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Die zerfallenen Schuhe

zerfallene Schuhe

Endlich hatte ich mal wieder eine Gelegenheit meine schönen goldenen Sandalen aus dem Schuhschrank zu holen und dann sehen sie aus, als ob Ratten daran genagt hätten. Aber der Schuhschrank war verschlossen und die anderen Schuhe waren alle in Ordnung.

Klar, dass Kunststoffe unterschiedlich auf die Umwelt reagieren, aber mit so etwas hatte ich nicht gerechnet.

Hydrolyse heißt dieser chemische Prozess, bei dem sich die Weichmacher verflüchtigen. Aber eigentlich waren diese Sandalen schon immer ziemlich hart.

Und jetzt heißt es wieder, dass die Konsumentin zu viel Müll macht. Und wenn ich jetzt barfuß zur Geburtstagsfeier gehe, gehen ja wieder Arbeitsplätze in der Schuhindustrie verloren…

Jetzt weiß ich jedenfalls, warum sich die Frauen früher ihre Schuhe selber gehäkelt haben. Hüttenschuhe zum Selberhäkeln gab es übrigens auch schon beim Aldi.

Bonusmarkt

Beim Einkaufen fand ich neulich in einem kleinen Laden alle Lebensmittel, die ich sonst immer nur beim REWE bekomme. Ich wunderte mich zwar etwas über das Personal, aber dann fiel mein Blick auf einen kleinen grünen Zettel:

Unser Lieferservice für Sie

Kostenlos im Nahbereich!

Das kam mir irgendwie merkwürdig vor. Den Kassierer traute ich mich nicht danach zu fragen.

Am nächsten Tag schaute ich auf den Zettel. Da war ein link drauf:

http://www.bonusmarkt.de.

Ich schaute ins Internet und fand:

BONUS bedeutet: Berufliche Orientierung, Nachbarschaftsläden und Service gGmbH.

Hier lernen benachteiligte Jugendliche und Langzeitarbeitslose, die nur geringere Chancen auf unserem Arbeitsmarkt haben, Fachkenntnisse des Lebensmitteleinzelhandels.

Außerdem versorgen die Bonus-Märkte die Umgebung mit Lebensmitteln.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bonus-Markt

Das Rätsel ist nun gelöst und scheint mir eine tolle Idee zu sein, vor allem für ältere und kranke Menschen, für die das Tragen der Einkäufe entfällt.