Tag-Archiv | Fitness

Sind Fitness- Studios moderne Folterkammern?

Heute schmerzt mein Knie. Deswegen trainiere ich nur noch an 4 Geräten anstatt an acht. Dabei mache ich mir so meine Gedanken:

Nach 3 Wochen Indien hatte ich 5 kg abgenommen, nach 4 Wochen Fitness kein einziges Gramm.

Die Kurse für Bauch weg, Po hin, Rücken…. gefallen mir überhaupt nicht, deswegen gehe ich da nicht hin.

Die langweilige Geräterunde halte ich nur noch aus, weil ich es als Aufwärmübung fürs Zumba mache und weil ich nur noch eine Woche aushalten muss.

Danach beschließe ich, dass ich jetzt für die Sünden des Jahres 2012 genug gebüßt habe. Außerdem: wer weiß, was nach dem 21. 12. 2012 sein wird….

„In einem Zeitraum von 5 Wochen soll bewiesen werden, dass regelmäßiges Training eine deutliche Verbesserung des Fitness- und Gesundheitszustands bewirkt“, hieß es doch.

Ich glaube nicht, dass ich bis jetzt irgendetwas bewiesen habe.
Ich fühle mich jetzt nicht ausgeglichener oder zufriedener als vorher.

Irgendetwas hat wohl mit dem gehirneigene Belohnungssystem, das Serotonin und Dopamin verstärkt bilden soll nicht gestimmt. Ich kann richtig mitfühlen, mit diesem armen Mann:

Hätte ich jetzt einen 12- oderr 24- monatigen Vertrag unterzeichnet, wäre das ganz schön blöd, auch wenn man dann 1 bis 2 Monate umsonst bekommt.

Dschjoti übt fürs Muskel Konzert

Heute ging ich hochmotiviert zum Training ins Fitness- Center. Nachdem ich 2 Runden an allen Geräten trainiert hatte, war ich schön aufgewärmt, so dass ich mir als 81- jährige nichts verrenken würde.

Aber irgendwie haben sich meine Muskeln schon gewaltig vermehrt. Ich spüre welche, die ich noch gar nie hatte. Trotzdem stellte ich die zu schaffenden Kilowatt- Werte höher ein. Nach einigen Zügen musste ich dann aber wieder die Minustaste drücken, weil ich meine Ausdauer überschätzt hatte.

Ich übe aber fleißig weiter:

Vielleicht kann ich dann bald auch so tollen Muskel- Musik machen wie Terry Crews?

Meine erste Zumba- Lektion ohne Rollator

Gut, dass ich mich an den Geräten im Fitness- Studio erst mal eine Stunde aufgewärmt habe.

So fing das Zumba nämlich gleich an:

Meinen Rollator durfte ich leider nicht mitbringen. Aber das Zumba war trotzdem abwechslungsreich und hat riesigen Spass gemacht.

Wir machten sowohl Tanz- als auch Aerobic-Bewegungen. Die Choreografien verbinden verschiedene Tänze wie Hip-Hop, Samba, Salsa, Merengue, Mambo und Bauchtanzbewegungen. Wir machten aber auch klassische Fitness-Schritte.

Bei diesem Fitness-Training arbeitete ich so viel mit dem ganzen Körper, dass sich plötzlich so viele Muskelgruppen bemerkbar machten, wie ich es eigentlich nicht haben wollte.

Hoffentlich bekomme ich keinen zu starken Muskelkater. Morgen will ich schließlich noch Samhain feiern.

81 Jahre und kein Jahr jünger!

81 Jahre und kein Jahr jünger!
Nachdem die Tests abgeschlossen waren:

bekam ich die Auswertung per E- mail. Ich fiel fast von meinem Drehstuhl als ich „DAS“ las:
81 Jahre!

Gut dass ich mich schon zum Zumba angemeldet hatte, sonst hätten die mich vielleicht dort nicht zugelassen. Irgendwie schwante mir schon sowas, weil sich niemand getraut hatte, einen Kommentar abzugeben, als ich Euch beim Eingangstest fragte: „ Was meint Ihr, wie viele Jahre ich laut Test wohl jünger sein werde…?“

Nun sitze ich vor dem warmen Kamin und feiere meinen neuen Geburtstag: mit Kaffee und Kuchen.
Eine Pulsuhr muss ich mir jetzt also nicht mehr kaufen. Ich spare schon mal auf meine Urne…

Mein BMI, mein Körperfettanteil und mein Blutdruck waren OK, also Durchschnitt und besser.
Und soo viele Muskeln wie Jodie Marsh will ich ja nicht bekommen:

Wieso ich so einen dummen Kümmelmundsmily für meine Ausdauer bekommen habe, verstehe ich überhaupt nicht. Schließlich habe ich es ja laut Auswertungstest schon 81 Jahre auf dieser Erde ausgehalten!

Nun übe ich mich in Ausdauer: Ich feiere so lange meinen Geburtstag zu feiern, bis der ganze Kuchen aufgegessen ist.

Ab morgen geht’s dann wieder ins Fitness- Studio….

Sai Baba und Jungfrau Maria im Fitness Studio

Unsere Guritha lud Sai Baba zu unserer stillen Meditation ein. Der erschien natürlich prompt in seinem langen orange Kaftan im Saal.

Damit er sich nicht so allein unter so vielen Frauen fühlt, durften wir, je nach persönlichem Bedarf, auch noch andere Heilige hinzu bitten. Bevor ich mir aber noch diesbezüglich Gedanken machen konnte, zog Sai Baba auch schon an einem Stück hellblauen Stoff, an dem kichernd und lachend die Jungfrau Maria zur Tür herein schwebte.

Licht

Während alle in stiller Meditation versunken waren, fingen die beiden an Unfug zu machen. Sie alberten herum und neckten einander,schlugen Purzelbäume und zogen sich an den Haaren und benahmen sich wie kleine Kinder.

Dann begannen sie Basketball zu spielen. Es wurde immer wilder, bis Sai Baba die gesamte Jungfrau Maria in den Basketballkorb warf. Sie konnte sich aber ganz lang und dünn machen und sauste hinter Sai Baba her, schnappte ihn sich, rollte ihn zu einem Ball und pfefferte ihn in den Korb auf der Gegenseite.

Nun fand ich, dass ich eingreifen musste, bevor Schlimmeres passierte. Sie wunderten sich gar nicht darüber, dass ich sie wahrnehmen konnte und kamen ganz brav mit mir vor die Tür, als ich ihnen versprach ihnen Zumba zu beizubringen. Die Musik in der Halle nebenan spielte laut genug und den Takt konnte ich dank dem Schlagzeug gut halten. Den beiden wurde es aber bald zu langweilig, weil sie alle Schritte viel schneller und besser konnten, obwohl Sai Baba der Jungfrau Maria öfters auf die lange Schleppe trat. Seine schwarzen Kräuselhaare wurden auch gar nicht nass von der Anstrengung.

Sai Baba ist natürlich auch anmutigeres Zumba aus seinem Sai Baba Center in Indien gewohnt:

Nun wollten die beiden das Fitness- Center besichtigen, in dem ich trainiere. Dort probierten sie alles aus und ließen lachend die Messuhren auf dem Höchststand laufen, ohne sich anzustrengen. Das Laufband ratterte unter Sai Babas Lotusfüßen und die Füße der Jungfrau Maria konnte ich gar nicht mehr sehen, so schnell rannte sie.

Nur das Wackelbrett konnte die Jungfrau Maria nicht besteigen. Sie schwebte immer 30 cm darüber. Sai Baba sprang dann auf ihren Rücken, so dass sie ihn Huckepack trug, aber das nützte alles nichts. Sie schwebte einfach nur…

Darüber ärgerte sich Sai Baba dann wohl so sehr, dass er den ganzen Raum voll Asche bestreute. Auch meine Bemerkung, dass die armen Angestellten den Dreck morgen wieder weg machen müssen, interessierte ihn nicht im Geringsten. Die Jungfrau Maria fand es dann lustig, Rosen über den Dreck drüberzustreuen…

Ich werde mich dort morgen jedenfalls nicht blicken lassen. Hoffentlich haben die keine Überwachungskameras aufgestellt….

Als wir in unseren Saal zurückkamen, in dem wir meditierten, hatte Sai Baba bereits den Boden mit orange Tüchern verziert. Jetzt reichte es mir langsam und ich schickte die beiden in ihre oberen und unteren Welten zurück.

Nach der Meditation meinte Rosi, sie hätte auf dem Hallenboden orange Tücher gesehen und die anderen haben sich über die Zumbamusik von nebenan beschwert, die sie beim Meditieren gestört hätte.

Dann bekam ich noch einen Riesenschreck, als ich in der Ecke etwas Kleines Hellblaues schweben sah…

Es war aber nur ein kleiner Luftballon, den wohl ein Kind dort vergessen hatte.

Welcher Kurs im Fitness- Center ist der Richtige für mich?

Während der bundesweiten Fitness- und Gesundheits- Studie : „Wie fit ist Deutschland?“ darf ich auch an allen angebotenen Kursen teilnehmen:

Es gibt Kurse wie Pilates und Kurse für Herz und Kreislauf und welche zur Kräftigung. Dazu gehört Bodyfit, Rückenfit, ….
BMW ist leider nicht Autofahren sondern „Bauch muss weg“ – also nichts für mich. Ich will meinen Bauch behalten.

Po kurse interessierten mich auch weniger, ich bin zwar blond, kann aber schon bis 3 zählen!

Zumba hört sich super an und heißt, sich schnell bewegen und Spaß haben. Es ist ein sehr abwechslungsreiches Training mit langsamen und schnellen Bewegungen.

Alle Muskelgruppen werden bewegt. Die Choreografien enthalten Hip-Hop, Samba, Salsa, Merengue, Mambo und Bauchtanz!

Da gehe ich gleich zum nächsten Termin hin:

Eingangstest und Geräteeinweisung bei der Studie "Wie fit ist Deutschland?"

Wie fit bin ich eigentlich? Ich weiß nicht, woran ich mich orientieren soll? Bauchtanzen und Zumba klappt ganz gut, beim Fensterputzen tut mir schnell der Arm weh. Beim Wandern konnte ich eigentlich auch immer mit anderen mithalten.

Aber bin ich trainiert? Hmm…

Mal sehen ob ich die 5 Wochen schaffe und wie ich mich danach verändert habe. Also habe ich mich bei der Bundesweiten Fitness-Studie: Wie fit ist Deutschland? angemeldet.

Anfangs trabte ich noch zu Fuß zum Fitness- Center, aber als dann der erste Schweiß nach dem Training lief, hatte ich Angst mich bei der kühlen Herbstwitterung zu erkälten. Also fuhr ich bequem mit dem Auto hin. Parkplätze waren ja genug vorhanden.

Beim Ausfüllen des Teilnamebogens lernte ich mal wieder die Vorteile eines 24- monatigen Abonnements genauestens kennen, inklusive Rabatte, wenn ich jetzt sofort unterschreibe. Und eine Trinkflasche wurde mir wieder wärmstens empfohlen. Als ob ich nicht mal eine Stunde ohne Trinken auskäme!

Zuerst wurde mein Gewicht mit Klamotten und Schuhen und meine Größe bestimmt und daraus der BMi mit ermittelt:

Gewicht
BMI = —————————-
Größe²
http://www.bmi-rechner.net/

Mein Blutdruck, mein Körperfett, meine Muskelmasse und mein Wassergehalt wurden gemessen.

Der Konditionstest bestand aus Radfahren bis zu einem bestimmten Puls.

Dann musste ich mich auf den Rücken legen und die Beine aufstellen, mit den Fersen auf Boden und den Händen in die Leiste gestemmt. Meine Schulterblätter mussten vom Boden abheben, ich sollte den Bauch einziehen und anspannen. Meinen Oberkörper musste ich nun so lange wie möglich oben halten.

Die nächste Übung war: auf den Bauch legen, Zehen anziehen, Knie weg vom Boden, Arme 90 ° anwinkeln und diese Tortur so lange wie möglich auszuhalten.

Die Beweglichkeit der Beine wurde folgendermaßen geprüft: ein Bein ausgestreckt hin und herführen, Oberschenkel umfassen und auf 90° hochziehen. Auf 70° war natürlich nicht so gut.

Dafür konnte ich bei der Rumpfbeuge spielend den Boden mit meinen langen Finger berühren.

Ich kam mir vor wie bei der Einschulung der Erstklässler, als meine Koordination geprüft wurde: Stehen auf einem Bein…

Nach 10 Sekunden strauchelte ich bereits und mit geschlossenen Augen war gar nichts drin.

Vom Wackelbrett bin ich schon gefallen, als ich noch gar nicht drauf stand, wahrscheinlich, weil meine Turnschuhe viel zu klein waren…

Anhand dieser Ergebnisse wurden ein Fitnesswert und ein Fitnessalter festgelegt. Ziel ist es nun, diese Werte innerhalb von 5 Wochen so gut es geht zu verbessern.

Mir wurden dann die Geräte gezeigt. Die Hebel für die 8 Geräte, die in dem Kreis stehen, in dem ich nun 5 Wochen lang trainieren werde, wurden am Anfang einmal extra für mich eingestellt. Die Wattzahlen muss ich aber jedes Mal wieder neu einstellen und aufpassen, dass mich beim Laufgerät nicht die Stange erwischt. Dann wären nämlich die 5 Wochen gleich vorbei gewesen.

Ich begann mit einer Beinpresse. Die erzeugte ganz schön Muskelkater, auch schon während der einen Minute Training.

In der 30 Sekunden Pause sprintete ich zum nächsten Gerät, stecke die Karte ein und aus, drückte den Start/aus Knopf und drapiere mein Handtuch so, dass meine giftigen Keime nicht ans Gerät kommen. Andere tranken in der kurzen Zeit sogar aus ihrer Flasche.

Dann kam die Station Rückenstrecker, wo ich mich etwas ausruhte.
Auf dem Rückenbieger erholte ich mich etwas, der ging noch leicht.

Dann musste ich mit einer um die Brust geschnallten Pulsuhr 4 Minuten lang auf dem Ergometer- Fahrrad strampeln. Dazu lief laute und schaurige Musik und es nervte enorm zu hören, wer nun in Baden- Württemberg irgendwo im Stau steht, während ich mich hier abstrampelte.

Der Fernseher, der auch noch lief war zu hoch angebracht, so dass ich eine Nackenstarre kriegte, wenn ich dort länger hinstarrte. Schaute ich aber geradeaus, raste dort jemand schnaufend und tropfend auf dem Crosstrainer herum und das war auch kein erbaulicher Anblick. Auf dem Crosstrainer durfte ich bis zu 4 min bis zu einem Puls von 130 laufen.

Danach kamen noch ein Beinbeuger und dann noch eine Rudermaschine für die Arme und der Bankdrücker für die Arme. Die Chipkarte war anfangs mal irgendwie falsch herum eingesteckt und ich soll die Übung noch mal machen, zeigte das Display mir an. Phhh, ich bin doch nicht blöd und mache alles noch einmal!

Ich machte noch eine Runde alleine und ging dann heim- frühstücken!

Nun warte ich schon gespannt auf das Resultat meines Eingangstests. Was meint Ihr, wie viele Jahre ich laut Test wohl jünger sein werde…?

Geht Queen Mom auch ins Fitness – Studio?

Obwohl alles in Sonnenfarben eingerichtet war, war mein erster Eindruck, als ich die zumeist alten Leute an den Geräten und in der Halle sah, dass ich im Krankenhaus gelandet war. Es roch auch sehr nach Krankenhaus. Aber nun hatte ich mich entschlossen durch diese Studie einmal ein Fitnessstudio zu erleben. Irgendetwas muss ja die Leute dort hinein gezogen haben. Das würde ich nun bald erfahren.

Ich erlebte ein Verkaufsgespräch wie aus dem Bilderbuch, bei einer Tasse Kaffee:
Zuerst sollte ich mal in eine Kiste. Weil keine Kiste für mich passte, sollte ich erst mal angepasst werden:

Meine Motivation wurde zuerst abgefragt und dann angezweifelt. Man ginge ja normalerweise nicht in ein Fitnesscentrum weil man gerade mal Zeit hätte, hieß es. Man hat immer einen Hintergrund, wenn man was macht, zum Beispiel dass man gesundheitliche Einschränkungen hätte oder mit sich nicht zufrieden wäre. Über 2000 Leute vor mir kamen ins Fitness Center und kein einziger davon nur weil er gerade mal Zeit hätte, wurde mir gesagt. Aber ich bin eben nicht „Mann“, sondern „Frau“.

Da auf dem Flyer stand, dass 100 untrainierte Testpersonen 5 Wochen lang etwas für Gesundheit und Wohlbefinden tun können, einigten wir uns auf „Wohlbefinden“.

Weil ich bisher nichts geplant habe, habe ich also immer nur faul herum gegammelt. Deshalb wurde nun ein Plan erstellt. In 5 Wochen werde ich keinesfalls zur Muskelfrau, aber ich werde bis dahin wissen, ob ich eine werden will.

Dann gingen wir ins Büro, eine Art Besenkammer mit 2 Stühlen und einem PC um die Teilnehmer- Anmeldung auszufüllen.

Nun wurde mir Honig um den Mund geschmiert und immer mein „Wohlbefinden“ ins Gespräch eingeflochten. Der Weg ist das Ziel. Nun sollte ich angeben was speziell an mir verbessert werden sollte. Eigentlich gar nichts, fand ich. Damit etwas aufs Papier kam einigten wir uns auf die „Kraftverbesserung“.

Dann bekam ich einen Vortrag darüber, welche Muskeln gestärkt werden können. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Muskeln gibt. Verbesserung von Ausdauer und Koordination wurden jetzt auch als meine neuen Ziele und Wünsche eingetragen. Nun kam der Abschluss: „Wenn ich die Ziele erreicht habe, will ich sie dann auch halten?“ Na klar (will ich so tanzen können wie die Bodybuilderinnen auf dem Video):

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/10/12/dschjoti-fitness-studio-15034322/

Nun kam das Angebot mit den Kosten : Variante A über 1 Jahr und Variante B. doppelt so lang, aber monatlich billiger.

Welche Leistungen enthalten sind, vor Allem natürlich die Kurse, durch die ich obige Eigenschaften erreiche.

Immer mal wieder werden später, wenn man mal für ein oder zwei Jahre angemeldet ist, Anamnesen und Bedarfsanalysen erstellt. Motivation und Trainingserfolg sollen nämlich optimal bleiben. Aus Blutdrucktest, Gewichtsmessung, Körperfettmessung, Muskelfunktionstest und Umfangmessung werden der Trainingsplan und ein Geräteplan erstellt. Den Betreuungsaufwand muss ich natürlich extra bezahlen.

Um 2 Monate von den 12 Monaten gratis zu trainieren wenn ich den erzielten Erfolg bleibend lassen will, muss ich gleich unterschreiben. Nach 2 Wochen zum Zwischentermin, bekomme ich immerhin noch 1 Monat gratis. Nach 5 Wochen keine Ersparnis mehr. Aber ich will jetzt erst mal nur die Studie mitmachen und die kostet für 5 Wochen 49.-€

Für die 5 Wochen bekomme ich Getränke gratis, sofern ich eine besondere Flasche für 10.- € kaufe, weil das Trinken beim Sport sehr wichtig ist.

Chipkarte für 10€ Pfand muss ich nehmen. Sie ist ein Trainingsmedium auf dem der Trainingsplan gespeichert ist, Gewicht etc…

Heute muss ich allerdings allein für meine Fitness sorgen und der Eingangstest (Anamnese) wird erst nächste Woche gemacht. Jetzt weiß ich leider immer noch nicht wie fit oder unfit ich bin.

Auf dem Heimweg heiterte mich der Anblick von Queen Mom auf. Ob sie wohl auch ins Fitnessstudio geht?

Dschjoti im Fitness- Studio

Nachdem ich mir gestern extra eine viel zu enge Hose gekauft habe und beschlossen habe dort hineinzupassen, wird es jetzt Zeit etwas zu tun.

Heute lag passend zu dieser Überlegung ein Zettel im Briefkasten, dass ich als Testperson einer bundesweiten Studie „Wie fit ist Deutschland“ für 49 € für 5 Wochen im Fitnessstudio trainieren darf:

http://wie-fit-ist-deutschland.de/

Ich habe dort sofort angerufen, weil man vielleicht mit 81 Jahren nicht mehr teilnehmen darf.

Nächste Woche findet der Eingangstest statt. Mal sehen für wie alt sie mich dann befinden. Da gibt es nämlich ein persönliches Fitness- Alter. Danach kann man dann immer zum Üben kommen wann man will:

Ob ich wohl auch mal so fit sein werde?

Wenn ich die Parkplätze vor dem Haus benutze und die Einladung von dem Plakat im Eingangsbereich mit den Weißwürsten annehme, ganz sicher nicht.

In den Übungsraum habe ich auch schon gespäht. Dort standen lauter Geräte, die auf mich wie Folterinstrumente wirkten. Ob ich mich nicht lieber in einem Fitnessstudios für Musliminnen anmelden sollte?

Da kann ich auf jeden Fall meine Pölsterchen besser verstecken.

Was haltet Ihr denn von der Studie?