Tag-Archiv | Frieden

Meine Verwandlung in eine Schildkröte

Leguane

Immer mal wieder verwandle ich mich in eine Schildkröte um meinen inneren Frieden zu suchen. Das gelingt mir, indem ich mir einen behaglichen Ort suche, an dem ich die Schöpfung beobachte und ganz langsam werde und Einkehr in mich selbst halte.

Zuerst fühlt es sich an, als ob ich den hinduistischen Weltenberg auf meinem Rücken trage. Aber nach einer Weile eröffnet mir der hinduistische Gott Vishna eine neue Sicht auf die Welt.

In meinen starken Panzer fühle ich Lebensweisheit und heilende Kräfte in mich einströmen. Nicht umsonst bekommen chinesische Kinder wenn sie krank sind ein Schildkrötenamulett umgehängt.

Verschiedene Seelen auf dem Wege ins Nirvana besuchten mich in diesen Tagen. Eine war zum Beispiel die griechische Schildkröte Chelone, die einst von Hermes verwandelt wurde, weil sie bei der Hochzeit von Zeus und Hera zu Hause geblieben war.

Hier seht ihr uns mit den Fischen zusammen im Pool baden und mit den Garnelen spielen:

Den Leguan habe ich auch mal besucht, aber der war nur an seinem Futter interessiert.

Sri Sarada Devi: die Heilige Mutter von Dakshineswar

Devi wurde am 22. Dezember 1853 in nahe Kalkutta, geboren. Mit 5 Jahren wurde sie mit dem 23-jährigen Sri Ramakrishna verheiratet, der ein asketisches Leben führte.

Seine erste Frage, die er Devi stellte, war: „Bist du gekommen, um mich zu einem weltlichen Leben (Maya)hinunterzuziehen?“
„O nein“, erwiderte sie – „ich bin gekommen, um dir auf deinem spirituellen Weg beizustehen.“

Der Heilige Sri Ramakrishna Paramahamsa initiierte sie in die Disziplin des geistigen Lebens und kümmerte sich um ihren Fortschritt. So wurde Sarada Devi zu seiner ersten Schülerin.
Einmal traf sie auf eine Gruppe Raubmörder, in denen sie ihre Brüder und Schwestern sah. Da sie aber ihre spirituelle Liebe zu ihnen hinüberströmen ließ, öffneten sich ihre Herzen und sie taten ihr nichts zuleide.

Sie lebte 14 Jahre lang an der Seite von Ramakrishna und diente ihm und seinen Jüngern. Später nannte man sie Heilige Mutter, und sie wirkte auch für den Orden, der als Ramakrishna Mission bekannt ist.

Am 20. Juli 1920 starb sie. Ihr letzter Ratschlag an eine Suchende kurz vor ihrem Tod: „ Wenn du Frieden im Verstand haben willst, dann darfst du bei anderen keine Fehler sehen. Versuche lieber deine eigenen Fehler zu sehen. Lerne die ganze Welt als dein eigen zu machen. Niemand ist ein Fremder. Die ganze Welt ist dein Eigen.“

Pranayama mit Leonard Orr

Leonard Orr lehrt das intuitive, bewusste sanfte Energieatmen, auch Rebirthing genannt.

Eine Rebirthing-Sitzung bei der man seine Energieblockaden lösen kann dauert länger als eine Stunde.

Aber auch wenn wir eine Weile so atmen, wie er es auf dem Video vormacht, 4 mal kurz und 1 mal lang atmen, stellt sich ein Gefühl der Selbstliebe, der Kreativität, der Heilung und des inneren Friedens ein.

Die darauffolgende Meditation erlebte ich daraufhin in etwa so: