Tag-Archiv | Buchhorn

Friedrichshafen und die Seehasen

Ich fand die Metropole der Seehasen weder in meinem Navi noch auf der Karte auf Anhieb, obwohl es die zweitgrößte Stadt am Bodensee ist.

Zum Glück hatte sich für diesen Tag die Nasse Sophie verabschiedet und nur noch einige Nebelschwaden hingen am Vormittag über dem See. Aber mittags hatte sich die Sonne schon energisch Zutritt verschafft.

Seehasen hießen die früheren die Bewohner von Friedrichshafen und anderen Orten am Bodensee. Deshalb waren sie auch an den Brunnen zu bewundern.

Von Weitem sah ich bereits das Wahrzeichen der Stadt, die beiden Kuppeltürme der barocken Schlosskirche, die um 1700 erbaut wurde. Davor stand hier einmal eine kleine Kirche, die dem Apostel Andreas geweiht war und daneben ein Frauenkloster zu Ehren des Heiligen Pantaleon.

Das Schloss wurde 1654 von den Benediktinern gebaut und kam dann in den Besitz des Königreichs von Württemberg. König Wilhelm I. von Württemberg ließ es zur königlichen Sommerresidenz umbauen.

Blauregengeister

Leider konnte ich nicht in dem schönen Park lustwandeln, weil er hinter Gittern war und die herzogliche Familie einen Teil der ehemaligen Residenz bewohnt und ihn als Garten benutzt.

Also schlenderte ich die wunderschöne Uferpromenade entlang, labte mich am leckeren Eis, während ich die Darbietungen der Straßenkünstler bewunderte. Überall waren hübsche Brautpaare in der Umgebung des Botschafter fürs den Frieden, der Klangschiff hieß.

Zur Erinnerung an den schönen früheren Namen Buchhorn, wurde noch ein weiteres Wahrzeichen von Friedrichshafen gebaut, nämlich der Buchhorn- Brunnen, mit dem Baum, den Bucheckern und dem Horn. Hier, am Lieblingsplatz der Naturgeister fand ich auch ein paar Seehasen.