Tag-Archiv | Ego

2.Die Erschaffung des Lichtes

Matisse blaues Fenster

Die Sonne schien durch die riesigen blauen Glasfenster.

Violinmusik verzauberte meine Ohren und ich träumte wie Chagall mir erklärte, dass Blau die Farbe der Transzendenz sei und wie ich die Erschaffung des Lichtes von rechts nach links an den verschiedenen Schöpfungstagen lesen muss.

Kreise blitzen durch die Nacht. Das Fenster wurde heller. Tiere und Menschen und Engel erschienen.

https://www.youtube.com/watch?v=kkKBQwaE_Ug&feature=youtu.be

Plötzlich erschien Shiva auf dem Thron Gottes. Er stieg herab, meinte, dass ich nicht so viel auf die Künstler, die ihr Ego feiern, hören soll und mich lieber in dem alten Olivenhain an den Naturgeistern erfreuen soll. Dort würde ich das Licht nicht nur durch eine Scheibe wahrnehmen, sondern direkt im Herzen erfahren.

Olivenbaumgeist

Dass wir unser Leben freiwillig hinter Scheiben verbringen sei überhaupt völliger Unsinn, meinte Shiva während er mich nach draußen  zerrte.

 

Werbeanzeigen

Mobilé Meditation

Mobilé

Ich bin Teil eines Mobilés und sobald ich mich bewege, bewegen sich alle Figuren darin mit.

Die hellen klaren Töne klingen in meinem Herzen und ich gebe mich ihnen hin. Es eröffnet sich mir eine neue Welt voller Harmonie und Poesie.

Ich bin ganz frei von meinen Alltagssorgen und betrachte die Pirouetten, die die anderen Seelen an ihren Fäden drehen.

Wir alle schwingen nun auf einer höheren Ebene und fühlen uns ganz leicht und glücklich, beschützt durch die Liebe, die aus unseren Herzen strömt. Wir strahlen unsere Liebe in die Außenwelt hinein, um denen, die ihre Herzen öffnen, ebenfalls ein solches Glück zu ermöglichen.

https://www.youtube.com/watch?v=admEP4U7fpY&feature=youtu.be

Diejenigen aber, die dagegen ankämpfen, dass sie ihr Ego dafür hergeben müssen, wollen keine Mobilés unserer Art bei sich haben und bekämpfen uns, die wir sie dennoch lieben…

Shivaratri Shivas weibliche Hälfte Parvati

Shiva besteht, wie wir Menschen auch, aus zwei Hälften. Beide laden mich mit ihrem lieblichen Lächeln, das ihre Lippen umspielt ein, ihrem jeweils einzig richtigen Weg zu folgen.

Shiva Parvati

Shivas weibliche Hälfte, Parvati, deren Wangen im Purpur der göttlichen Gnade gefärbt sind, ist anmutig und ihr Blick war strahlend wie die Sonne. Sie umgarnt mich mit der Aussicht auf weltliche Freuden und Genüsse.

Shivas männliche Hälfte ist nur mit einem Fell bekleidet. Obwohl sein Antlitz tiefe Verinnerlichung zeigt, funkelt sein Blick wie die Sterne am Himmel, während er mich vor Parvatis honigsüßen und egosteigernden Wein warnte. Wo Freude ist, da ist auch Leid.

Er erinnert mich an die Vergänglichkeit des irdischen Lebens und lässt mich an meine Tränen und schlaflosen Nächte denken.

Ich erwähne aber auch, dass nicht nur Wege mit Disteln, Dornen und Gestrüpp ins Paradies führen.

Er empfiehlt mir, lieber aus dem kosmischen Milchozean trinken. Sein Reich sei nicht gespickt mit Einsiedlerhöhlen, in denen gefastet wird und wo man sich selbst kasteit. Es lauern in der Einöde auch nicht überall bösartige Dämonen, weil er sie mit seinem Dreizahn alle besiegen würde, meint er. Immerhin stände er ja auf dem Dämon der Unwissenheit. Während er dabei ärgerlich shimmyartig sein Haupt schüttelt, steigt ein wohlriechender Duft aus seinen Haaren. Der Klang Shivashallt durch die Nacht:

Shiva tanzt mit mir die kosmischen Sprünge, Funken schlagen aus seinen Augen, die mich in Ananda, den ekstatischen Zustand, in dem sich das Ego auflöst, bringt. Statt Abhängigkeit fühlte ich Freiheit.

Der Lauf Parvatis Sonne erscheint mir nun viel zu langsam. Shivas Glanz blendet mich und flößt mir Ehrfurcht ein.

Ich küsse seine lieblichen Lotusfüße, die bezeugen, wie gerne er damit über die Erde schreitet und blinzele dabei heimlich unter sein Fell.

In der Mitte seines Antlitzes liegt sein geschlossenes drittes Augen im Nebel, mit dem er alles wahrnimmt. Ich hoffe, dass er es nicht öffnet, denn dann würde er möglicherweise voller Wut mit den Füßen aufstampfen und mit seinem Feuer die gesamte Schöpfung vernichten.

Endlich sind sie wieder aufgewacht

Spiegelfröscheübereinander1

Seit Wochen schaue ich schon nach ihnen und heute, am ersten schönen warmen sonnigen Frühlingstag waren sie plötzlich wieder da, meine Grasfrösche, bestehend aus einem Pärchen und ein einzelnes Weibchen, das sich leider nicht fotografieren lassen wollte. Ihr Ego ließ auch das Filmen nicht zu, weil sie sich dabei nicht aufs Schwimmen konzentrieren könne. Sie fand sich wohl nicht schön genug. Vielleicht hat sie deswegen kein Männchen…

Reinkarnationstherapie

Ingrid Vallieres hielt bei den Esoterik-Freunden den spannenden Vortrag: „Reinkarnation & Zeitenwende“

http://www.cmipastlife.de/ingrid-vallieres

Die mir wichtigen Punkte über die Reinkarnationstherapie habe ich hier zusammengefasst:

Um unser Schicksal zu verstehen und unsere Probleme zu lösen, müssen wir zu ihrem Ursprung zurückgehen und deshalb unsere früheren Leben betrachten.

Die Seele ist ein spirituelles Wesen und sucht sich ihr Leben selbst aus. Sie sucht eine Begrenzung in einem Körper, der sie anzieht, sobald sie sich danach sehnt. Unsere Seele will Erfahrungen sammeln um sich positiv zu entwickeln. Indem sie Stärken entwickelt und Schwächen überwindet.

Wir lernen somit Charaktereigenschaften zu entwickeln und akzeptieren, dass wir manchmal nichts tun können oder wir überwinden schlechte Eigenschaften.

Alles an das wir uns erinnern, was wir wiederholen oder was uns beschäftigt, gibt Hinweise auf unsere früheren Leben. Das sind unsere Themen.

Spuren aus unseren früheren Leben finden sich in Vorlieben, Talenten, Gesten, Kleidung, Büchern, und Musik. Oft bleiben Gesten von früher übrig, wie das Hineinschieben der Hände in die Ärmel.
Jemand schlurft heute, weil er früher im Kloster lebte. Ein anderer hat O- Beine weil er viel auf dem Pferd geritten ist.

Emotionen sind Erinnerungen an frühere Leben. Wird uns das bewusst, erlischt die Emotion.

Abneigungen, Blockaden, unangenehmen Gefühlen und Ängste waren früher ein Überlebensschutz und geben ebenfalls Hinweise auf unsere früheren Leben.

Schlechte Noten in Mathe können daher kommen, dass man wegen falscher Berechnung getötet wurde. Blockaden bedeuten aber auch, dass man das mal sehr gut konnte.

Sprachhemmung, Stottern in diesem Leben rühren möglicherweise daher, dass man früher zu direkt war, was zum Tod führte. Wer heute zu viel isst, ist vielleicht früher verhungert.

Beim Tod erfolgt die Einprägung des Traumas. Das Unterbewusstsein speichert die vorhergehenden Umstände.

Es findet ein Ausgleich statt, so dass wir heute darunter leiden, was wir anderen damals zugefügt haben. Wir sind auch verantwortlich für unsere Leben. Übervorteilen wir jemanden, so werden wir im nächsten Leben dasselbe erleiden.

Manchmal verliert die Seele während des Lebens im Körper ihr Ziel aus den Augen. Wenn es ihr bewusst wird, fragt sie sich: wie ist das Leben gelaufen? Sie folgt immer dieselben gespeicherten Informationen. Angelegenheiten wie Berufsleben, Beziehungen, Sterben usw. gestalten sich immer gleich, so dass Anfang so aussieht wie das Ende. Dazwischen findet das Leben statt. So wie eine Beziehung endet, war sie schon immer.

Krankheit ist ein Abbild, von dem was der Mensch macht. Ist er dickköpfig und hat Herz-Rhythmus -störungen und Hochdruck oder ist er eher zu passiv und hat Unterdruck?

Hat er die Zeichen beiseite geschoben oder nicht gedeutet? Wenn ich mir darüber bewusst war und darauf geachtet habe, belastet es mich nicht. Der Mensch leidet nur unter dem eigenen Versäumnis, nicht unter den Gegebenheiten. Wenn man den eigenen Weg geht, gibt es keine wirklichen Probleme. Wenn wir uns verraten ist das Leben nicht mehr lebenswert. Man sollte sich bei Entscheidungen immer die Frage stellen: kann ich damit leben?

Dieselben Probleme kreisen und tauchen immer wieder auf.

Probleme erscheinen manchmal in Gestalt eines Freund der uns unser Potential entlocken will. Ein Unglück kann sich später als Glück erweisen. Wir sollten uns fragen, wovor will uns das Problem bewahren?

Die karmischen Lernaufgaben hängen vom Charakter ab.

Der Beruf und das Muttersein sind nur Vehikel, sie sind die Form. Oft ist die Terminhektik nur ein Hamsterrad. Man kann auch in einer einsamen Hütte eine innere Entwicklung machen.

Lernaufgaben können solche sein wie Selbstvertrauen zu entwickeln um Minderwertigkeitsgefühle zu überwinden. Ungeduld heißt, man soll nicht in einer Situation ausharren, sondern soll mehr Geduld und Gelassenheit entwickeln. Einer muss lernen vor Gruppen zu sprechen, ein anderer den Mund zu halten. Die oberste Instanz ist immer das persönliche Gewissen, für das man eventuell Gesetze übertreten muss. Das Oberbewusstsein weiß, was ich benötige.

Alle Verwandte und Personen, die etwas auslösen sind karmische Wiederbegegnungen. Da laufen Programme ab. War jemand früher in einer vereinnahmenden Ehe, bekommt er jetzt Partner, die sich nicht binden wollen.

Du hörst mir nie zu, kann bedeuten, dass jemand sich vor dem Richter nicht verteidigen konnte.

Weitere Beispiele, die von früheren Leben gegeben sein können sind:

-Der Partner spielt Vormund.
-Die Gouvernante, die ständig jemanden kritisiert…

Wichtige Fragen, die man sich stellen sollte, damit man etwas herausfindet sind:

Wo haben sie sich kennengelernt? Welchen Eindruck hatten sie voneinander. Beim ersten Gespräch spricht man sofort über Karma-Themen. Wie war die erste Verstimmung? Wie verlaufen Streitgespräche, wörtlich?Was schätze ich an ihm?

Was hat z. B. die Mutter einem vorgeworfen? Sie hatte im früheren Leben Recht, da war das eigene Leben in Gefahr. Das gilt aber im jetzigen Leben nicht mehr.

Wie fühlen sich bestehende Schmerzen an? Kopfweh fühlt sich vielleicht wie ein Kopf zwischen 2 Platten gepresst an und weist auf eine mögliche Todesursache hin.

Wir sollten uns immer Fragen, was wir daraus lernen sollen und Leiden in Lernen wandeln.

Zu dieser Thematik gibt es noch viele Videos auf youtube, wie z. b. dieses hier: