Tag-Archiv | Frühling

Mein Himmelsgarten im Monat Mai

Weil der Monat Mai Maria geweiht ist, traf ich sie in ihrer Gnadenfülle auf meinen Maiwanderungen in den Kirchen immer besonders schön mit Blumen und Kerzen geschmückt; sie wird als „die schönste Blume“ besungen.

Lilien

Im Germanischen bedeutet Mai jung. Deshalb war ein junges Mädchen eine Maid.

In ihren früheren Leben war Maria die altgriechische Göttin Maia, die altrömische Göttin des Wachstums im Frühling Majesta, die Erdgöttin „Bona Dea“ und der altitalische Gott Maius, der Beschützer des Wachstums, zu dem um eine gute Ernte gebeten wurde. Später wurde sie dann auch als römischer Göttervater Iupiter Maius wiedergeboren.

Der Mai war in der Antike der Frühlingsmonat und der 1. Mai galt früher offiziell als Sommerauftakt. Deshalb wurden am 30. April in der Walpurgisnacht die Wintergeister mit viel Lärm verabschiedet.

Der „Maibaum” als Symbol des Lebens und Sitz der Götter wurde für Fruchtbarkeitsriten, wie der „Tanz in den Mai“ aufgestellt.

Hier in meinem Video seht ihr sie alle in meinem Himmelsgarten versammelt, wie sie mit den Naturgeistern in meinem Garten jubilieren:

Ein paar von den Wintergeistern wollten unbedingt noch bleiben. Sogar die Nasse Sophie kam zurück…

Hıdrellez

Laut dem türkischen Bauernkalender, gibt es den Sommer ab dem „Hıdrellez“-Tag am 6. Mai, der von den Katholiken als St. Georg-Tag gefeiert wird. Er dauert bis zum 8. November. Die andere Hälfte des Jahres ist Winter.

In allen Mittelmeerländern wurde die Ankunft des Frühlings oder des Sommers im Namen mancher Götter mit besonderen Feierlichkeitenen begangen.

Hzir und Ilyas

Am Hıdrellez-Tag trafen sich auf der Erde die Propheten Hızır ( unsterblicher Heiliger, der in höchster Bedrängnis zu Hilfe kommt) und İlyas (Elias) Schutzengel auf dem Meer.

Durch die verbundene Aussprache der beiden Wörter “Hızır” und “İlyas”, entstand “hıdrellez“.

Der Prophet Hızır, ein weißbärtiger Schutzengel an Land, auf einem Schimmel und Symbol des Frühlings, erlangte durch das Trinken von Lebenswasser die Unsterblichkeit. So verhalf er den Suchern und Wanderern auf dem mystischen Pfad.

Besonders im Frühling, mischt er sich unter die Menschen und eilt jenen, die sich in Schwierigkeiten befinden und ihn rufen, zu Hilfe.

Vor Hıdrellez werden die Häuser geputzt, besondere Speisen zubereitet und neue Kleidung gekauft um Hızır gebührlich zu empfangen. Es werden Almosen verteilt, gefastet und geopfert.

Die Feierlichkeiten werden im Grünen abgehalten. Man springt durch das Feuer und befestigt Wunschzettel an den Bäumen.

In der Hıdrellez Nacht, sucht Hızır verschiedene Orte auf um seinen Segen zu verteilen. Am Hizir- Tag, kann man in Feldern und Gärten auf die Fußspuren von Hizir treten, und seinen Überfluss aufnehmen. Aus den kargen Stellen der Erde, die Hizir betritt, sprießen Pflanzen und Blumen.

Mit dem Erwachen der Natur beginnt in der Nacht vor dem Hıdrellez das “Öffnen des Schicksals” der Menschen. Junge Mädchen versammeln sich in der Natur um ihr Glück zu öffnen. In einen mit Wasser gefüllten Tontopf werden Schmuckstücke gelegt, der Topf mit einem Tuch verschlossen und unter einem Rosenbaum gestellt. Am nächsten Morgen beten die Mädchen um ein gutes Schicksal und öffnen den Tontopf um die Gegenstände herauszunehmen. Dabei werden Vierzeiler vorgelesen, die das Schicksal beschreiben.

Hızır wurde einst von Gefährten Noahs zur Hilfe gerufen und schützte das mit Menschen voll beladene Schiff bei der Seekatastrophe.

Der Name Hizir stammt aus dem Arabischen und heißt so viel wie der Grüne, weil er sich auf die ausgetrocknete Erdoberfläche gesetzt hat, die daraufhin unter ihm ergrünte. Es genügt allein seinen Namen auszusprechen, damit Hizir sich einfindet.

Zwar ist Hizir eigentlich unsichtbar, aber manche Menschen sehen Hızır und Ilyas doch in der Nacht vom 5. Mai auf den 6. Mai, wenn sich der Himmel mit der Erde verbindet und die Kraft der Schöpfung sich offenbart…

Frühlingsmeditation

Mein Körper wandert durch die Natur und ich erlebe innerlich etwas ganz anderes, als was ich außen wahrnehme. Die Kräfte des Himmels steigen auf und nieder, während ich mit meinem Bewusstsein durch die Zeitalter wandere und mein Alter verändert sich ebenfalls. Deshalb muss ich es im Blog auch hin und wieder abändern. 😉

Frühlingsgeister

Mal befinde ich mich im mythischen Zeitalter indem ich hellsichtig traumhafte Bilder schaue, dann wieder tauchen plötzlich Gedanken, Personen, Tiere oder Wesen auf.

Ich lasse mich in das Reich der Imagination gleiten, in der ich mich geborgen fühle. Dort werden mir zuweilen der Sinn und die Bedeutung meiner Fantasien bewusst, so dass ich sie verstehen kann.

Manchmal befreie ich mich vom Dualismus von Gut und Böse, weil nichts mehr so ist, wie es scheint und alles vom Standpunkt des Betrachters abhängt.

Es gibt verschiedene Arten zu denken: in Bildern, in Worten, in Tönen oder in Gerüchen, mit dem Verstand und mit dem Herzen. Viele Menschen sind so sehr in ihrer eigenen Denkweise gefangen, dass sie die Welt der anderen überhaupt nicht zulassen wollen. Sie werten und beurteilen von ihrem Standpunkt aus.

Aber jeder hat seinen Platz in der Welt, auch wenn manche ihm diesen nicht zugestehen wollen. Die Wertung unserer Zeit liegt darin, dass die Menschen an ihrem Geld, ihrer Intelligenz und ihrer Macht über andere bewertet werden. In der Welt der Formen, in der die physikalischen Gesetze gelten, werden nicht nur Dinge, sondern auch die Menschen gemessen und gewogen.

Während meine Persönlichkeit verschwindet, strecke ich die Fühler meiner Fantasie aus und die Bilder strömen im bunten Wechsel in meine Seele. In dieser mythologischen Welt, in der ich göttliche Mächte schaue, kann ich mich entfalten und entwickeln. Meine Seelen- und Geisteskräfte erscheinen als Geistwesen, meine Triebkräfte als Tiere.

Ich tauche ein in die Gewässer der Quellgeister, treffe den Volksgeist als Wanderer zwischen den Menschen und tanze mit den Frühlingsgeistern zu deren lieblicher Musik .

Mit meinen geistigen Fingern begreife ich die Welt, die alsbald zu funkeln beginnt. Ich entdecke die Schätze in der Tiefe meines Herzens.

Besuch im Feenreich

Als ich an diesem wunderschönen Frühlingssonntag der Einladung einer Fee folgte, fand ich sogar ihr zauberhaftes Reich voller Zwerge und Elfen, indem ich dem Gesang der Naturgeister folgte.

Ihre Fische lugten neugierig aus dem Teich hervor und viele Schmetterlinge, Meerschweinchen und Kaninchen belebten ihren Garten. Aber ihr Hund ließ mich wissen, dass sie nicht anwesend war und mehr wollte er mir dazu nicht verraten.

So erkundete ich eben ihr Reich ohne sie:

Der zauberhafte Frühling

Ich legte meine Isisflügel an und rauschte wie ein riesiger goldener Schmetterling mit den Naturgeistern in den Frühling. Ich wurde ganz eins mit ihnen und verlor mich in der blühenden Landschaft und in den süßen Frühlingsmelodien die sie einst mit Mendelssohn sangen.

Schmetterling

In diesem Raum lebte früher der Volksstamm der Kelten, der den Fluss als heftig, böse und stürmisch erlebte und ihn deswegen „Neckar“ nannte. Später kamen die Römer und die Alemannen. Jetzt bewirtschaften zumeist Schwaben die dortigen Weinberge.

Göttliche Gedanken zogen ein in mein Gemüt und mein Herz war berührt von der wunderbaren Pracht. Meine innere Quelle begann zu sprudeln als das Licht durch mich hindurch strömte.

Warum meiden deutsche Männer den spirituellen Tanz?

Nicht nur ins Zumba und ins Bauchtanzen trauen deutsche Männer sich nicht, sondern auch im spirituellen Tanz vergnügen sich nur Frauen. Warum ist das so in Deutschland? Und wo verstecken sie sich denn wohl alle?

Fliedersp

Im Wonnemonat Mai tanzten wir natürlich einen kraftvollen altsteinzeitlichen Hexentanz voller ungezügelter Energie und hatten eine Menge Spass dabei:

Wir tanzten auch um den Maibaum, der Himmel und Erde verbindet:


und fanden:“Die Sorgen von morgen, die können warten…“

Zum Abschlusstanz sangen wir: „wir weben ein Netz aus Klang, wir weben mit Herzensgesang“.

Übrigens, ob die deutschen Männer wohl wirklich im Keller, beim Lachyoga sind, wie eine unserer Tänzerinnen behauptete?

Einladung zum Hexentanz in der Walpurgisnacht

Tänzerinnen

In dieser Nacht öffnet sich wieder ein Spalt zwischen der hiesigen und der Anderswelt und die Schleier zwischen den Welten werden dünn.

Mein Garten ist auch schon wieder ganz verhext:

Der Frühling wird an vielen Orten mit einem Fest der Fruchtbarkeit aus Freudenfeuern, Tanz und Gesang begrüßt.

Obwohl viele Kulturen dieses Fest feiern, wissen die meisten heutzutage nichts mehr von den Geheimnissen dieser Nacht.

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/04/30/beltane-walpurgis-maibaummeditation-13598855/

Iren und Schotten feiern in der Nacht zum 1. Mai Beltane.

Bereits im griechischen Dionysos-Kult wurde dieses rauschende erotische Frühlingsfest als Zeichen für die Auferstehung und die Wiedergeburt gefeiert.

Im fröhlichen und ekstatischen Kulttanz erfahren die Tänzer durch die freiwerdenden Energien eine gemeinsame Trance und können so in die Anderswelt kommen.

Für diejenigen, die in ihrer materiellen Welt bleiben und auch nicht dorthin schauen können, wirken diese Tänzer befremdlich. Daher glauben sie einen Hexensabbath zu sehen:

Von der weißen Frau fällt in der Walpurgisnacht der Tau auf die Erde und befruchtet sie. Da dieser Maitau schön und gesund macht, solltet Ihr Euch mit Wasser begießen.