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HAIKU 俳句

Haiku ist eine traditionelle japanische Gedichtform in Symbolsprache, bei der die Natur, in der sich die Seele spiegelt und die damit verbundenen Gefühle beschrieben werden.

Ghost Haiku

Wenn ich die Zither schlage bedeutet das z. B., dass ich mich in Meditation versenke.

Es muss nicht alles streng logisch sein. Das Haiko kommt aus einer Zeit als das analytische Denken noch nicht gefragt war.

Sinneseindrücke, die etwas beim Dichter ausgelöst haben, werden im Haiku wiedergegeben.

Hier habe ich selbst mal probiert einige Haikus zu verfassen:

Wie eine Wurzel,
tief in die Erde dringt,
so hoch fliegt meine Seele.

Ihr wandelbaren Geister,
empfangt die Zaubergesänge,
einer zwischen den Welten Wandelnden.

Das Tor zur Anderswelt öffnet sich.
Ich schwebe zwischen den Welten,
wie eine Schlafwandlerin.

Die Zither schlagend mit trällerndem Gesang,
wandle ich durch den Sommergarten.
Der Vollmond leuchtet mir den Weg.

Feen wiegen sich,
tanzen zwischen den Nebelschwaden,
die das Mondlicht küsst.

Wasser murmelt leise.
Uralte Eichen raunen,
weise Laute wie Runen.

Leider gibt es dabei so viele Regeln zu beachten, dass mein Haiko bestimmt nicht am Kaiserlichen Hof von China angekommen wäre.

Samurai und Zen-Mönche schrieben ihre Todesgedichte oft in dieser Form.

Während des japanischen Ultranationalismus wurde man sogar dafür gefoltert, wenn man nicht alle Regeln einhielt.

Habt Ihr nicht Lust, noch ein paar Haiku- Zeilen hinzu zu fügen?

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Blumendevas im April

Langsam trudeln die Devas wieder in meinem Garten ein… Elfen, Feen, Gnome… Kobolde … Im Sanskrit heißen sie „die Leuchtenden“ oder „die Strahlenden“. Ihnen sind die Begriffe „ Gut und Böse“ fremd.

Mit einer Schlüsselblume, auch Himmelsschlüsselchen genannt, welches Glück, Wohlstand und Schutz verleiht, schloss ich das Reich der Elfen auf.

Glücksklee

Kaum hatte ich meinen vierblättrigen, glückbringenden Klee aus dem Winterquartier geholt, waren die Elfen auch schon da und legten ihre Elfenbabys in meine Tulpen.

Ich begrüße die Devas und bitte sie mich bei der Gartenarbeit zu beraten. Sie lassen sich gerne filmen und posieren gerne vor meiner Kamera. Natürlich wollen sie sich danach auch eingehend auf dem Bildschirm betrachten und ihr Aussehen verändern.

Manchmal streiten sie sogar so laut darüber, in welche Form sie gesehen werden wollen, dass die Spatzen Partei ergreifen. Lasse ich aber Musik erklingen, beruhigen sie sich wieder und singen laut schallend mit:

Am nächsten Morgen finde ich dann meistens solch ein blühendes Paradies vor.

Im Zauber- Reich der Zuckerfee

In ihren Regalen und Vitrinen stehen Schuhe, Figürchen, Kinderspielzeug und jede Menge Blumen und alles besteht aus Zucker.

Für jeden gab es etwas aus Zucker Gezaubertes, sogar für Vegetarier oder Moslems ohne Gelatine oder mit ganz wenig Zucker.

Rosen

Hier findet ihr einige Rezepte für Zuckermasse:

http://kunstamkuchen.de/rezepte-tipps/

Kühl ist es im Reich der Zuckerfee. Sogar ihre Hände müssen kühl sein, damit der Zuckerteig nicht daran hängen bleibt, wenn sie ihn kunstvoll knetet. Nur ihr Herzchakra blieb warm, während sie liebevoll die Farben aufmalte.

Mit Hilfe ihrer Zauberutensilien rief sie die Elemente: Erde, Wasser, Feuer, Wind

Armaiti, Armaiti Atar Vayu
Ahura Mazda Ahura Mazda

So nbegann sie damit, uns in ihre Geheimnisse einzuweihen, die sie sich durch gründliche Studien erworben hatte.

Mit ihrem Zauberstab und Schablonen formte sie die filigransten Blättchen und Blüten. Mit der Mikrowelle und einer Rotlichtlampe erhitzte sie die Zuckermasse, damit sie sich teigförmig modellieren ließ. Mit einem Blasebalg hauchte sie ihren Odem in den Bauch eines Schwanes.

Überall im Raum schwirrten Elfen und Feen umher und naschten von den Zuckerblumen, hüpften von einer verzierten Torte zur anderen. Der ganze Raum war beseelt von den Naturgeistern, die die Zuckerfiguren lebendig werden ließen:

Der Blumenschmuck für die Torten war ebenfalls essbar. Ich hoffte sehr, dass niemand den Rettungswagen holte, als ich genüßlich die Fliegenpilze verspeiste. Sie waren übrigens sehr lecker…

Dschjoti beim Mantrasingen mit den Naturgeistern

Sanfte betörende Harfen- und Flötenmusik mischte sich unter die Klänge der Violine und ich vernahm die Naturgeister im Stampfen des indischen Harmoniums, als wir wir „radhasoami deva devi, radhasoami sat nam“ sangen.

Unser Mantra lockte die Naturgeister herbei.

Ein Schleier des Zaubers breitete sich über uns aus und mein Herz wurde ganz weit, als ich die glanzvolle Schar betrachtete.

Mit klingelnden Glöckchen tanzten die Feen immer wieder aus der Dunkelheit heraus und verschwanden wieder um sogleich in neuen Energieschwaden wieder aufzutauchen. Diese anmutigen Geschöpfe schienen sich stets zu verwandeln, mal in menschenartige Wesen, mal in Tiere oder Pflanzen, aber auch in Flammen, Nebelspiralen und vieles mehr.

Ein Licht wie Abermillionen von Glühwürmchen ließ unseren Meditationsraum erstrahlen und ein Duft wilder Rosen umgab uns, als die Naturgeister und Elementarwesen uns umkreisten.

Ein Geist der Lüfte ritt auf einem kräftigen Windhauch durchs Fenster herein und bezauberte uns mit seinem Gesang. Er entfachte eine riesige Flamme in unserer Mitte und löschte sie auch wieder mit einem regenbogenfarbenen Wasserstrahl.

Feenringe, die lichterkranzartig glitzerten schwebten über unseren Köpfen und hielten uns gefangen in der Feenwelt. Wir mussten pausenlos unser Mantra rezitieren, bis wir wieder frei gelassen wurden. Dabei kam ich ganz schön in Atemnot:

Als die letzen Töne verklangen, löste sich die ätherische Schar wieder auf und nur noch ein paar Kirschblüten vor uns auf dem Boden erinnerten an sie.

Kräutermond in meinem Garten

Im Juli ( Kräutermond) besuchten wieder besonders viele Naturgeister und Feen meinen Garten, den der Heilige Franziskus bestimmt genauso angelegt hätte undverwandelten ihn in ein verzaubertes Paradies.

„Dem Bruder, der den Garten pflegte, sagte er auch, er solle nicht in der ganzen Erde des Gartens nur essbare Kräuter anpflanzen, sondern einen Teil der Erde freilassen, damit sie blühende Kräuter hervorbringe, die zu ihrer Zeit die Schwestern Blumen hervorbringen. Er sagte sogar, der Bruder Gärtner solle in einer Ecke des Gartens ein schönes kleines Gärtchen anlegen und dort alle wohlriechenden Kräuter und alle Gräser, die schöne Blumen hervorbringen, setzen und anpflanzen, damit sie zu ihrer Zeit all ihre Betrachter zum Lob Gottes einladen würden. Denn jedes Geschöpf sagt und ruft: „Gott hat mich deinetwegen gemacht, o Mensch.“ (LegPer 88)

http://www.myvideo.de/movie/9205324
Mein Garten im Kräutermond – MyVideo

http://www.myvideo.de/watch/9205324/Mein_Garten_im_Kraeutermond

Sie flüstern einem Geheimnisse zu, wenn man ihnen etwas opfert, heißt es. Was glaubt Ihr, welche Gaben sie am meisten schätzen?

Der Zauber des Waldes

Ich lief wieder in den Wald um den Zaubergesängen der Waldgeister zu lauschen und das zu schauen, was jenseits unseres Horizontes.

So drang ich ein in den dichten Urwald der Gefühle und bekam andere Ansichten.

Ich begegnete merkwürdigen Fabelwesen, die mir dennoch sehr vertraut waren. Kobolde, die Kinder des Chaos versteckten sich überall. Dryaden, Baumnymphen schwebten verträumt durch die Äste der riesigen Bäume. Feen verschiedenster Größe belebten den lichtdurchfluteten Teil des Waldes.

blue moon meditation

Aber auch Harpyien, die Vögel mit den Frauenköpfen lauerten im Gebüsch. Aber ich glaube, die erschrecken nur Männer…

Aus den gluckernden und gurgelnden Bächen stieg eine einschläfernde Melodie auf und geheimnisvolle Stimmen ertönten. Irgendwann hörte ich nur noch das rhythmische Getrappel der Hufe der Einhörner, deren Zauberkräfte die Legenden durchdringen.

Als ich begann Teil ihres Zaubers zu werden und ihnen entgegenlief, traf ich auf ein paar seltsame gehörnte Wesen. Sie waren ganz zutraulich, aber irgendwann bekam ich es doch mit der Angst und rannte weg. Eines dieser gehörnten Tiere rannte noch hinter mir her, um mich zurückzuholen, aber als es merkte, dass ich mich vor ihm fürchtete, blieb es stehen und schaute mir ganz verwundert nach.

Kreistanz mit Feen, Zigeunern und Bachblüten

Kreistanz Juni

Die Tanzschritte der Kreistänze haben symbolische Bedeutung:

2 Mal Stampfen symbolisiert hier den Baumstamm.
Tip links, tip rechts sind die Seiten-Blättchen, vorsichtig tasten wir uns vorwärts.

Anfangs übten wir noch zu langsamer Musik überkreuz zu tanzen:

Danach ging es ein bißchen flotter:

bei „oppa“ wird hinten getippt, statt vorne.

Der Garten ist Lebens- und Rückzugsort in das niemand Fremdes eindringen darf.
Beim Tanz: „Mein Garten“ fühlte ich mich wie unter Feen und Elfen:

Wir tanzten noch einen der 38 Bachblütenkreistänze von Anastasia Geng aus Lettland:

http://www.bachbluetenberaterin.at/bachbluetentanz.html

So stärkten wir die Energien von Körper und Seele und förderten unser Lebensfreude: