Tag-Archiv | Frühlingselfen

Buschwindröschen

In matriarchaler Zeit war das Buschwindröschen der „weißen Frühlings- Göttin geweiht.

Einst wuchs diese Anemone, deren Name auf Griechisch Wind heißt, im Zaubergarten der dreiköpfigen Hekate.Jetzt bewohnt sie auch meinen Garten:

Anemonensp334

Die Anemone, die auch Hexenblume hieß, soll auch böse Geister abwehren. Anemonensträuße vor dem Fenster, halten das Böse fern.

Buschwindröschenspiegel

Jedoch in Niederbayern stirbt im nächsten Jahr jemand im Haus, wenn man das Buschwindröschen als „Totenblume“ ins Haus bringt.

Das Buschwindröschen ist giftig, weil es in allen Teilen die Wirkstoffe Anemonol und Anemonin enthält, welche Darmentzündungen bewirken können.

In Kamtschatka wurden Extrakte aus dem Buschwindröschen als Pfeilgift verwendet.

Wo die Anemone nemorosa als harntreibendes Mittel genutzt wurde, traten beim Vieh, außer bei den Ziegen, Vergiftungen mit Blutharnen, Magen- und Darmentzündungen auf.

Hier gibt es noch mehr dazu:

http://www.oeav-obergailtal.at/index.php/naturschutz/pflanzenportraets/149-buschwindroeschen

Frühlingsgeister

Noch nicht ganz verschwunden sind die Dämonen des Winters. Sie streichen noch durch die Wälder.Die Geister, die ihr hier seht, schauen düster aus. Sie lassen in uns verborgene Ängste aufleben, die von uns gebändigt werden müssen.

Schachbrettspiegel1

Aber wenn die Buschwindröschen erscheinen, dann könnt ihr die zauberhaften Elfenwesen tanzen sehen. Aber Vorsicht, so zauberhaft sie ausschauen, so giftig sind sie auch.

Wenn ihr genau hinschaut, seht ihr überall in der Natur Frühlingsgeister: in Wiesen und Wäldern, in den Gärten und im Gehölz…

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