Tag-Archiv | Glückseligkeit

Mantrasingen – Dschjotis Meditation

Leise rasseln die Schellen meines Tamburins, während mein Herz den Takt schlägt. Zusammen mit der Violine und dem Harmonium, sowie dem Gesang unseres Lakshmi-Mantras entstehen magische Klänge, die unsere Herzen öffnen und unsere Seelen berühren:

Om Shri Mahalakshmiyei Namaha, singen wir immer wieder.

Auf der Welle der Glückseligkeit schaukle und kopfüber im bunten Ozean der Töne versinke:

Welle

Magie ist überall und sowie ich wieder auftauche bekommen meine Gefühle die Farben von Sai Babas Regenbogen.

Als die Göttin im weißen Licht erscheint, beginne ich voll Wonne im Raum zu schweben.

Sowie die Klänge des Mantras leiser werden, kehren wir energiegeladen und glücklich wieder auf unsere Meditationskissen und in die Alltagswelt zurück.

Advertisements

Le Puits d’Enfer – das Tor zur Hölle

Hel

Die melancholischen Gesänge der Sirenen, der magischen Geschöpfe des Meeres waren hier, am Puits d’Enfer, am deutlichsten zu hören.

Puits d’Enfer, so heißt bei Olonne die tiefe Spalte in der Klippe, in die das Meer bei Flut hinein donnert und mit ihr, alle Gestalten der Unterwelt. Am Anfang des Videos hört man sogar ein Skelett aus dem Jurassic Parc unter den Klippen quietschen.

Der Eingang zu dieser kalten keltischen Hölle ist schwierig, gefährlich und blutgetränkt. Nicht nur am Eingang lauern jede Menge Ungeheuer und man muss vorsichtig sein, die höllischen Gewalten nicht zu entfesseln.

Diese heiligen Höhlen der Mutter Erde reichen bis weit ins Landesinnere hinein. Hier wurden einst magische Rituale mit Blutopfern zelebriert.

Ran, die alte Meeresriesin zieht gerne Menschen mit einem riesigen Netz in ihr dunkles Reich hinab und raubt deren Gold, wenn sie es nicht zur Kreissparkasse zur „sicheren Aufbewahrung“ bringen. Um Ran zu besänftigen, muss man ihr wie frühere Schiffsmannschaften Menschenopfer darbringen. Dann lädt sie einen ein in ihre riesigen gemütlichen Höhlen worin auch die Sirenen und ihre neun Töchter wohnen.

Ich setzte mich an die Klippen und blickte in den weit aufgerissenen Rachen des schäumenden Höllenschlundes und erkannte in den Tiefen den Eingang zur Anderswelt. Ich konnte den Lockungen der Tiefe nicht widerstehen…

Als ich in sie hinein drang war ich plötzlich befreit von den engen Schranken meines Körpers. Ich fühlte mich nicht mehr als Einzelnes Wesen. Verbunden mit Allem, schwamm ich durchs Meer, die Sonnenstrahlen empor zu den Sternen und war Glückseligkeit:

Ich dachte schon, ich sähe die Göttin Hel in der Ferne, aber es war nur der hell erleuchtete Leuchtturm der Ile d` Yeu, der aus dem Dunst auftauchte. Besser ist es nämlich ihr hier nicht zu begegnen, weil es auch die Meeresriesin Ran sein könnte, sich dann wieder ein neues Opfer holt.

Weihnachtsmeditation mit meinem Inneren Kind

Nachdem wir mehrfach das Mantra der Reinheit meditiert haben,

http://dschjotiblog00.blog.de/2009/10/29/hundert-silben-mantra-7269255/

spiele ich eine Weile mit meinem inneren Kind, das aus lauter Jux und Tollerei bald blau wie Krishna oder grün wie ein Grasfrosch wird. Nach einer Weile haben wir genug vom Spiel und es läuft vor mir her, dann klettert es einen Baumstamm ohne Äste empor und ich folge ihm zögernd. Was ist wenn…

Da erscheint auch schon eine gefährlich aussehende Riesenraupe. Aber Kystl läuft einfach auf der anderen Seite des Baumstamms weiter und ich beschließe meine Angst abzulegen und laufe ihm hinterher. So gelangen wir über andere Baumstämme zu einer Birke, die ich an ihrem glatten weißen Stamm, mit den Zebrastreifen erkenne.

Von hier aus sehe ich viele orangegekleidete buddhistische Mönche mit emporgereckten Armen aus der Dunkelheit zum Licht streben, genauso wie wir: Kystl und ich.

Der Gong ertönt, ich komme nur mit großen Schwierigkeiten aus meiner Meditation zurück. Dann lege ich meine Hände über die geschlossenen Augen und es eröffnet sich mir eine neue Welt.

Lotusmeditation

Ich sehe ein wunderbares Licht aus einer Lotosblüte heraustreten, deren Blütenblätter sich in reinster Schönheit entfalten, und mir wird ganz warm ums Herz und ich schwebe inmitten von zeitloser Glückseligkeit.

Nachdem ich die Hände wieder heruntergenommen habe und meine Augen öffnete um in die materielle Welt hinauszuschauen, fühlte ich mich leicht und unbeschwert, wie nach einem Urlaub.

So Ham und Shivo Ham – die Mantren zur Glückseligkeit

Mantren sind heilige Worte des Göttlichen und verbinden uns mit unserem Ursprung und befreien uns aus unserer Anhaftung an die Materie. Jedes Mantra entspricht einer Gottheit oder einem Aspekt des Göttlichen.

Um Eins zu werden mit dem Göttlichen und die ihm innewohnende Kraft bewusst zu erfahren, sprechen wir Mantren, meditieren, beten oder rufen das Göttliche an, so dass wir die Glückseligkeit (Ananda) schließlich bewusst erfahren.

Durch Resonanz können die Schwingungen des Mantras auf uns übertragen werden, so dass die in uns schlummernden Seelenkräfte erweckt werden,
z.b. durch das Shivo Ham(ich bin Shiva)- Mantra:

oder durch die Meditation über So Ham (Ich Bin:)