Tag-Archiv | Friedhof

12. Das Phantom

Friedhof x1

Ich stritt noch auf dem Friedhof mit Shiva, dass diese Zurechtweisung zu stark war, und er die Festung nicht hätte zerstören dürfen. Aber dann war er so sauer, dass er den israelitischen Friedhof absperrte.

Daraufhin winkte mir aber Garibaldi schnell auf den katholischen Teil des Friedhofs zu kommen, bevor Shiva den auch noch absperrt und zeigte mir das Grab des Schriftstellers Gaston Leroux, der den Roman „Das Phantom der Oper“ schrieb.

https://www.youtube.com/watch?v=K9l4HV4IdFs&feature=youtu.be

Ob das Phantom sich wohl hier versteckt hält?

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Der alte Friedhof von Les Sables d`Olonne

Danse Macabre

Ich war entsetzt, in welchem Zustand ich den kleinen alten Friedhof von Sables d`Olonne vorfand. Es gab zwar Gräber zu beiden Seiten des Weges, so weit das Auge reichte, aber dunkle Mächte hatten ihn zerstört.

Um die wehrlosen Toten zu schützen hatten Familienangehörige sogar Gitter vor ihre Mausoleen und Kapellen angebracht. Aber diese hingen verrostet in den Angeln und die Altäre waren geplündert und die engelhaften Büsten verwittert.

Steine, Schnittblumen und ein paar Zugaben, wie verblichene Fotos, Kerzen und verwelkte Blumen lagen auf den schiefen Gräbern.

Der Lärm der Straße war nur aus der Ferne zu vernehmen, weil die hohe Friedhofsmauer nur einen einzigen Eingang besaß. Alles war sandig. Offensichtlich reichte die riesige Mauer nicht aus, um den Staub und die Seelen voneinander zu trennen.

Während ich so in Gedanken auf einem Grabstein saß, drangen aus einer gemauerten Grabstelle lauter Fliegen hervor. Sie brachten unirdische Töne hervor, die sich zu einem eigenartigen Konzert verwoben, der den ganzen Friedhof umhüllte. Wunderliche Gestalten folgten ihnen im Pilgerschritt. Zwei Schritte vor, einer zurück, so als trauten sie sich noch nicht so ganz aus ihren Gräbern herauszukommen. Dann drehten sie sich im Kreise, tanzten Spiralen, wurden schneller und langsamer. Meeresrauschen drang an mein Ohr.

Shivas Hand griff nach mir und zog mich mit in ihren Reigen, der von einer unglaublichen Trauer und Wehmut erfüllt schien.

Über Shiva und seine Familie habe ich hier schon einmal berichtet:

http://dschjotiblog00.blog.de/2014/03/01/shiva-rudra-uma-co-17848732/

Kalte und heiße Schauer liefen mir abwechselnd über den Rücken und ich wusste nicht, wie ich diesem Schauspiel entrinnen konnte. Als die Musik wieder langsamer wurde, lösten sich die makaberen Gestalten allmählich wieder aus dem Tanz und eilten zurück in ihre Grabstätten:

Als eine Friedhofsbesucherin an mir vorbeilief, fühlte ich mich in dieser zerstörten Totenwelt wie ein Malach- Hamowess, also wie ein Totenengel des Maschinenzeitalters.

Die Nymphe Echo sang in Göppingen

An diesem Regensonntag fiel natürlich unsere Wanderung zum Hohenstaufen aus, weil es kräftig regnete.So beschworen wir den Regen indem wir die prasselnden Tropfen nachahmten, bis er schließlich aufhörte.

Dann bummelten wir durch die Mörike- Anlagen mit Göppingens ältestem Bauwerk aus dem 7. Jahrhundert, der Oberhofenkirche. Die Türen waren, wie bei den meisten evangelischen Kirchen verschlossen. Aber die Naturgeister, die uns von dem sorgfältig gepflegten Alten Friedhof mit seinen Gräbern schon fröhlich zuwinkten, meinten dass es da draußen in der Natur viel bezaubernder sei.

Da konnte ich natürlich nicht wiedersprechen und wir stimmten in ihre Choräle mit ein:

Beim Brunnenhäuschen war ich mir nicht sicher, ob die Naturgeister nicht wieder ihren Schabernak mit dem Mineralwasser des Mörike- Brunnens getrieben hatten und trank lieber nichts davon.

Hinter der Bettelkapelle warf die griechische Nymphe Echo mit seltsamen Lauten, die wie Wellen an- und ab schwellten, unsere Stimmen zu uns zurück. Diese Töne bannten dann die Naturgeister mit solch gewaltiger Kraft in meine Kamera, dass der Deckel zersprang.

Die Nymphe war einst so unglücklich in den schönen Narziss verliebt, dass sie sich so lange nach ihm verzehrte, bis nur noch ihre Stimme übrig blieb.Deshalb kann ich leider kein Bild von ihr einstellen.

Shiva Rudra, Uma & Co

Daksha lud einst seinen Schwiegersohn, den höchsten Gott Shiva nicht zum Opferfest ein, weil dieser keinerlei Respekt vor ihm zeigte und sich stattdessen nackt mit seinem Freund Bana, einem hinduistischen Dämon, auf Friedhöfen herumtrieb.

Andere Dämonen, die Bhutas unterstehen auch Shiva. Es sind die unruhigen Seelen gewaltsam Verstorbener, die Krankheiten und Unheil bringen, weil sie nicht ordnungsgemäß beerdigt wurden.

Shivas Frau Uma brachte sich um, weil sie die Familienschande im Streit ihres Vaters mit ihrem Ehemann nicht mehr ertrug. Daraufhin enthauptete Shiva seinen Schwiegervater, setzte ihm dann aber den Kopf einer Opferziege auf und erweckte ihn so wieder zum Leben.

Uma ist die Mutter der Welt, die sich nach den Vorstellungen der Hindu- Männer hingebungsvoll um ihren Pascha kümmert und seine Kinder großzieht. Uma wird von einem Löwen begleitet.

Uma entging aber ihrem Schicksal nicht. Sie wurde als Shivas Ehefrau Parvati wiedergeboren.

Devi bekämpfte einst auf ihrem Tiger den Dämonen Durga, der sich jedesmal in eine andere schrecklichere Gestalt verwandelte. In seiner Gestalt als Büffel erschlug Devi ihn schließlich und wurde fortan Durga genannt.

Einige asiatische Dämonenarten

Bhutas sind Dämonen, die furchterregende Gestalten annehmen. Sie leben auf Friedhöfen und bemächtigen sich der Seelen unnatürlich zu Tode gekommener oder der Menschen, die nicht ordnungsgemäß bestattet wurden. Sie bewegen sich beliebig in den Welten der Toten und der Lebenden. Sie ergreifen sowohl Besitz von Lebenden als auch von toten Körpern, und lösen dort Besessenheit und Krankheiten aus. Manche Menschen rufen sie aber auch zum Schutz an, obwohl sie so bösartig und zerstörend sind.

Zu ihnen gehören die Vetalas, schlangenartige sehr emotionale Monster, die normalerweise zu zweit die Seelen jagen und die Menschen in den Wahnsinn treiben. Sie ernähren sich wie Vampire vom Blut ihrer Opfer. Es nützt nichts ihre Körper zu zerstören, weil sie hinaus schlüpfen und sich einen neuen Körper suchen.


Baital
ist der klassische Indische Vampir. Halb Mensch, halb Fledermaus, etwa eineinhalb Meter groß hängt er im Baum. Dieser böse Geist bevölkert die Literatur wie die „Arabischen Nächte“ und Boccacio’s „Decamerone“.Er bringt Hinduanhänger dazu sich auf den Geist zu konzentrieren, zu hungern und sich selbst lebendig zu beerdigen um dann nach Wochen wieder zum Leben zu erwachen.

Das sind nur ein paar von ihnen. Es lauern natürlich noch jede Menge anderer Dämonen überall herum. Aber ihr wisst ja nun, womit ihr sie füttern müsst:

http://dschjotiblog00.blog.de/2014/01/04/daemonen-brauchen-nahrung-17548616/

Der Hindugöttin Kalis unkontrollierbare und zerstörerische Wut richtet sich nicht gegen die Menschen, sondern gegen Dämonen, böse Götter und Ungerechtigkeit. Sie zerstört negative Kräfte und Illusionen (Maia), die nicht mehr gebraucht werden.

Wenn Du durch deine Ängste und deinen Schmerz hindurchgehst, kannst du Kali wahrnehmen und mit ihr die pure Raserei tanzen.

Auf dem Franziskusweg zur Antoniuskapelle

Wir trafen uns an der wunderschönen St. Sebastiankirche in Ottenbach und bestaunten die bunten Glasfenster, durch die die Abendsonne uns begrüßte.

Am Holzbrücklein am Bach verzauberten die Naturgeister unseren Weg, so dass wir uns den Weg zum Sonnenmotiv, das wir schon von weitem sahen, durch die noch nicht gemähten Wiesen bahnen mussten. Ab hier flogen auf dem Franziskusweg überall fröhliche Orbs durch die Lüfte.

Franziskus ist der Hippie aus Assisi, dessen wohlhabender Vater über seine extreme Freigebigkeit so empört war, dass er ihn enterbte. Das fand Franziskus so amüsant, dass er daraufhin all sein Eigentum ablegte und nur noch mit einer einfachen Kutte und einem Strick um den Bauch herumlief und von Almosen lebte.Um sich in Demut üben zu können, provozierte Franziskus die Menschen so lange, bis er beschimpft wurde.

Bald darauf wurden wir im Wald von Mond und den Sternen empfangen und die Sonne schien auch noch dazu durch die Bäume. Irgendwelche guten Geister hatten an einer Baumwurzel ein hübsches Gesteck gezaubert.

Von einer Lichtung aus konnten wir die Umgebung bewundern.Nach dem Aufstieg stand am Waldesrand eine Bank zum ausruhen. Dort konnten wir die im Wind wehenden Fähnchen betrachten, wie bei den Tibetern.

Am Kreuz rannten alle vorbei um das Fell eines ausgekämmten Hundes und die Drahtkathedrale zu bestaunen.

Als die Liebe Gottes wie ein Feuer aus dem Herzen von Franziskus hervor brach, verkündete er, dass jeder der ihm 3 Steine schenkt, dafür den dreifachen Lohn Gottes bekäme. So konnte er drei Kirchen wieder aufbauen. Ob sie wirklich so aussahen, wie diese Drahtkapelle?

Weiterhin gründete er drei Orden, einen davon, einen Frauenorden mit der Heiligen Clara zusammen.

Wir liefen dann über die Kuhwiese nach Kitzen. Beim Dorfbrunnen kühlte ich gemäß des Themas Wasser meinen Kopf und meine Füße.

Bei der Mariengrotte zündeten wir unsere Kerzen an und meditierten eine Weile still vor uns hin.Die Umgebung war voller Energien der hierherkommenden Menschen.

Nun war es nicht mehr weit zur Antoniuskapelle beim Waldenhof. Aber nicht alle unserer Gruppe wollten etwas Verlorenes wiederfinden, zum Beispiel ihren Glauben. Sich mit dem Heiligen Antonius zu verbinden heißt Loslassen vom Alltag und in der Ruhe und Einsamkeit zum Göttlichen zu finden.

Der Weg zu dieser wunderschönen Kapelle, mitten in der Einsamkeit hat sich gelohnt. Lauter Heilige und Maria und Jesus versammelten sich hier mit uns und wir beteten gemeinsam in der Stille.

Die Kastanien waren hier prall gediehen. Hier spürten wir alle die Kraft des Ortes und verließen ihn so energiegeladen, dass wir dreimal so schnell zurückliefen, wie wir gekommen waren. Währenddessen ging die Sonne hinter den Bergen unter und als wir am Friedhof ankamen war es schon ganz dunkel.

Durch die Liebe war Franziskus mit Gott und allen seinen Geschöpfen, die er als seine Geschwister sah, vereinigt. Sogar die wilden Tiere hörten auf ihn.

Einst betete er verzückt in den einsamen Bergen von Alverno, als ihm der Gekreuzigte erschien. Die von ihm ausgehenden Strahlen, bohrten ihm die Wundmale Christi in den Körper. Die Stigmatisierung peinigte ihn furchtbar und von Sehnsucht und Liebe verzehrt verließ er das Diesseits um in Gottes Herrlichkeit einzugehen. Die Dämonen konnten ihm nur körperliche Schmerzen bereiten, da sein Geist bereits in Gott eingegangen war.

Franziskus, der Schutzpatron Italiens wurde von Papst Johannes Paul II. zum Patron des Umweltschutzes ernannt. Er ist auch der erste Tierschützer und hilft gegen Kopfschmerzen und die Pest.

http://www.spiritualresearchfoundation.org/de/schutz-gegen-geister-spirituelles-niveau

Franziskus hinterließ uns als Geschenk den Sonnengesang, eine Hymne auf Gottes wunderbare Schöpfung in einem umbrischen Dialekt.

Ein Lobgesang auf die Schöpfung

Zunächst bewunderten wir still und andächtig die wunderschöne helle Kirche St. Sebastian in Ottenbach.

Daraufhin nahmen wir den Pilgerweg unter unsere Treckingschuhe und die Pläne in die Hände und liefen gemäß der Wegeschreibung kreuz und quer in Ottenbach herum. Als wir dann ratlos mitten auf einer Wiese standen, weil der Weg aufhörte, kamen uns schließlich die Naturwesen zu Hilfe.

Sie ließen ein hell orange leuchtendes Kreuz mit einer Sonne am Waldesrand aufleuchten.

Von nun an wichen die Naturwesen nicht mehr von uns. Sie begleiteten uns auf dem Franziskusweg, auf dem wir die Schönheit der Schöpfung erschauen wollten, vorbei an den, in den Bäumen wohnenden Gottheiten.

Als ich im dichten Hain stehenblieb, hatte ich das Gefühl der Gegenwart einer Muttergottheit und bekam so die Ahnung von etwas Höherem. Auch die alten Germanen wussten, dass die Götter nicht menschenähnlich aussahen und nur mit dem Geiste geschaut werden können.

In den heiligen Hainen der Kelten, unter freiem Himmel, befanden sich häufig Orakelstätten mit heiligen Eichen. Priesterinnen deuteten das Rauschen der Eiche, zu deren Wurzeln das der Gottheit geweihte Gold und Silber lag.

Hier, im Kitzhölzle hingen der Mond und die Sterne, die Brüder und Schwestern von Franziskus in den Bäumen.

Der Lichtung vor dem Rehgebirge begegneten wir mit Ehrfurcht und voller Dankbarkeit. Hier konnten wir ungehindert Kontakt zur Natur und zu uns selbst, aber auch mit den geistigen Welten aufnehmen. Hier konnten wir Kraft bekommen um den Berg hinauf, zu den bunten Fahnen die im Winde wehten und dem Windspiel, aufzusteigen. Sie sollen Wind und Wetter ausdrücken.

Während wir uns unter einer Drahtkapelle ausruhten, ragte aus dem Walddunkel plötzlich ein Kruzifix mit dem Gekreuzigten hervor. Die Tafeln unten beschrieben das Leben des Franziskus.

Als wir dem Weg nach Kitzen über die eingezäunte Kuhweide folgten, malte Bruder Wind eigenartige Symbole für uns in den Himmel.

Der tief ins Innere der Erde, hinab zu den Unterirdischen führende Dorfbrunnen ließ auch hier das Göttliche erahnen.

Beim Kitzenbach in der Nähe der Grotte badeten Nymphen, als wir uns meditierend dem Tempel beim Wald am Bächlein, in dem Maria verehrt wurde, näherten. Maria wurden bei der Christianisierung die Aufgaben der alten Erd- und Muttergöttinnen übertragen.

Ich fühlte hier bereits die Anwesenheit von drei Gestalten. Ob es die Drei Jungfrauen aus dem christlichen Mittelalter oder die keltisch- germanischen drei Matronen (http://dschjotiblog00.blog.de/2013/07/29/besuch-villa-rustica-16273658/) waren oder die Trinität Brahma, Vishnu und Shiva, das weiß ich nicht, weil sie sich nicht mit mir unterhalten wollten.

Am Waldrand kurz vor Ottenbach kamen wir dann an den Bildstock von der Heiligen Dreifaltigkeit.

Ich spürte wie sich die Energie verdichtete. Sie stammte wohl von den Menschen, die hier zuletzt gebetet hatten. Sie verstärkten meine eigene Energie und riefen in mir eine Spannung und ein Prickeln auf der Hautoberfläche hervor. Ich spürte auch das seltsam Wunderliche, Geheim und Behütete und den alten Zauber dahinter. Dieser Ort besaß magische Kräfte.

Oft wurden heidnische Tempel neben Quellen gebaut und später in Kapellen verwandelt. Musste man früher wirklich das Anzünden von Lichtern beichten und wurde dies gar unter Strafe gestellt?

Die orientalische Quellgöttin Kybele war noch erschöpft vom rauschhaften Tanz, der sich in der letzten Nacht wieder bis zur Raserei gesteigert hatte und so konnte sie mir nicht das Murmeln des Baches übersetzen, der mir etwas über die Zukunft erzählen wollte.

In dem Gärtchen aus Büschen steht das Tau, der griechische Buchstabe, mit dem Franziskus die Menschen segnete und unterschrieb.
Das Tau ist das Zeichen der Erwählung. Bevor das Strafgericht über Jerusalem hereinbricht, zeichnet der Herr die Gerechten zum Schutz mit einem Tau auf der Stirn.

Die Einwohner von Ottenbach, deren Häuserdächer, Autos und Gartenzwerge von den riesigen Hagelkörnern getroffen wurden, haben sicher nicht den Göttern geopfert, wie die Menschen es taten, zu den Zeiten als die Sonne abwechselnd in die Ober- und Unterwelt fuhr.

Dass sie gott- trunken, einen alten Labyrinthtanz mit Kranichmasken aufführten oder wie die Gallier aus Ruten geflochtene und mit Menschen gefüllt Käfige, angezündet und den Göttern geopfert haben, konnte ich mir auch nicht vorstellen, als ich das Geflecht beim Gärtchen sah.

Unterirdische Gottheiten bekamen damals solche Opfergaben: die Asche und andere Überreste der Geopferten wurde rituell in der Erde versenkt oder über die Felder gestreut, damit die Göttin, die Grosse Mutter nicht zornig wird. Dann nämlich hält ihr Gestirn, der Mond den Regen zurück. Darauf versiegen die Quellen aus der Unterwelt, die Felder trocknen aus, die Saat verdorrt …

Auf dem Friedhof sahen wir viele Steine und Kreuze. Manche Hinkelsteine mit überirdisch ausgestatteten Kräften, Menhire die einst mit Öl gesalbt, mit Milch übergossen und Kerzen verziert wurden, wurden zur Zeit der Christianisierung in ein Kreuz umgeformt oder darin wurden Heiligennischen eingegraben. Hieran musste ich denken, als ich das Loch in der Stele sah, das die Auferstehung, den Sieg des Lebens über den Tod symbolisiert.

Als wir genug lustgewandelt und ausreichend wundersame Gefühle aus uns hervorgekommen waren, meditierten wir noch ein wenig in der Kirche.