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Meditation beim Sonnenuntergang

Scharfe rote Energiepfeile schossen durch die Gegend, als ich friedlich vor mich hin dösend den heiligen Moment des Sonnenuntergang betrachten wollte, an dem sich Tag und Nacht begegnen und der Himmel die Erde „küsst“:

Sonnenuntergang

Unser Nachbar hatte mal wieder seiner Unzufriedenheit gegenüber vorbeikommenden Spaziergängern laut Ausdruck verliehen. Er schoss seine aufgestauten Energien direkt in ihre Aura, so dass sie wie angewurzelt stehen bleiben und ihm höflich zuhören mussten. So sog er deren Energien wie mit einem Staubsauger in sich ein ein. Ich merkte, wie auch meine Energien in seinen Aurasauger hineinzufließen begannen, obwohl ich doch weit entfernt von ihm war.

Zum meinem Schutz drehte ich die Musik so laut an, dass ich ihn kaum noch hören konnte. So wurden meine Chakren (Energiezentren) angeregt und mein Bewusstsein öffnete sich.

Allmählich fiel ich in eine meditative Stimmung und die Spannungen wichen einer tiefen Entspannung.

Während die Musik durch die Gegend hallte, spielte sich vor meinen geschlossenen Augen ein Zusammenspiel der Farben mit unendlichen Variationen ab.

Grelle Farben in überirdischem Glanz in allen Variationen sowie bunte Blüten schwebten an mir vorbei und öffneten das Tor zu meinem Herzen. Die Energien tanzten und wurden zu Freude und Glückseligkeit.

Ich fühlte mich sanft auf Wolken schaukelnd und meine Seele genoss himmlischen Frieden, als die Sonne allmählich am Horizont verschwand:

Als ein Wind durch meine Haare strich und die Musik verklang, verschwanden allmählich das Rosa der Liebe und das wärmende Orange und ich blickte auf den rotwerdenden Abendhimmel.

So wurden wieder einmal die Energien meines Grolls und meiner Aggressivität in positive Gefühle transformiert.

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Die farbenprächtigen Energiefelder beim Meditativen Tanz:

Wir lernten zu jeder Jahreszeit einfache meditative Tänze und feurige Folklore-Tänze kennen. Sie alle berührten uns mit ihrem Aufbruch und Abschied tief in unseren Herzen und unsere Seele.

Die feinstoffliche Energie, die in uns und um uns pulsierte, durchströmte in großen Lichterschwaden unsere Körper und unsere Seelen.

Wir hielten uns an den Händen und fühlten uns im Einklang mit dem Leben und der Schöpfung. Die gleichmäßigen Bewegungen unserer Körper und besonders die Bewegungen unserer Hüften lösten unsere Spannungen auf und unsere Herzen öffneten sich. So wurden wir sensibel und aufnahmebereit für die feineren Schwingungen die uns nun durchdrangen.

Gemeinsam tanzend entdeckten wir auf verschlungenen Pfaden die unendliche Palette unserer Gefühle: Hell, Dunkel und alle bekannten und unbekannten Farben, also nicht nur Freunde und Glück, sondern ebenso Trauer und Schmerz brachen aus uns hervor.

So erkundeten wir gemeinsam unsere Schattenseiten und konnten sie gemeinsam in unserem Kreis annehmen.

Die Energien unserer Tänze ließen je nach Thema wunderschöne schillernde Kraftfelder im Raum entstehen, dass wir auch direkt am Körper spürten und das heilsam auf uns alle einwirkte. Als ich die feinen Energien wahrnahm, tanzte ich mit den Engeln zu den Göttern durch das Universum:

Wir lernten unsere weiche und sensible Seele kennen. Sogar Mondfrau, mit dem Herrenhaarschnitt, die sich allzu gerne in zu vielen Gefühlen und unklaren Worten verliert, lernte hier voll präsent zu sein.

Besonders blitzen unsere Augen und hüpften unsere Herzen als die lebensfrohen Klänge der Romatänze unser inneres Feuer entfachte und unsere Lebensfreude hervorsprudeln ließ.

In Indien heißt es, dass die Roma die Kinder des indischen Gottes Rama seien.
Außerdem bedeutet Rama auf altindisch: Menschen, die die „Schönen Künste“, Musik und Tanz, ausüben.

Erspüren von Energiefeldern

Wir lassen unsere Wurzeln tief in die Erde hinein wachsen. Starke Energie fließt von unten zu uns hoch und feine Energie rieselt vom Kosmos auf uns herab. Ich spüre wie diese feinen Energien meinen ganzen Körper bis in die kleinste Zelle durchdringen und mit Leben erfüllen.

Indem ich mich nach unten verankere und mein Energiefeld eng an mich heranziehe, werde ich mir meines eigenen Feldes bewusst. So lerne ich auch, wie ich mich in einer Menschenmenge abgrenzen kann, damit ich nicht zu viel Energie verliere.

Ich erde mich und ziehe meine Aura ganz dicht an mich heran, wenn jemand bei mir ist, der nörgelt oder seinen Missmut an mir auslassen will, damit er mit seinen Aggressionen bei mir ins Leere läuft. So halte ich auch meine Aura geschlossen, wenn ich zu Streitgesprächen gehe. Dann behalte ich meine Energie bei mir und bin hinterher nicht völlig ausgelaugt.

Um die Energien frei fließen zu lassen bewegen wir uns eine Weile zur Musik. Zuerst bewege ich vorsichtig den Kopf, dann den Hals, den Oberkörper, die Hüften, die Knie, die Füße. Dann geht es weiter mit Schultern, Ellenbogen und Fingern, ganz nach Belieben.

Dieses Entfalten und Öffnen hebt Energieblockaden auf. Indem ich die Energie aus dem Kosmos ziehe, öffnen sich die Meridiane. Die Energiekanäle im Körper öffnen sich und die Energien können jetzt frei im Körper fließen. Davon wird mein ganzer Körper warm.

Wir breiten unsere Arme um das runde Energiefeld um uns und erweitern es mit jedem Einatmen.

Dann verbinden wir mit unseren Händen, eine nach oben, eine nach unten gestreckt, den Himmel mit der Erde.
Verbrauchte Energie geben wir durch die sich abwärts bewegende Hand, über unsere Füße durch unsere Wurzeln in Mutter Erde, damit sie diese transformiert. Frische kosmische Energie strömt durch meinen Scheitel in den Körper, wenn ich meine rechte Hand zum Kosmos emporstrecke.

Die Meditation der 4 Himmelsrichtungen hebt die Schwingungsfrequenz des Energiefeldes an und verstärkt so unser Energiefeld:

http://dschjotiblog00.blog.de/2012/01/28/meditation-4-himmelsrichtungen-12554997/

Nun erspüren wir gegenseitig unsere Auren. Indem ich meine Aufmerksamkeit in das Energiefeld meines eigenen Körpers lenke und dabei tief ein und aus atme, werde ich immer mehr in meinen Körper gezogen, der von innen zu leuchten beginnt. Während die Energie fließt und ich sie spüre, stellen sich bestimmte Emotionen ein, je nachdem an welcher Stelle und welche Person meine Aura abtastet.

Nun taste ich selber die Auren der anderen ab. Eine fühlen sich prall und dick an, die andere ist dunkel und schwer, je nach Wohlbefinden. Eine fühlte sich richtig ausgefranst an und manche waren an bestimmten Stellen ganz heiß oder kalt oder dunkel oder hell. Einige dieser Energien rufen in mir bestimmte Gefühle hervor, die noch zu ergründen sind. Nun erlebe ich also bewusst, wie meine Intuition funktioniert.

Kathakali in Cochin

Wir kamen lange vor der Aufführung, weil wir beim Schminken zusehen wollten.

Schminken zum Kathakali

Wir warteten auf eine Schauspielerin, aber es kamen nur Männer, die sich eine Stunde lang schminkten, um mit Farbe und Muster den entsprechenden Charakter darstellen zu können. Ganz schwierig war es, die weiße Halskrause zu befestigen.

Halskrause fürs Kathakali

Plötzlich verwandelt sich einer dieser Männer aber in eine Schauspielerin.

Typisch für Kathakali, eine der ältesten Tanzformen ist, dass die weiblichen Charaktere von männlichen Darstellern gespielt werden.

Sie spielten mit Pantomimen und Gesten die Dämonen und Götter aus der hinduistischen Mythologie aus dem Mahabarata und Ramayana.

Die Ausbildung von Kathakali- Tänzern beginnt meistens im Kindesalter, und dauert bis zu 10 Jahren.

Katha heißt Geschichte und Kali heißt Schauspiel.

Die Musiker erzählten die Geschichten dazu. Da wir das nicht verstehen konnten, wurde es uns vorher in Englisch erklärt.

9 Gefühle wie Liebe, Mut, Wut, Liebreiz, Eifersucht werden getanzt.

Gefühle beim Kathakali

Grün bedeutet einen positiven Charakter, den Helden und Gottheiten besitzen, wobei jedoch nach oben gerichteten Schnurrbärte und weiße Höcker auf der Nase böse Kreaturen sind.

Solche mit schwarzem Gesicht und rotem Bart sind machtgierig und gemein.
Menschenfresserinnen und Hexen haben schwarze Gesichter und riesige Brüste:

Die Gesichter von edlen Charakteren, von Frauen und Weisen sind hellgelb.
Je mächtiger der Charakter ist , desto mehr Volumen benötigt der Rock.
Es dauerte deshalb auch ziemlich lange, bis sich die Schauspieler in ihre Gewänder gewickelt hatten.

Sie trugen mehrere Unter- und Überröcke und Jacken, riesige Gürtel um den Bauch, Brustschild und Schulterplatten, Schmuck um den Hals, um die Arme und Beine und an den Ohren. Um den Gipfel noch eine prächtig verzierte Krone aufzusetzen, kam noch eine Perücke dazu.

Die geschnitzten Ornamente sind Holz, mit Goldfolie beschichtet und mit bunten Glassteinen verziert. Das Kostüm kann bis zu 20 Kilo wiegen.

Ich wunderte mich, dass sie keinen Hitzschlag bekamen. Ich hatte wieder mein Handtuch zum Abtrocknen dabei, obwohl ich nur ein dünnes Hemd anhatte, mit langen Ärmeln natürlich, wegen den Mücken. Die haben sich an diesem Abend aber auf die Japanerinnen mit ihren Miniröcken gestürzt, als das Trommelsolo für den Augen Shimmy losging:

Die Tänzer streuen sich übrigens ein Pulver in die Augen, damit sie rot werden.

Zum Glück dauerte unsere Vorstellung nicht so lange wie die in den Tempeln. Da tanzen sie den 450 Jahre alten Tanz 8 Stunden lang!

Transformation

Ich bin eine Katze. Meine Energie schwingt viel höher als die der Menschen.

Energiekatze

Ich befinde mich in einem großen Raum und kann mit meinen langen Barthaaren viele Gefühle erspüren und sie den vielen Menschen zuordnen. Es fühlt sich an als läge ein riesiges quadratisches Störfeld um mich herum.

katzeS

Die dunkle Energiewolke dieser Menschen fließt durch meine spitzen haarigen Ohren in meinen Kopf und dann in meinen warmen weichen Bauch. Hier wird sie in positive Energie transformiert, strömt weiter durch meinen Körper bis zu meinem Schwanz, der sich wohlig kringelt. Dann kann ich die harmonisierte Energie von meinem Herzen oder über meine Pfoten wieder zu den Menschen zurücksenden.

Inneres Lächeln

Dabei strecke ich genüsslich meine Krallen aus und blinzele mit meinen Augen um zu beobachten, wie durch die höheren Schwingungen ein Bewusstseinsprozess in ihnen angeregt wird. An der Veränderung ihrer Stimmen höre ich auch, wie die Atmosphäre gereinigt wird und ich beginne zu schnurren….

Menschlichkeit

Ich fühle mich menschlich, wenn ich anderen Menschen helfe und mein Herz sie annimmt. Ich nehme Anteil an ihrem Schicksal und ich helfe ihnen, wenn sie sich nicht selbst helfen können. Dazu muss ich aber ihre Not wahrnehmen und den Mut haben, mich verwunden zu lassen. Es gehen zuweilen dunkle Energien von ihnen aus, die ich mit meinem Licht erhellen möchte.

Der Verstand rät zur Flucht. Willst Du menschlich handeln, so höre auf Dein Herz, das Dir zuflüstert, dass das Licht über die Dunkelheit siegt. Du wirst Deine menschlichen Gefühle wie Selbstlosigkeit, Mitgefühl und Warmherzigkeit entwickeln und indem du als Werkzeug Gottes das nötige tust wirst du näher zu Deiner inneren Quelle gelangen.

Aber zur Menschlichkeit gehört nicht nur zu helfen sondern auch alle Kreaturen zu respektieren. Wir sind alle dafür verantwortlich, dass sie nicht leiden müssen:

Wie kann ein Mensch so etwas übers Herz bringen?

Möge ich jetzt und immer so sein:
ein Beschützer für diejenigen, die niemand beschützt,
ein Führer denen, die sich verirrt haben,
ein Schiff für jene, die über die Meere ziehen müssen,
eine Brücke für die, die Flüsse überqueren müssen,
ein Asyl für alle, die in Gefahr sind,
eine Lampe für die, die kein Licht haben,
eine Zuflucht für die Schutzlosen und ein Diener all denen, die Hilfe brauchen.

Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama