harmlos und nennt es „Einschlafzuckungen“. Übrigens gibt es sogar Schlafepilepsieformen. Sowas kann man im Schlaflabor testen lassen, wenn man nichts anderes zu tun hat.
Sogar so etwas kann man durchmachen, wenn man damit zum Arzt geht:

http://www.aerzte-pfusch.de/Opfer/08/20080309_Behandlungsfehler_Hirnaneurysma.html

Schließlich kam ich zu folgender interessanten Seite:

http://www.pce-yoga.com/ra-tel_meditation.html

Diese Meditationstechnik produziert sehr schnell hohe energetische Aufladungen. Wenn die Kundalini geweckt wird, steigt sie mit enormer Energie durch die Wirbelsäule empor und aktiviert und reinigt auf ihrem Weg den Organismus bis hinauf zum Gehirn. Mit einer richtigen Technik gibt es also keinen Knalleffekt. Die innere Energie ist das in uns schlummernde Heilungs- und Bewusstseinspotential, das nach und nach geweckt und gelenkt werden sollte.

Auch einen weiteren interessanten Hinweis konnte ich diesem Artikel entnehmen. Dass nämlich körperliche Bewegung unbedingt nötig ist, damit die Energie nirgendwo „stecken bleibt“ und Blockaden schafft, die einen freien Energiefluss behindern.

So werde ich in Zukunft die Kundalini tanzend aufsteigen lassen, damit es nicht mehr knallt:

Der Tanz der Wirbelsäule

Yoga-Übungen für inneres/äußeres Gleichgewicht

Tanz der Wirbelsäule

Ich wecke heute Morgen meinen Körper mit erfrischenden Bewegungen. So erhalte ich Energie für einen beschwingten Tag. Vor-, Rück- und Seitbeugen, Dehnungen und Drehungen stimulieren alle Bewegungsrichtungen der Wirbelsäule.

Durch achtsames Atmen bleibe ich in einem meditativen Zustand, so dass die Traumwelten der Nacht nicht so schnell verblassen.

Ausgangshaltung: mit gefalteten Händen vor der Brust.

Einatmen: beide Arme über Seite über den Kopf strecken (Berghaltung)
Ausatmen: eine Rumpfbeuge rechts zur Seite, Arme auf den Rücken
Einatmen: Aufrichten, Arme über Seite über den Kopf dehnen
Ausatmen: Gestreckt (Arme über dem Kopf) nach links beugen
Einatmen: Zurück zur Mitte

Ausatmen: Gestreckt (Arme über dem Kopf) nach rechts beugen
Einatmen: Zurück zur Mitte, dabei Arme nach oben Strecken (mit den Armen ein V bilden)
Ausatmen: In dieser Haltung nach hinten beugen
Einatmen: Arme im rechten Winkel halten (Hände nach oben; ‚Hände hoch‘),
Ausatmen: Um senkrechte Achse nach links drehen, d.h. um die Wirbelsäule (Becken bleibt stabil bzw. dreht in Gegenrichtung)
Einatmen: Zurück zur Mitte

Ausatmen: Um die senkrechte Wirbelsäule nach rechts drehen.
Einatmen: Arme über den Kopf
Ausatmen: Vorbeuge, Hände auf den Rücken
Einatmen: Tischhaltung
Ausatmen: Vorbeuge, Hände auf den Boden
Einatmen: In Barhockerhaltung gehen, d.h. Knie gebeugt, Oberkörper in 90° zu Oberschenkeln, Arme über den Kopf
Ausatmen: Vorbeuge, Hände auf den Boden
Einatmen: Aufrichten, Arme über den Kopf
Ausatmen: Zurück in die Ausgangshaltung

Nach dieser Übung kann ich erholt und entspannt in den Tag gehen.