Tag-Archiv | France

Strand zwischen Saint Hilaire-de-Riez und Saint Jean de Mont

Jedes Mal, wenn wir durch die Dünen zum Strand liefen warteten wir auf neue Überraschungen.

Seestern

Der Strand bei Saint Hilaire ist feinsandig und sah jeden Tag anders aus.

Mal war Flut und Menschen und Tiere quetschten sich an einem schmalen Strand zusammen und mal war Ebbe und der Strand war riesengroß und wir mussten lange laufen um zu den Wellen zu kommen. Dabei sah es aus, als ob der Strand aus Wasser sei und die Menschen über den Wasser wandelten.

Von überall her bildeten sich kleine Quellen und Rinnsale, die wie Bäche in Flüsse flossen:

Kleine Flusskrebse wechselten ihre Häuschen und gruben sich ein und manche, besonders schöne Muscheln oder Tiere warfen wir wieder in die Wellen.
An manchen Tagen war der Strand voller Algen:

Die Kieselsteine leuchteten und schillerten in allen Farben und besaßen oft eigenartige Formen und Gravuren, die unsere Fantasie aufblühen ließen.

Manchmal glitzerte es überall geheimnisvoll und eigenartige Gurgeltöne mischten sich zu einem angenehmen Klanggebilde:

Wegen dem manchmal starken Wind und als Sonnenschutz hatten sich manche ein kleines Zelt mitgebracht. Einige waren sehr schnell auf- und abgebaut, bei anderen gab es richtige Dramen.

Bei diesem Gebäude in der Nähe von rätselten wir, ob es sich wohl um einen abgerutschten deutschen Bunker aus dem 2. Weltkrieg handele:

Bunker

Und bei den Häusern in Saint Jean haben entweder die Architekten einen an der Waffel oder die Bauarbeiter waren besoffen. Aber dass sich dann noch Käufer oder Mieter gefunden haben, verstehe ich überhaupt nicht. Aber vielleicht waren sie so verzweifelt über die Finanzkrise und wussten nicht wohin mit ihrem Geld???

Saint Jean

Warum wurden wohl diese Rosen am Strand weggeworfen???

Rosen am Strand

Vielleicht hat die Angebetete ja so eine Wohnung geschenkt bekommen? 😉
Manchmal, nach einem schweren Sturm auf dem Atlantik zum Beispiel lag aber auch alles voller Quallen und Algen herum.

Sind Supermärkte mit automatischen Kassen- wirklich super?

Während der Reise von Deutschland nach Saint Hilaire in Frankreich waren überall Wolken und Staus und es regnete in Strömen. Nur an einem Fleckchen am Horizont schien die Sonne und dort fuhren wir hin.

Nachdem wir uns bei Kaffee und Kuchen etwas ausgeruht hatten, fuhren wir erst einmal einkaufen.

Einkaufen im Supermarché in Frankreich war auch super. Da gab es Kassen-Automaten in den man selber seine Waren eingeben durfte.

Es war ganz einfach, wenn man wusste, auf welche Taste man drücken muss. Meistens funktionierte es nicht so richtig und Verkäuferinnen standen bereit um den Kunden beim Eintippen zu helfen (Kundentraining). Manchmal war es gar nicht so einfach den Barcode zu finden.

So viel wie ich sollte man auch nicht im Einkaufswagen haben, hieß es da. Schließlich wollen andere ja auch mal drankommen.

Dafür konnte man sich am Ausgang Bücher mitnehmen, die die Leute dort abgelegt hatten und seine eigenen ausgelesenen ins Regal stellen.

Aber irgendwie war ich doch froh, als ich wieder daheim bei unserem Supermarkt war und eine richtige Frau an der Kasse saß und lächelte und wir ein paar belanglose menschliche Worte wechseln konnten.

Außerdem gibt es ja immer noch mehr Arbeitslose, wenn die Kassiererinnen auch noch durch automatische Kassen ersetzt werden.