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Meryem ana

Es lohnt sich zu Marias Haus auf dem Nachtigallenberg (Bülbül Dağı) im Ruinenfeld von Ephesus zu pilgern. Dann werden euch nämlich laut Pius X. sämtliche Sünden erlassen. Dort entspringt eine Quelle von wo aus ein Bächlein an der Geburtsgrotte der Artemis vorbeifließt.

In Ephesus wurde die uralte Muttergöttin Artemis Ephesia als Natur- und Fruchtbarkeitsgöttin, aber auch als Kriegsgöttin und Todesgöttin von einer matriarchal ausgerichteten Gesellschaft verehrt. Die Frauen identifizierten sich mit der Großen Mutter und schrieben ihr alle weiblichen Eigenschaften zu.

Im Artemision, dem Tempel der Artemis fanden die Einweihungen in die Artemis-Mysterien statt. Der frauenfeindliche Apostel Paulus, versuchte die Epheser vom Glauben an ihre Große Göttin abzubringen. Die verjagten ihn aber mit Sprüchen wie:
„Groß ist die Artemis von Ephesos!“

Obwohl das Christentum schließlich doch siegte, überlebte die Große Göttin von Ephesos in der christlichen Muttergottheit Maria. Beide wurden mit einer Mondsichel dargestellt.

Mondtänzerin

Diesen Sacred-Dance tanzten wir besinnlich und meditierend:

Meryem Ana (Mutter Jesu) von Fuat Saka:

hier sind die Tanzschritte dazu:

Die Frauen tanzen erdgebundener, also weniger kraftvoll als die Männer. Sie verwenden anmutige Bewegungen, kleinere Schritte, Sprünge und Tritte.

Musik und Bewegungen unserer Ahninnen entzünden wieder das Feuer unserer Lebensfreude und berühren unsere Herzen durch Tänze und Melodien die im südeuropäischen und südosteuropäischen Raum authentischen erhalten wurden.