Tag-Archiv | Dualismus

Frühlingsmeditation

Mein Körper wandert durch die Natur und ich erlebe innerlich etwas ganz anderes, als was ich außen wahrnehme. Die Kräfte des Himmels steigen auf und nieder, während ich mit meinem Bewusstsein durch die Zeitalter wandere und mein Alter verändert sich ebenfalls. Deshalb muss ich es im Blog auch hin und wieder abändern. 😉

Frühlingsgeister

Mal befinde ich mich im mythischen Zeitalter indem ich hellsichtig traumhafte Bilder schaue, dann wieder tauchen plötzlich Gedanken, Personen, Tiere oder Wesen auf.

Ich lasse mich in das Reich der Imagination gleiten, in der ich mich geborgen fühle. Dort werden mir zuweilen der Sinn und die Bedeutung meiner Fantasien bewusst, so dass ich sie verstehen kann.

Manchmal befreie ich mich vom Dualismus von Gut und Böse, weil nichts mehr so ist, wie es scheint und alles vom Standpunkt des Betrachters abhängt.

Es gibt verschiedene Arten zu denken: in Bildern, in Worten, in Tönen oder in Gerüchen, mit dem Verstand und mit dem Herzen. Viele Menschen sind so sehr in ihrer eigenen Denkweise gefangen, dass sie die Welt der anderen überhaupt nicht zulassen wollen. Sie werten und beurteilen von ihrem Standpunkt aus.

Aber jeder hat seinen Platz in der Welt, auch wenn manche ihm diesen nicht zugestehen wollen. Die Wertung unserer Zeit liegt darin, dass die Menschen an ihrem Geld, ihrer Intelligenz und ihrer Macht über andere bewertet werden. In der Welt der Formen, in der die physikalischen Gesetze gelten, werden nicht nur Dinge, sondern auch die Menschen gemessen und gewogen.

Während meine Persönlichkeit verschwindet, strecke ich die Fühler meiner Fantasie aus und die Bilder strömen im bunten Wechsel in meine Seele. In dieser mythologischen Welt, in der ich göttliche Mächte schaue, kann ich mich entfalten und entwickeln. Meine Seelen- und Geisteskräfte erscheinen als Geistwesen, meine Triebkräfte als Tiere.

Ich tauche ein in die Gewässer der Quellgeister, treffe den Volksgeist als Wanderer zwischen den Menschen und tanze mit den Frühlingsgeistern zu deren lieblicher Musik .

Mit meinen geistigen Fingern begreife ich die Welt, die alsbald zu funkeln beginnt. Ich entdecke die Schätze in der Tiefe meines Herzens.

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