Tag-Archiv | Blumen

Abreise von Olonne

Wolken

Nachdem ich die beiden Spinnen aus dem Swimming Pool der Adam`s Family herausgefischt hatte noch ein letztes Bad darin genommen hatte, reisten die Wolken mit nach Hause. Das war auch gut so, dadurch wurde es den mitgenommenen Blumen im Auto nicht so heiß.

Unterwegs zeigten die wolken wieviel in ihnen steckte und ich bekam so eine Gratisautowäsche. Das Auto wurde so reingewaschen vom Sand von Les Sables d`Olonne, dass ich mich gut wieder im Schwabenländle damit blicken lassen konnte.

Wolkenbruch

Blumenmond

Morgen ist der Wonne-, Liebes- und Blumenmonat Mai leider schon wieder vorbei.

Früher hieß der Mai auch Blumenmond. Kein Wunder, dass so viele schöne Blumen in meinem Garten geblüht haben.

Kali

Den Naturgeistern gefiel es in diesem Monat besonders, sich in Gestalt von Göttinnen und Göttern zu zeigen und göttliche Musik erklingen zu lassen.

Nur die aphrodisierenden Düfte konnte ich leider noch nicht mit der Kamera aufnehmen:

Mit Amma zwischen gestern und morgen

Amma lehrt mich, woran es liegt, wenn sich mein Leben verdunkelt und ich es nicht mehr als wunderbar und vibrierend erleben kann.

Sobald meine Gedanken aus dem Hier und Jetzt abzuschweifen beginnen, holt sie mich sofort wieder aus der gefürchteten Zukunft oder aus der besseren Vergangenheit zurück.

Sie ist die Meisterin der Gegenwart und lehrt mich, dass die wertvollsten Augenblicke in meinem Leben in der Gegenwart liegen und zwar HIER und nicht irgendwo in Indien oder auf dem Mond.

Sie nimmt mich bei der Hand und zusammen treten wir aus der Illusion der Zeit heraus.

Wir betrachten zusammen die Blumen am Wegesrand. Ich lasse sie ausgiebig daran schnuppern. Wir leben ganz im Augenblick und genießen den Herbst.

Staunend betrachten wir den Baum und seine vibrierende Farbenpracht. In seinen Blättern flüstert uns der Wind Unglaubliches zu. Dinge, von denen ich dachte, sie seien längst schon Vergangenheit.

Wir lachen zusammen mit den Naturgeistern, die aus den Wipfeln zu uns herab grinsen. Unsere Herzchakren sind weit geöffnet und die frische Herbstluft streicht durch uns hindurch.

Amma lässt mich die Welt vergessen und führt mich zu meiner Seele. Sie vereint mich mit dem Göttlichen.

So viele Menschen lassen sich in ein rastloses Leben zwängen um irgendetwas zu erreichen, irgendwelche Ziele oder sonst etwas und sie bezahlen dafür mit ihrem Leben.

Wie absurd ist mir jetzt die Vorstellung auf einen zukünftigen Zustand der Erleuchtung hinzuarbeiten, wenn wir jetzt so glücklich sein können…

Es werde Frühling, es werde Licht

In vorchristlicher Zeit als die sagenumwobene keltische Göttin Sybille auf der Schwäbischen Alb über die Felder lief, erblühten an diesen Stellen die Blumen.

Wir wollten auch wie sie, tanzend über die Frühlingswiesen laufen:

Frühlingslied von Felix Mendelssohn

Berg und Tal will ich durchstreifen in der Frühlingstage Pracht,
wo auf Wiesen und in Wäldern die verjüngte Schöpfung lacht.
In das Wonnemeer der Düfte, das aus allen Blüten quillt,
will ich ganz mich untertauchen bis der Seele Durst gestillt.
Bis ich selber untergehe in der Blüten Balsamduft,
und aus dir verjüngt erstehe du geliebte Frühlingsluft.

Frühlingstänze bewirkten berauschende Träume

Meteorologisch ist es eigentlich schon Frühling, die Blumen stehen aber wieder im Schnee:

Krokusse im Schnee

Wir wollten mit unseren Tänzen zuerst Mutter Erde leise erwecken. Wir treten aber bedächtig zu der leisen Musik auf die Erde und achten auf jeden Schritt, um die kleinen Triebe der jungen Pflänzchen nicht zu zertreten:

Meine Füße fest auf Mutter Erde,
segnen sie mit jedem Schritt.
Meine Liebe fühlt ihren Herzschlag
und mein eigenes Herz schlägt mit

In vorchristlicher Zeit als die sagenumwobenen keltischen Göttin Sybille auf der Schwäbischen Alb über die Felder lief, erblühten an diesen Stellen die Blumen. Später wurde aus der Göttin eine Königin und so wollten wir nun tanzend über die Frühlingswiesen laufen….

Beim „Lord oft the Dance“ stampften wir fest in den Boden, bis die Erde erbebte.
Denn wenn wir gegen die Erde drücken, werden wir von ihr emporgehoben:

Refrain:
Tanzt, tanzt, wo immer ihr auch seid;
ich bin der Herr des Tanzes, sagte Er,
und ich werde euch alle führen, wo immer ihr auch seid,
und ich werde euch alle in den Tanz führen, sagte Er

Mich führte er in der dann in der folgenden Nacht in diese wunderbaren Träume:

Sag mir wo die Blumen sind

Wo die Blumen jetzt sind kann ich Euch zeigen, weil ich mich noch gut an eines meiner Lieblingsbücher erinnere:

Wo die Blumen jetzt im Winter sind, wisst Ihr nun.

http://www.myvideo.de/movie/8867525
Mein Garten im November – MyVideo
http://www.myvideo.de/watch/8867525/Mein_Garten_im_November

Aber wohin sind die anderen aus diesem alten Antikriegslied verschwunden?

Die gefährliche, geisterhafte Traun

Am nächsten Tag liefen wir den ebenen Weg an der vorbei rauschenden Traun entlang :

Die Traun ist noch so klar, dass wir sogar die darin herumschwimmenden Fische filmen konnten:

Einst wurden Salz und Holz auf der gefährlichen Traun transportiert. Wo früher die Boote flussaufwärts gezogen wurden verläuft heute ein beliebter Wander- und Spazierweg.
Bis zur Goisererbrücke bei Bad Goisern begleitete uns das Rauschen der Traun.

Interessant waren auch die Staustufen:

Bei diesem Spaziergang konnten wir uns wieder ausgiebig an den schönen Blumen erfreuen: