Tag-Archiv | Bodhi

Malas

Oshos und Maharishi Mahesh Yogis Anhänger tragen sie um den Hals oder um die Hand und Götter ebenfalls:

Gebetsketten, die manchmal bis zum Bauch hinab reichen, aus Blumen, Perlen oder Edelsteinen. Hier liegt die wahre Kraft eines Gottes, so wie in einem Talisman.

Jede indische Sekte opfert andere Malas. Mala heißt in Sanskrit Kette. Vishnus Anhänger tragen Blumenmalas oder Perlen aus dem Holz der Tulsipflanze.

Manche Samen haben Längsrillen, aus denen man schließen kann welchem Gott sie geweiht wurden.

Buddhisten tragen gerne Malas aus Perlen des Bodhibaumes.

Kali trägt natürlich ein Mala aus Schädeln:

Meditationsmalas haben 108 Perlen die für die 108 Namen der angebetenen Gottheit stehen. Eine Perle gibt es zusätzlich, damit man während des Rezitierens der Mantren weiß, wann man damit fertig ist.

Man darf keinesfalls über die zusätzliche Perlen gehen, wenn man bei der 108. Perle angekommen ist, sondern muss dann rückwärts zählen. Wenn ich mal mein Mantra so oft rezitiere, werde ich ausprobieren, was passiert, wenn ich die 109. Perle mitzähle.

Weil man ja mit dem Zeigefinger in der Nase bohrt und als anständiger Hindu auf der Toilette seine linke Hand benutzt, darf man nur mit den anderen Fingern der rechten Hand Perlen zählen!

Den schmutzigen Boden, auf dem die Kühe und die Menschen ihre Notdurft verrichten darf die Kette keinesfalls berühren.

Wird die Kette um den Hals getragen, so bündelt sie die Energie und strahlt sie ab.

Besonders umständlich sind Heilstein– Malas. Diese müssen nämlich regelmässig gereinigt werden, damit sie wirken:

Buddhas Geburtstag am 8. April

Am 8. April ist Buddhas Geburtstag, der größte Feiertag der Buddhisten.

Obwohl Gauthama Siddharta Shakyamuni an einem Vollmondtag im Mai um 590 vor Chr. geboren wurde, wird seit Geburtstag am 8. April gefeiert. Er erlangte im Alter von 35 Jahren Erleuchtung. Buddha heißt im Sanskrit Bodhi, das bedeutet Erwachen. Jedes Wesen, das erleuchtet wird und seinen Geist voll entfalten kann, ist ein Buddha.

Dieses Fest nennt man in Japan Hana Matsuri, das Blumen-Fest, an dem das Buddha-Baby, mit Blumen geschmückt, auf einem weißen Elefanten zum Tempel kommt.
Ein Elefant legte einst eine Lotusblüte in den Leib der Königin Mahāmāyā, die daraufhin am 8. April 565 v. Chr. Gautama Siddhārta zur Welt brachte. Dabei erblühten überall Blumen.

An diesem Tag wird Amacha, Buddhatee gereicht, ein süßer grüner Tee, in Japan auch „Buddha-Blume“ genannt. Auch wird etwas von diesem süßen Tee über eine Buddhafigur gegossen um seiner Ankunft auf Erden zu gedenken. Der Legende nach bebte dabei die Erde und es regnete Blumen und Nektar, eben den Amacha-Buddha-Tee.
In den buddhistischen Tempeln in Japan werden davon große Mengen bereitet um den Geburtstag des Shakyamuni Buddha gebührend zu feiern.

Kühlschrankgottheit

Buddha war eigentlich gar nicht dick, wurde in China aber mit einer dickbäuchigen Speisekammergottheit verwechselt, die immer die Speisekammer füllte, wenn man ihr den Bauch rieb. Bei mir sitzt diese Figur jedenfalls jetzt im Kühlschrank, damit beide immer gut gefüllt sind – Bauch und Kühlschrank.