Tag-Archiv | Bodhisattwa

Die Antwort eines Bodhisattwas

Dunkle gesichtslose verschleierte Frauengestalten krochen aus den Spalten der Felsenhöhlen. Immer mehr von ihnen kamen durch das Wüstental auf mich zu. Mir wurde ganz unbehaglich und ich fühlte mich von ihnen bedrängt und ich hielt die Luft an.

Die Szenerie erinnerte mich an die Leprakranken aus „Jesus Christ Superstar“, die ihn bedrängten sie zu heilen:

Auf einmal schwebte aus einem Ikosaeder die Lichtgestalt eines sitzenden Bodhisattwas zu mir heran und durchdrang meinen feinstofflichen Körper, so dass ich glaubte, der Bodhisattwa selbst zu sein. Langsam wurde mein Atem wieder kräftiger und mit jedem Ausatmen wurden die dunklen Gestalten mit ihren schwarzen Gewändern lichter, bis sie schließlich ganz verschwanden und sich das ganze Tal lichtdurchflutet vor mir ausbreitete. Ich fühlte mich unglaublich leicht, wie ein transzendentes Wesen. War ich nun ein Bodhisattwa?

Nach dieser Meditation mit dem 8. Chakra, kam ich zu dem Schluss, dass der Bodhisattwa mir lediglich demonstrieren wollte, dass er nicht nur egoistisch im Nirwana schwebt, wie ich ihm unterstellt hatte, sondern sich durchaus auch ins Jammertal begibt um andere Wesen zu erlösen.

Wenn die Menschheit sich durch die wiedergeborenen Seelen entwickelt, tragen die „Erleuchteten“, die im Himmel oder im Nirvana schwelgen schließlich nicht zur Evolution der Menschheit bei.

Dieser Bodhisattwa aber hilft anderen Wesen, indem er die göttliche Kraft durch sich wirken lässt, bevor er selbst ins Nirwana eingeht, damit das Leben nicht mehr als Leid erfahren wird, welches überwunden werden muss.

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Vom Trauma zum Mitgefühl

Hat Euer Vater auch immer das Gefühl gehabt, dass nicht genug Essen da ist? Mutter meinte immer, das käme vom Krieg. Aber warum gibt es die gleichen Befürchtungen bei den jungen Männern auch, die waren doch gar nicht im Krieg und dürften nicht wirklich wissen was Hunger ist?

Dem scheint man jetzt auf die Spur gekommen zu sein:
Kriegskinder leiden unter den Erlebnissen des Zweiten Weltkriegs noch heute und sie haben das unverarbeitete Trauma in Form von Ängsten, Depressionen und psychosomatischen Beschwerden an die nächste Generation weiter gegeben. Das äußert sich in eingeschränkter Lebensqualität, weil die Erinnerungen wiederkehren und dann Krämpfe, Herzrasen und chronische Schmerzen auftreten.

Das Erlebte erscheint den Kriegskindern normal, egal wie grauenhaft es gewesen ist. Sie wußten zwar meistens noch die Geschichten zu erzählen, aber sie haben die dazugehörigen Gefühle verdrängt. Ihre eigenen Kinder haben die Ängste ihrer Eltern geerbt, leiden unter den Verlust- und Mangelerfahrungen, ohne den Krieg selbst erlebt zu haben.
Die Kinder von Vertriebenen fühlen sich oft heimatlos und entwurzelt.

Genforscher fanden Hinweise, dass ein Trauma das Erbgut verändern kann.
Wichtig sei es heute für Kriegskinder, über das eigene Schicksal zu reden, Sie müssen auch lernen, sich selbst und auch der nachfolgenden Enkelgeneration mehr Mitgefühl entgegenzubringen.

Quelle:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,610297,00.html

Hier ist ein video in dem Guan Yin, die Boddhisattwa des Mitgefühls mitteilt: wenn Liebe in eurem Herzen ist werden 1000 Hände dir zuhilfe kommen und du wirst mit 1000 Händen anderen helfen.