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Kaulquappen- Transformation und Wiedergeburt der Frösche

Grüner Wasserfrosch

Als sich am Anfang der Welt das Wasser von der Erde trennte, musste sich der Frosch das Hüpfen angewöhnen, weil es zwischen dem Schlamm nur große Löcher und Spalten gab. Sie springen bis zu 20 Mal weiter, als sie lang sind und können im Wasser und auf dem Land leben.

Alle Kulturen kennen Frösche, weil sie überall leben und einst bedeckten sie sogar das ganze biblische Ägypten. Die alten Ägypter beteten sogar zu einer Froschgöttin Heket, die ein Froschgesicht hatte und die Göttin der Geburt war.

Der Frosch ist ein Meister der Transformation. Spirituell steht der Frosch für die Verwandlung.

Zuerst entwickeln sich aus dem Ei die Larven, die durch Kiemen atmen:

hinweis

Dann bilden sich Kiemen und Schwänzchen zurück und die Beinchen wachsen.

Hier schwimmen die Kaulquappen zum Luft holen an die Wasseroberfläche:

Wenn der Frosch nach drei Jahren ausgewachsen ist, geht das ganze wieder von vorne los.

In vielen Kulturen ist der Frosch ein Fruchtbarkeitssymbol.Der Frosch steht in der Mythologie für Wiedergeburt und Fruchtbarkeit und damit für den Kreislauf von Tod und Wiedergeburt.

Hier sonnt sich ein grüner Frosch und wartet wohl auf einen Partner:

In der asiatischen Mythologie bringt der dreibeinigen Frosch mit einer Münze im Maul Glück. Deshalb wird er im Feng-Shui, mit dem Gesicht in das Hausinnere gerichtet, in die Nähe der Haustür gesetzt. So holt er das Glück ins Haus.

Hier könnt Ihr einen Frosch für Euch orakeln lassen:

http://www.astrolantis.de/frosch-orakel.php

Schreibt mal, was er Euch geantwortet hat.

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Wie ich Gründonnerstag feiere

Grün kommt von greinen und heißt weinen. Aber weinen will ich nicht. Für mich ist Grün eine Farbe der Hoffnung und der Zuversicht. Also mache ich etwas anderes:

Heute, am Gründonnerstag kleide mich nur grün. Auch esse ich nach altem Brauch nur Grünes, um die Kraft des Frühlings aufzunehmen und so das ganze Jahr gesund zu bleiben.

Leider kann ich die in grünes Papier gewickelten Gründonnerstags-Eier nicht mehr in der Kirche weihen lassen, weil ich sie bereits zum Frühstück verspeist habe. Nun habe ich eben keinen Schutz gegen Schlangenbisse mehr und Hexen erkenne ich auch ohne Gründonnerstags-Ei an ihren grünen Augen.

Auf der Fensterbank wachsen jede Menge Kräuter. Im Garten werde ich die Brennnesseln ernten und eine leckere Brennnessel-Blätterteigrolle daraus bereiten. Danach wird gesät und die Pflanzen werden geschnitten. Wenn ich dann fix und fertig bin, geht es ab in ein schönes grünes Fichtennadelbad zum Entspannen.

Auch wenn Ihr heute kein Grün tragen wollt, werde ich Euch nicht grün sein.Ich stelle Euch ein Video zu kräftig mitsingen ein:

Was ich mal über die Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag geschrieben habe könnt Ihr hier lesen:

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/04/01/nacht-gruend Gründonnerstag, grün, Hoffnung, Ei,

Reisevorbereitungen für meine Tattwareise

Ich sitze aufrecht mit geradem Rücken auf meinem Meditationskissen. Meine Begleiter liegen leicht schräg vor mir, an die Wand gelehnt und warten im indirekten matten Licht meiner Salzkristalllampe darauf, von mir auserwählt zu werden. Oder wählen sie mich aus?

Ich betrachte sie, ohne mit der Wimper zu zucken, so lange bis sie vor meinen Augen verschwinden und sich meine Augen von alleine schließen.

Nun taucht einer von ihnen vor meinem inneren Auge auf. Er ist nun andersherum- farblich. Er erscheint mir nun in seiner Komplementärfarbe. Ich steige durch ihn hindurch und befinde mich in einer anderen Welt. In der Tiefe meiner Seele.

Mit lauter Stimme soll ich nun unsere Reise beschreiben, damit sie plastischer wird und damit ich nachher alles wieder abrufen kann. Aber mir verschlägt es erst einmal die Sprache. Ich betrachte, beobachte und staune….

Nach dem Zurückkommen aus der Tattwasphäre verabschiede und bedanke ich mich bei meinem Begleiter und darf wieder durch ihn hindurch in meine Welt hinein. Ich recke und strecke meine Glieder und öffne meine Augen.

Dann lege ich meine Begleiter wieder an ihren Platz:

o Das gelbe Quadrat, welches Erde, den Körper, die Materie und das Selbstbewusstsein symbolisiert.
o Das rote Dreieck, das für Feuer, Kraft, Dynamik und Willen steht.
o Den hellblauen Kreis, der Luft, Kommunikation, Intellekt darstellt.
o Den silbernen Mond, der das Wasser und das Gefühl, das Kind und das Volk bestimmt.
o Das violette Ei: das Unbewusste, der Archetyp und der Heilige Geist.

Das Sanskritwort Tattwa bedeutet Energie.

Krishna verkörpert die transzendentale Liebe, die einst nur für Auserwählte war.
Sri Caitanya Mahaprabhu erbrach mit seinen 5 Anhängern des Pancha-tattva das Siegel und machte die transzendente Liebe für alle zugänglich. Dies wird in den Waschungen der 5 Tattwas wiederholt:

http://mayapur.com/node/1054