Tag-Archiv | Brahma

Dschjoti beim Mantrasingen mit Saraswati

Langsam schlängelte sich die alte Fluss- und Fruchtbarkeitsgöttin Saraswati in unseren Meditationsraum.

Später wurde sie als Tochter des Gottes Brahma inkarniert (wiedergeboren) und mit dem Gott Vishnu verheiratet. Der verschenkte sie dann an Brahma, damit sie ihm bei Schöpferaufgaben helfen konnte. Sie schenkte ihm hierfür das Gayatri- Mantra und so konnte er den materiellen Kosmos erschaffen.

Dann wurde sie die Göttin der Wissenschaft und der schönen Künste. Meistens kann man sie bei ihrem Reittier, der Wildgans finden. Am liebsten spielt sie auf der Vina. Damit sie gleichzeitig die Veden und eine Gebetsschnur tragen kann hat sie vier Hände. Die könnte ich auch manchmal brauchen.

Nun hatten wir also die Ehre die Gemahlinnen der drei Weltenschöpfer in unserer Mitte zu begrüßen:

Außer Saraswati besangen wir auch Lakshmi, die Göttin der Fülle und des Reichtums und die Gemahlin Vishnus.

Die Gemahlin Shivas, die Göttin Durga, die die mütterliche Liebe repräsentiert ritt auf einem Tiger.

http://www.youtube.com/my_videos?o=U

Als unser Mantra sich dem Ende zu neigte, schlängelte sich Saraswati zusammen mit Lakshmi und Durga wieder gen Indien, damit die Menschen dort von ihren Sünden befreit werden können, wenn sie von ihrem Wasser trinken. Sie hinterließ uns eine duftende Lotusblüte.

Zuversicht

Wenn meine Gedanken vertrauensvoll in die Zukunft gerichtet sind, habe ich ein gutes Gefühl und bin zuversichtlich, dass alles gut wird, auch wenn es jetzt noch nicht so aussieht. Ich weiß auch, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde. Auch sind die Nachrichten mit ihren Horrorszenarien nur Schein einer verzerrten äußeren Welt, die ja bekanntlich schon mehrmals untergehen sollte.

An meiner Seite fühle ich aber meinen Schutzengel, meine unnötigen Ängste nimmt und der mir bei Gefahr stets weiterhilft. Schaue ich tiefer, so nehme ich Gottes Engel wahr, die unsere Welt beschützen.

Erst wenn Brahma aus der Hindu- Kosmologie am Ende des Tages seine Augen schließt, vergeht das Universum und wenn er aus seinem Schlaf erwacht und seine Augen öffnet, entsteht ein neues Universum. Ein Tag im Leben von Brahma dauert 4320 Millionen Menschenjahre.

Die vier Kerzen

Ich wünsche Euch Zuversicht für den heutigen und alle nachfolgenden Brahma- tage. 😉

Mahadeva

Mahadeva

Mahadeva is the mightiest of the gods, also called Shiva and he has three faces which symbolize creation, presence and destruction or past, presence and future…He came out of Brahma`s forehead. Shiva also has 1008 other names, one of them is Shankar. He is looking rather funny for modern people’s taste: with tiger skin and cobras round his neck, long hair tied up on the top of his head, made up with a crescent moon and a third eye on the forehead. In his hands he holds a trident and a drum, to generate the beat for his cosmic dance.

Here is Katharina Safiya dancing gracefully to the music of “Mahadeva” :

At 0:37 of the next video you can see the statue of Shiva Nataraja from the CERN institute in Switzerland, the largest physics laboratory in the world.
There is a panel from The Department of Atomic Energy, Government of India, that writes:

„O Omnipresent One, the embodiment of all virtues, the creator of this cosmic universe, the king of dancers, who dances the Ananda Tandava in the twilight, I salute thee.“
Ananda Tandava is the dance, where shiva enjoys his creation.

The music in this video is from Anoushka Shankar, the daughter of Ravi Shankar.

The mantra is invoking the power of the Indian God of destruction „Shiva – the auspicious one“, as „Mahadeva – the great light“:

shankara sri mahadeva
hare hare shiva mahedeva
shankara sri mahadeva
hare hare shiva mahedeva

Vom Weltenei zum Osterei

Das Ei ist ein Symbol für das Leben, die Fruchtbarkeit, die Wiedergeburt und die Unendlichkeit, da es Träger des Lebens und der Lebenserneuerung ist. Die Vorstellung, dass das Weltall ein lebendes Wesen ist, reicht weit zurück:

Flamingoei

Am Anfang erhob sich die älteste griechische Göttin, Eurynome nackt aus dem Chaos, trennte den Himmel von den Wassern und das Licht von der Dunkelheit. Dann begann sie zu tanzen. Sie tanzte immer ekstatischer auf einer Welle gen Süden, als sie plötzlich bemerkte, dass da noch der Nordwind, den sie durch ihre Bewegung ausgelöst hatte, war. Sie ergriff ihn und rieb ihn zwischen ihren Händen, bis er sich in die große Schlange Ophion verwandelte, die sich um ihre Glieder schlang und sich mit ihr paarte. So wurde Eurynome vom Nordwind schwanger, und legte darauf als Taube das Weltenei. Ophion aber wand sich 7 x um das Ei, bis es ausgebrütet war und daraus die gesamte Schöpfung schlüpfte und damit die Menschen sich daran erinnern, werden die ältesten Tierarten der Welt auch heute noch aus Eiern geboren.

In der chinesischen Mythologie heißt es: „Am Anfang aller Zeit gab es nur Dunkelheit und
Chaos. Diese Dunkelheit hatte die Form eines Eies und in sie wurde das erste lebende Wesen hineingeboren. In der indischen Mythologie wuchs das goldene Ei aus einem Samenkorn, das auf dem kosmischen Ozean umhertrieb. Brahma schlüpfte aus diesem Ei und teilte sich selbst in ein männliches und ein weibliches Wesen. Auch im alten Ägypten spielt das Ei eine Rolle in Mythen über die Entstehung der Welt.

Teil 2:

Die Menschen in Hermopolis erzählten von dem Urhügel wo eine Gans ein Ei legte, aus dem der Sonnengott Re entschlüpfte. Auf den Mauerfriesen antiker Jupitertempel symbolisieren Ei-Ornamente die Zeugungskraft Jupiters. In römisch- germanischen Gräberfeldern wurden Eier aus dem 4. Jahrhundert als Grabbeigabe gefunden.

Ein Riesenei fiel aus dem Himmel in den Euphrat. Die Fische rollten es an das Ufer, wo die Tauben es ausbrüteten und Venus, auch Astarte genannt, kam heraus. Deshalb wurde das Ei das Symbolder Astarte oder Ostera.

Früher wurden die Ostereier als Fruchtbarkeitssymbole der Frühlingsgöttin Ostara zum Opfer gebracht und rot angemalt, der Farbe des frischen Blutes der Göttin Ostara. Das frische, hellrote Blut galt ebenfalls als Zeichen besonderer Fruchtbarkeit. Junge Mädchen, die zu Ostara ihre erste Monatsblutung bekamen, wurden besonders verehrt. Ihr Blut galt als heilig. Es wurde aufgefangen und zum Segen der Ernte in einem Ritual der Erde übergeben, um die Fruchtbarkeitder Felder magisch zu verstärken. Später wurden die Eier in den Farben der Natur bemalt, wobei jede benutzte Farbe eine rituelle Bedeutung hatte. Man färbte die Eier mit Zwiebelschalen, Blauholz, gefärbten Stofffetzen und Stechginster.


Die Musiker des Universums

Die ersten Musiker waren Brahma, Vishnu und Shiva, die ewige Dreieinigkeit. Der Tänzer Shiva bestimmte den Rhythmus und erschuf mit seinem göttlichen Schöpfungstanz das Universum, aber er zerstört es auch wieder. Brama und Vishnu bestimmten den Takt. Brahma schlug die Zymbeln und Vishnu die Trommel. Die Göttin der Weisheit und der Kunst, Sarasvati spielt auf einem Saiteninstrument, der Vina. Krishna lockt mit den berückenden Melodien seiner Flöte die im Maya (Täuschung)umherirrenden Seelen zurück.
Diejenigen die ihr Leben vor dem Fernseher oder dem Computer zubringen haben ihn wohl noch nicht gehört, weil die Programme so laut sind.

Aber Sai Baba schreibt:

Sei wie die Flöte in der Hand Gottes,
leer und ohne eigenen willen.
Dann wird dich Gott an seine Lippen setzen
und durch Dich göttliche Melodien spielen,
welche alle erfreuen werden.
Dann wird Dein Atem der Atem Gottes werden.

hier ein link zu den Melodien Krishnas:

Für diesen Beitrag inspirierte mich Sarangijis Kommentar zum Arkhanda-singen.