Tag-Archiv | Gesang

Die Sirenen von Platja de Pals

Frühmorgens wurde ich durch das Krakele der Möwen geweckt. Alle Verwandten kamen um die lieben Kleinen zu bewundern. Andere Neugierige wurden mit großem Gejohle davongejagt.

Sirenen jjj

Also begab ich mich zum schönsten und längsten feinsandigen Sandstrand an der Costa Brava, der angeblich in 3 Minuten zu erreichen war. Aber da waren natürlich Autominuten gemeint.

Eigentlich wäre er ja luftlinienmäßig in dieser Zeit auch zu erreichen, wenn nicht zwischen Häusern und Meer eine umzäunte amerikanische Militärbasis läge, die zwar Ende der 80ziger Jahre aufgegeben wurde aber dann zum Naturschutzgebiet erklärt worden ist.

Die Sirenen zogen mich wieder mit der Verführungskraft ihrer orgiastischen Chöre in ihren Bann und ich hatte jedes Mal große Mühe, mich wieder von ihnen zu verabschieden, so herzzerreißend schluchzten sie beim Abschied.

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Der Gesang des HL. Geistes

Als ich bei der evangelischen Stiftskirche las, dass der Gottesdienst schon lange vorbei ist, nahm ich an, dass die Kirche geschlossen sei.

Kirche in Dettingen

Aber nach meinem Stadtrundgang erblickte ich ein Schild, dass mich einlud, einzutreten. Also begab ich mich hinein und schaute mich andächtig um. Ich setzte mich auf eine Bank und während ich betete, erhob sich dieser wunderschöner Gesang im Raum:

Heute an Pfingsten war der Heilige Geist mit spirituellen Liedern vom Himmel herab gekommen. Vor lauter Freude vergaß ich ganz, mich über diese Begebenheit zu wundern. Das kam erst später…

Aber es war ja Pfingsten.

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Dschjoti beim Mantrasingen mit den Naturgeistern

Sanfte betörende Harfen- und Flötenmusik mischte sich unter die Klänge der Violine und ich vernahm die Naturgeister im Stampfen des indischen Harmoniums, als wir wir „radhasoami deva devi, radhasoami sat nam“ sangen.

Unser Mantra lockte die Naturgeister herbei.

Ein Schleier des Zaubers breitete sich über uns aus und mein Herz wurde ganz weit, als ich die glanzvolle Schar betrachtete.

Mit klingelnden Glöckchen tanzten die Feen immer wieder aus der Dunkelheit heraus und verschwanden wieder um sogleich in neuen Energieschwaden wieder aufzutauchen. Diese anmutigen Geschöpfe schienen sich stets zu verwandeln, mal in menschenartige Wesen, mal in Tiere oder Pflanzen, aber auch in Flammen, Nebelspiralen und vieles mehr.

Ein Licht wie Abermillionen von Glühwürmchen ließ unseren Meditationsraum erstrahlen und ein Duft wilder Rosen umgab uns, als die Naturgeister und Elementarwesen uns umkreisten.

Ein Geist der Lüfte ritt auf einem kräftigen Windhauch durchs Fenster herein und bezauberte uns mit seinem Gesang. Er entfachte eine riesige Flamme in unserer Mitte und löschte sie auch wieder mit einem regenbogenfarbenen Wasserstrahl.

Feenringe, die lichterkranzartig glitzerten schwebten über unseren Köpfen und hielten uns gefangen in der Feenwelt. Wir mussten pausenlos unser Mantra rezitieren, bis wir wieder frei gelassen wurden. Dabei kam ich ganz schön in Atemnot:

Als die letzen Töne verklangen, löste sich die ätherische Schar wieder auf und nur noch ein paar Kirschblüten vor uns auf dem Boden erinnerten an sie.

Zaubergesänge

Meine geistigen Augen bewegen sich in alle Richtungen und Dimensionen…

Ich erspüre das Energiefeld, das mich umgibt und lasse meine verbrauchte Energie abfließen in Mutter Erde, die sie transformiert und mir gereinigt wieder zurückgibt.

Ich öffne meine Chakren, damit sich diese Energie in meinem Körper verbreiten kann.
Feine Lichtenergie strömt in mich hinein.
Ich bin über mein Hara mit Himmel und Erde verbunden und nehme meine Herzensenergie wahr. So bin ich verbunden mit allem Lebendigen. Ich spüre dies umso mehr, weil ich meine Hände zum Himmel ausstrecke.

Mit meinen himmlischen Helfern gehe ich vertrauensvoll meine weiteren Schritte in meinem Leben.

Wir treffen uns im Kreis, halten uns an den Händen und indem wir einen Schritt nach rechts gehen und mit dem linken Fuß nachziehen, intonieren wir unsere Mantren:

Das Auftreten meiner Füße verbindet sich mit meiner Stimme und ich fühle wie mein Herz im Rhythmus schlägt. Dazwischen höre ich meine innere Stimme flüstern…

Nach dem vielfachen wiederholen der Silben verlieren sie ihre Bedeutung und mein Bewusstsein verändert sich so, dass ich Verborgenes wahrnehme, wie die innewohnenden feinstofflichen Schwingungen der Mantren:

Frühlingsgesänge der Pinguine

In diesem Jahr sind auch die Pinguine recht spät in Frühlingsstimmung. Jede Art singt ihre ganz eigenen Gesänge. Das Pinguinmännchen schleppt Stöckchen und Grashälmchen in sein Nest und singt sein eigenes Lied um sein Weibchen für sich zu gewinnen. Wenn es dem Weibchen gefällt, schüttelt dieses sein Köpfchen und verneigt sich.

Später tanzen und singen sie gemeinsam bis zur Paarung und bleiben immer beieinander.

Straßenmusikanten beim umbrisch- provenzalischen Markt in Tübingen

Beim Flanieren durch die engen Gassen Tübingens lauschte ich den Straßenmusikanten, die die Vorbeikommenden mit ihren lieblichen Klängen erfreuten.

Hier mit it Violine und Querflöte:

Nach einer Weile kamen noch zwei Sänger vorbei und begleiteten die Musikantinnen mit ihrem Gesang:

Bei diesen Musikanten mit Leierkasten und Klarinette drängten sich die Menschen so dicht zusammen, dass diejenigen die vorbei wollten kaum weiterkamen:

Feitian, die duftende Göttin des Himmlischen Gesangs

Feitian ist eine fliegende Göttin der Chinesen.
In Indien ist Feitian die Göttin der Wolken und des Wassers. Sie bewohnt Seen und liebt es über die Bodhibäume zu fliegen.

Die Buddhistischen Schriften nennen sie die Göttin des Himmlischen Gesangs oder die duftende Göttin mit der süßen Stimme.

Bei den alten Chinesen gab es sie auch in männlicher Ausführung mit Bart.