Tag-Archiv | Essig

Mantrensingen gegen Adventszauber

Magischer Adventskranz

Ich stand friedlich Weihnachtslieder vor mich hin trällernd in der Küche und setzte meine Hyaznthenzwiebeln in ihre speziellen Hyazinthengläser.

Als ich mit zwei Gläsern in den Händen die Kellertreppe hinabstieg, um sie ins Dunkle zu stellen und um nach geeigneten „Hütchen“ zu suchen, stach mich etwas ins Ohrläppchen.

Schnell stellte ich die Hyazinthen auf die Waschmaschine und untersuchte, ob es ein floh, eine Wanze oder eine Spinne war. Aber ich fand nichts.

Dann fing plötzlich das Ohr kräftig an zu jucken und ich kratzte, rieb und scheuerte. Aber es wurde immer schlimmer. Das Jucken breitete sich aufs ganze Gesicht und den Hals aus und ich stand inzwischen wieder in der Küche und überlegte, woher der Juckreiz wohl herkäme. Gefrühstückt hatte ich noch nicht. Also mußten wohl die Hyaznthen schuld sein.

Schnell wusch ich mir mit Spüli kräftig die Hyazinthen-Händen und die Ohrläppchen, aber es half nicht.

Im Internet fand ich so schnell kein Gegengift, es wurde nur erwähnt, dass gelegentlich allergische Hautreaktionen nach Kontakt mit den Zwiebeln auf treten.

Da fiel mir die Essigflasche ins Auge und ich schnappte sie mir und rieb die betroffenen Stellen kräftig damit ein und weg waren die bösen Geister.

Vorsorglich rieb ich alles noch mit Babypuder ein.

Später las ich, dass Hyazinthen Salicylsäure in Blättern und Blütenstielen, Kalziumoxalate in Zwiebeln, Saponine in Zwiebeln und Samen enthalten. Da konnte Seife natürlich nicht helfen.

Dann fand ich eine sehr interessante Seite und las, dass die Ursache von so einem heftigen Juckreiz in der spirituellen Dimension liegt. Es waren also doch die bösen Geister, genaugenommen Feuergeister,

Ich hätte also auch anstatt meinen Essig zu verbrauchen einen Gottesnamen chanten können…

Ob mir in der Situation wohl einer eingefallen wäre?

Wenn ja, hätte ich alle juckenden Stellen in die mit Wasser gemischte, gerade gebackene heiliger Apfelkuchenasche tauchen müssen um die schwarzen Energien der Feuergeister aufzulösen.

Genauer wird das hier beschrieben: http://www.spiritualresearchfoundation.org/de/dermatitis

Ich chante jetzt mal vorsichtshalberShiva Shiva Shivananda, damit die bösen Geister keine schwarzen Energiezentren in meinem Körper anlegen:

Ich wünsche euch einen wunderschönen weihnachtlich verzauberten Advent.

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Tanzende Vampire

Wie schön sie tanzen, im Sonnenlicht. Wie Elfen erscheinen sie einem, die Drosophila melanogaster gegen die Sonne gesehen.

Obstfliegen

Bei näherem Hinschauen erschauerte ich. Es waren Millionen von kleinen Fliegen, die da herumschwirrten. Es waren genau die, die ich seit Tagen in der Wohnung bekämpfe – seit die ersten Äpfel in die Wohnung kamen und mit ihnen ihre Eier, aus denen sie munter schlüpfen und sich als Wolke überall aufhalten.

Wie ich sie bekämpfe? Ich beobachte, was sie am meisten mögen. Das war die Scheuermilchflasche. Also bereitete ich ihnen einen bescheuerten Cocktail aus Scheuermilch, Essig, Wasser und Spülmittel. Das Spülmittel verändert die Oberflächenspannung derart, dass die Fliegen in den Trunk hinab gezogen werden.

Den Mülleimer liebten sie ebenfalls über alles. Dorthin legten sie ihre Eier. So trug ich ihn mehrmals täglich vor die Tür, öffnete die Klappe und entließ die Wolke. Manchmal hatte ich das Gefühl, sie wären durchs nächste geöffnete Fenster wieder herein gekommen.

Also stellte ich noch ein Schälchen auf. Es kam auf eine Platte und ich füllte es mit Obst- und Teeresten.

Jedes Mal, wenn ich in die Küche kam, schnappte ich mir einen Becher und stülpte ihn blitzschnell über das Schälchen mit den Abfällen. Dann rannte ich mit dem ganzen Zeug vor die Haustür und entließ die Wolke.

Drosophila melanogaster sind übrigens auch Alkoholiker. Sie mögen Wein, Bier, Federweißer und Obstschnaps.

Welche Hausmittel habt Ihr denn um die Biester loszuwerden?

Tanz der Vampire

Wie schön sie tanzen, im Sonnenlicht. Wie Elfen erscheinen sie einem, die Drosophila melanogaster gegen die Sonne gesehen.

Obstfliegen

Bei näherem Hinschauen erschauerte ich:
es waren Millionen von kleinen Fliegen, die da herumschwirrten. Es waren genau die, die ich seit Tagen in der Wohnung bekämpfe – seit die ersten Äpfel in die Wohnung kamen und mit ihnen ihre Eier, aus denen sie munter schlüpfen und sich als Wolke überall aufhalten.

Wie ich sie bekämpfe? Ich beobachte, was sie am meisten mögen. Das war die Scheuermilchflasche. Also bereitete ich ihnen einen bescheuerten Cocktail aus Scheuermilch, Essig, Wasser und Spülmittel. Das Spülmittel verändert die Oberflächenspannung derart, dass die Fliegen in den Trunk hinab gezogen werden.

Den Mülleimer liebten sie ebenfalls über alles. Dorthin legten sie ihre Eier. So trug ich ihn mehrmals täglich vor die Tür, öffnete die Klappe und entließ die Wolke. Manchmal hatte ich das Gefühl, sie wären durchs nächste geöffnete Fenster wieder herein gekommen.

Also stellte ich noch ein Schälchen auf. Es kam auf eine Platte und ich füllte es mit Obst- und Teeresten.
Jedes Mal, wenn ich in die Küche kam, schnappte ich mir einen Becher und stülpte ihn blitzschnell über das Schälchen mit den Abfällen. Dann rannte ich mit dem ganzen Zeug vor die Haustür und entließ die Wolke.

Drosophila melanogaster sind übrigens auch Alkoholiker. Sie mögen Wein, Bier, Federweißer und Obstschnaps.

Welche Hausmittel habt Ihr denn um die Biester loszuwerden?