Tag-Archiv | Elementargeister

Die Undinen in meinem Gartenteich

Mit dem Osterwasser hatte ich auch ein paar Undinen mitgebracht. Sie pflegen das Lebenswasser mit ihrem Gesang zu hüten.

Guru

Undinen sind Elementargeister ebenso wie Gnome und Salamander. Da Undinen weibliche Wassergeister sind, springen sie gerne durch die Wellen und lieben Musik und Tanz.

Sie stehen eng mit der Kraft des Mondes in Verbindung. Nun baden sie in meinem Gartenteich, im Sommer werde ich sie mit an den Ozean nehmen, dann können sie dort auf den Wellen reiten.

Da Undinen Zugang zur Gefühlswelt haben und zur Intuition lehren sie uns unsere Gefühle wahrzunehmen.

Heute Nacht, in der Nacht zum 1. Mai öffnet sich wieder das Tor. Wenn ich das plätschernde Ge¬räusch vernehme, werde ich wieder durch die Wasserlandschaft tauchen. Dann werden die Undinen singend herbei schwimmen und mich mit auf ihre wunderbare Reise nehmen:

Dschjoti beim Mantrasingen mit den Naturgeistern

Sanfte betörende Harfen- und Flötenmusik mischte sich unter die Klänge der Violine und ich vernahm die Naturgeister im Stampfen des indischen Harmoniums, als wir wir „radhasoami deva devi, radhasoami sat nam“ sangen.

Unser Mantra lockte die Naturgeister herbei.

Ein Schleier des Zaubers breitete sich über uns aus und mein Herz wurde ganz weit, als ich die glanzvolle Schar betrachtete.

Mit klingelnden Glöckchen tanzten die Feen immer wieder aus der Dunkelheit heraus und verschwanden wieder um sogleich in neuen Energieschwaden wieder aufzutauchen. Diese anmutigen Geschöpfe schienen sich stets zu verwandeln, mal in menschenartige Wesen, mal in Tiere oder Pflanzen, aber auch in Flammen, Nebelspiralen und vieles mehr.

Ein Licht wie Abermillionen von Glühwürmchen ließ unseren Meditationsraum erstrahlen und ein Duft wilder Rosen umgab uns, als die Naturgeister und Elementarwesen uns umkreisten.

Ein Geist der Lüfte ritt auf einem kräftigen Windhauch durchs Fenster herein und bezauberte uns mit seinem Gesang. Er entfachte eine riesige Flamme in unserer Mitte und löschte sie auch wieder mit einem regenbogenfarbenen Wasserstrahl.

Feenringe, die lichterkranzartig glitzerten schwebten über unseren Köpfen und hielten uns gefangen in der Feenwelt. Wir mussten pausenlos unser Mantra rezitieren, bis wir wieder frei gelassen wurden. Dabei kam ich ganz schön in Atemnot:

Als die letzen Töne verklangen, löste sich die ätherische Schar wieder auf und nur noch ein paar Kirschblüten vor uns auf dem Boden erinnerten an sie.